Dienstag, 12.04.2016

NBA-Schlaglichter

RW0 mit großem Abschied für Kobe

Russell Westbrook geht beim letzten Auswärtstrip von Kobe Bryant seiner Lieblingsbeschäftigung nach und legt mal wieder ein Triple Double auf. Die Houston Rockets sind auf Playoff-Kurs, Jeremy Lin triumphiert über die Boston Celtics und LeBron James krönt die Cleveland Cavaliers im Osten. Dennis Schröder hat Probleme. Und: Ein anderer Curry dreht auf.

Russell Westbrook erzielte sein 18. Triple-Double
© getty
Russell Westbrook erzielte sein 18. Triple-Double
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Cleveland Cavaliers (57-24) - Atlanta Hawks (48-33) 109:94 (BOXSCORE)

Es braucht bei den Hawks nicht zwangsläufig heiße Abende von Kyle Korver, damit bei Atlanta die Longballs wie wild durch die Reuse fallen. Gegen die Cleveland Cavaliers war es Kent Bazemore, der seine Qualitäten als Scharfschütze unter Beweis stellte und damit kräftig an den Nerven von König James zehrte. 5 Dreier für 21 Punkte versenkte der Atlanta-Flügel in den ersten 24 Minuten.

Verbunden mit der anfangs starken Defense gaben die Hawks eine gute Kostprobe ab, womit es die Cavs in den Playoffs so zu tun haben werden. Doch die Feuertaufe konnte Cleveland vor dem Heimpublikum bestehen. Vor allem weil man Paul Millsap mit schnellen Double-Teams gut unter Kontrolle hielt und LeBron James (34 Punkte) sowie Kyrie Irving (35 Punkte) ihre Starpower irgendwann in handfeste Zahlen ummünzen konnten.

Nach einem starken ersten Durchgang der Hawks war Cleveland schließlich auf Betriebstemperatur und zog nach dem Pausentee endgültig davon. 15 Punkte betrug der Abstand schließlich zum Ende des dritten Viertels. Auch weil Bazemore extrem abkühlte und nach der Halbzeit nur noch einen weiteren Wurf versenken konnte.

Auch die Kreise von Dennis Schröder konnten effektiv eingedämmt werden, der nur selten den Weg zum Korb suchen konnte und mit 4 Punkten bei 2 von 8 aus dem Feld vergleichsweise blass blieb. Damit setzt der letztjährige NBA-Vize einen wichtigen Statementsieg und sichert Platz eins im Osten, während die Hawks den Heimvorteil in der ersten Runde mit einem abschließenden Sieg über Washington perfekt machen können.

Orlando Magic (35-46) - Milwaukee Bucks (33-48) 107:98 (BOXSCORE)

Das war ein Sieg für die Magic-Fans. Im letzten Heimspiel des Jahres bestätigte Orlando seinen guten Lauf in der Heimat und gewann nun fünf der letzten sechs Spiele im Amway Center. Ersan Ilyasova trug sich mit 22 Punkten ins Scoreboard ein und hatte an diesem Abend in Rookie Mario Hezonja (19 Punkte) einen treffsicheren Co-Star.

Ohne drei Starter machte auch auch Vucevic-Vertreter Dewayne Dedmon mit 17 Zählern und 8 Rebounds auf sich aufmerksam. Der 26-Jährige lieferte sich mit Greg Monroe ein unterhaltsames Duell. Monroe kam selber auf 23 Punkte, hätte aber zusammen mit Giannis Antetokounmpo (11 Punkte, 9 Rebounds) deutlich mehr in der Zone ausrichten müssen.

So führten die Magic im dritten Durchgang bereits mit 20 Punkten und brachten Milwaukee erst mit den altbekannten Nachlässigkeiten wieder ins Spiel. Zwischenzeitlich kamen die Gäste sogar wieder vier Punkte heran, doch es fehlte am beständigen Scoring, um an der Auswärtsniederlage noch etwas zu ändern.

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Boston Celtics (47-34) - Charlotte Hornets (47-34) 100:114 (BOXSCORE)

Es war 'Asian-American-Night' im TD Garden und da schien auf dem Court eigentlich nur ein Mann in Frage zu kommen, der diesem Abend den entsprechend Anstrich hätte verpassen können: Jeremy Lin. Und der Hornets-Guard erfüllte voll und ganz die Erwartungen der Fans.

Seine 25 Punkte (davon 19 im zweiten Durchgang) verhalfen den Hornets zum wichtigen Auswärtserfolg über Boston und Lin wusste, bei wem er sich bedanken musste: "Ich habe die Fans gehört. Ich habe sie bereits vor dem Spiel gesehen. Ich habe sie selbst vor der Arena gehört."

Die starke Leistung von Lin musste auch der Gegner anerkennen: "Er war unglaublich aggressiv da draußen", erklärte Avery Bradley (17 Punkte): "Er hatte richtige gute Aktionen. Er ist ein großartiger Spieler, das hat er heute bewiesen."

Nach dem dominanten zweiten Viertel (39:13 für Charlotte) konnte Boston nur noch wenig ausrichten und hat den vierten Platz in der Eastern Conference damit fast aus den Augen verloren. Hornets-Coach Steve Clifford merkte dagegen an: "Das war eines der besten Spiele in dieser Saison für uns."

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