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NBA

Dennis Schröder begeistert von WM-Quali: "So eine Team-Chemie hatten wir noch nie"

Von SPOX
Dennis Schröder hat die deutsche Mannschaft erneut mit einer starken Leistung zur WM-Quali geführt.
© getty

Die deutsche Nationalmannschaft hat am Sonntag mit dem achten Sieg im achten Spiel die WM-Qualifikation für 2019 vorzeitig perfekt gemacht. Dennis Schröder sprach im Anschluss mit der DPA über den Erfolg, das Zeichen gegen Rassismus und seine eigene Leistung.

Beim 112:98-Sieg über Israel nach Verlängerung stach Schröder mit 30 Punkten und 13 Assists erneut heraus, sein Geistesblitz beim Alley-Oop-Anspiel auf Maxi Kleber 0,4 Sekunden vor Schluss brachte das DBB-Team überhaupt erst in die Overtime. Dennoch werde ihm etwas in Erinnerung bleiben, was er falsch gemacht habe.

"Dass ich zwei Freiwürfe daneben geworfen habe, so wie bei der EM [2015) in Berlin", wäre das, was er seinen Kindern irgendwann von dieser Partie erzählen würde, sagte Schröder. "Aber dieses Mal haben wir gewonnen. Das Team hat mich supportet, hat gesagt: Wirf weiter. So eine Teamchemie hatten wir noch nie."

Schröder, der am Samstag 25 Jahre alt wurde, sprach zudem auch über seinen eigenen Lerneffekt. "Als ich früher solche Spiele hatte, habe ich das in mich reingefressen und habe das Spiel abgehakt. Aber ich bin älter und besser und erwachsener geworden. Ich habe mit mir selber geredet und mich selber getragen. Das hat geklappt", erklärte der Point Guard von den OKC Thunder.

Schröder über Statement gegen Rassismus: "Hoffe, dass das etwas bewirkt"

Durch den Sieg hat das DBB-Team mehr als souverän bereits jetzt die WM-Qualifikation in der Tasche, nun geht es nur noch um die Platzierung in der Gruppe. "Es ist unglaublich", sagte Schröder, der zudem sagte, dass die deutsche Mannschaft vor niemandem Angst haben müsse: "Wenn wir alle beisammen haben, brauchen wir vor keinem Sorge haben. Gut, die USA natürlich. Sonst brauchen wir uns vor keinem verstecken", so Schröder.

Vor der Partie in Leipzig hatte die Mannschaft geschlossen ein Statement gegen Rassismus veröffentlicht. "So ein Statement zu setzen - das hat vorher noch keiner gemacht. Basti Doreth, unser Co-Kapitän, hat das vorgeschlagen und hat mit mir gesprochen", sagte Schröder dazu. "Ich fand das super, vor allem hier in Leipzig, dass wir das so präsentieren, dass wir so ein Video machen. Ich glaube, das war ein gutes Statement. Ich hoffe, dass das etwas bewirkt."

Für Schröder geht es nun fast direkt weiter in die USA. Das Training Camp seines neuen Teams in OKC beginnt am 25. September. Auf Schröder könnte dabei besonders viel Verantwortung zukommen, weil er vorerst wohl den verletzten Superstar Russell Westbrook vertreten muss.

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