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NBA-News - Kevin Durant zeigt starke Antwort: "Er kam im Killer-Modus raus"

Von SPOX
Kevin Durant erzielte in Spiel 3 gegen die Clippers 38 Punkte.

Die Golden State Warrios haben nach dem epischen Kollaps in Spiel 2 eine starke Trotzreaktion gezeigt und die Los Angeles Clippers in fremder Halle überrollt. Sieggarant war ein überragender Kevin Durant, was auch seine Mitspieler so sahen.

"Er kam super-aggressiv raus, im Killer-Modus. Das war der Unterschied für uns. Wir haben im ersten Viertel direkt die Kontrolle übernommen und sie nicht mehr abgegeben", lobte Draymond Green die Leistung seines Teamkollegen beim 132:105-Erfolg im Staples Center.

KD legte in nicht einmal 30 Minuten Spielzeit 38 Punkte, 7 Assists und 4 Rebounds bei einer bärenstarken Quote von 60,9 Prozent auf. Nachdem Durant in Spiel 2 sehr verhalten agierte und nur acht Würfe nahm, bewies es der MVP von 2014 einmal mehr seinen Kritikern.

"Der Coach hat zu Beginn des Spiels ein paar Plays mehr als sonst für mich angesagt. Das hat die Richtung vorgegeben. Wir waren heute sehr geduldig", sagte Durant über die Strategie von Steve Kerr, die perfekt funktionierte. KD traf seine ersten fünf Würfe und die Warriors führten schnell mit 22:9. Golden State versenkte im ersten Durchgang 73 Prozent seiner Versuche.

Warriors überzeugen - L.A. Clippers selbstkritisch

Nachdem die Warriors im zweiten Spiel eine 31-Punkte-Führung verspielten, hatte Kerr noch Kritik an der geringen Wurfzahl seines Superstars geübt, was dieser konterte. 23 Würfe - 10 davon aus der Distanz - sprechen dafür, dass sich der 30-Jährige die Worte zu Herzen genommen hat.

Kerr hatte eine einfache Erklärung dafür, wie die Leistungssteigerung von Durant zustande kam: "Er ist ein zweifacher Finals-MVP. So einfach ist das. Er hat attackiert und jedem gezeigt, wer Kevin Durant ist." Mit seinen jetzt 3.738 Punkten in der Postseason überholte KD Magic Johnson in der All-Time-Scoring-Liste und liegt auf Rang 14 - nur 17 Punkte hinter Hakeem Olajuwon.

Gegen die Übermacht von Golden State fanden die Clippers keine Antwort. "Sie haben uns zerlegt. Man spürte, dass sie es uns von Anfang an zeigen wollten und wir konnten nicht antworten", zollte LAC-Coach Doc Rivers der gegnerischen Leistung Respekt. Lou Williams schloss sich an: "Sie haben uns den Hintern versohlt."

Kevin Durant dominiert Patrick Beverley und erhält Lob

Auch Durants persönlicher Leibwächter war dieses Mal wirkungslos: Stand Patrick Beverley im vergangenen Spiel noch 31 Minuten auf dem Parkett und kreiste die Wege von KD merklich ein, waren es dieses Mal nur 18 Minuten. In dieser Zeit blieb er blass (6 Punkte, 1 Rebound, 4 Fouls). "Man muss den Hut ziehen, er hat seine Würfe getroffen und mich dabei mehr aufgepostet. Ich muss besser um die Position kämpfen", übte Beverley Selbstkritik.

Nach einer vermeintlichen Auseinandersetzung mit JaMychal Green kassierte Durant dennoch wie schon in Spiel 1 (zwei Technicals nach Konfrontation mit Beverley) ein Technisches Foul. "Wir haben uns über das vorherige Play unterhalten. Aus dem Nichts haben die Refs uns dann beide ein T gegeben. Ich hoffe, dass das zurückgenommen wird", zeigte sich Durant überrascht. Beim siebten Technischen Foul wäre KD für eine Partie gesperrt.

Durants frühe Dominanz machte auch das Spiel für seine Teamkameraden einfacher. Golden State traf 54,8 Prozent aus dem Feld und 42,9 Prozent aus der Distanz. 51 erfolgreichen Körben gingen 35 Assists voraus. Neben Durant scorten Stephen Curry (21, 4/6 3FG) und Andre Iguodala (15) am besten.

Am Sonntag (ab 21.30 Uhr im LIVESTREAM FOR FREE und auf DAZN) haben die Clippers - erneut vor heimischer Kulisse - die Chance, die Serie wieder auszugleichen.

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