Freitag, 12.02.2016

Oklahoma City Thunder - New Orleans Pelicans 121:95

Dominanz pur bei Westbrook-Show

Kurz vor dem All-Star-Weekend legt Russell Westbrook nochmal eine Gala mit ganz viel Spektakel hin. Der Guard führt die Oklahoma City Thunder (40-14) zum deutlichen 121:95-Sieg (BOXSCORE) gegen die New Orleans Pelicans (20-33). Die kriegen Westbrook und die Thunder-Offense einfach nicht unter Kontrolle.

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Über weite Strecken der Partie konnte Oklahoma City im Angriff machen was sie wollten. Besonders Russell Westbrook machte sich diese Tatsache zu nutzen und dominierte das Geschehen mit 23 Punkten, 10 Assists und 9 Rebounds - in gerade mal 28 Minuten Einsatzzeit. Die vielen Lücken in der Pelicans-Defense führten zudem zu einigen spektakulären Highlights des 27-Jährigen.

Auch Kevin Durant (23 Punkte, 6 Assists) und Serge Ibaka (18 Punkte, 7 Rebounds, 3 Blocks) trugen ihren Teil zur offensiven Dominanz der Thunder bei. Die versenkten 52,3 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, verteilten 28 Assists und entscheiden das Rebound-Duell mit 50:31 für sich. New Orleans hatte dem wenig bis gar nichts entgegenzusetzen.

Dank Anthony Davis (23 Punkte, 3 Rebounds) und Jrue Holiday (23 Punkte, 6 Assists, 5 Steals) blieben die Pelicans zwar lange Zeit in Schlagdistanz, stoppen konnten sie die starke Offense der Thunder aber nie. So musste sich NOP im dritten Viertel mit 33:21 geschlagen geben und lag zwischenzeitlich sogar mit 27 Zählern zurück.

Davon konnte sich New Orleans nicht mehr erholen. Nach zwei Siegen in Serie folgte nun also wieder ein kleiner Rückschlag. Die Thunder reiten dagegen weiter auf der Welle des Erfolges und feierten mit dem dominanten Sieg gegen die Pelicans den 14. Sieg aus den letzten 16 Spielen. Oklahoma City ist damit das dritte Team, das sich noch vor dem All-Star-Break den 40. Saisonsieg sichern konnte.

Die Reaktionen:

Alvin Gentry (Pelicans-Coach): "Ich weiß nicht, was wir aus diesem Spiel mitnehmen können außer der Tatsache, dass wir in der ersten Halbzeit sehr gut mithalten konnten. Wir haben es auch in Hälfte zwei versucht wie verrückt, aber als sie sich absetzen konnten, wurde es schwierig."

Kevin Durant (Oklahoma City Thunder) über den Tod von Monty Williams' Frau: "Wir lieben das Spiel, aber das ist nicht wirklich wichtig. Das, was wirklich zählt, sind Familie und Liebe. Basketball hat die Fähigkeit, manche Sachen ein bisschen vergessen zu machen und es bringt uns als Gruppe zusammen. Dafür bin ich dankbar."

Billy Donovan (Thunder-Coach): "Ich weiß es wirklich zu schätzen, wie die Jungs mit dieser sehr schwierigen Situation in den letzten 24 Stunden umgegangen sind. Sie waren trotzdem in der Lage da raus zu gehen und zu spielen."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Aufgrund von Verletzungssorgen muss Pelicans-Head-Coach Alvin Gentry schon zum unglaublichen 24. Mal in dieser Spielzeit eine neue Starting Five auf das Parkett schicken. Gegen die Thunder sollen es Norris Cole, Alonzo Gee, Dante Cunningham, Anthony Davis und Ömer Asik richten. Auf der anderen Seite sehen die Fans die wohlbekannte Starting Lineup bestehend aus Russell Westbrook, Dion Waiters, Kevin Durant, Serge Ibaka und Steven Adams.

6.: Die drei Superstars des Spiels übernehmen gleich mal die Kontrolle. The Brow hat schon 7 Zähler auf dem Konto, Durant und Westbrook zusammen 9. Letzterer erhöht die Punkteausbeute allerdings von Downtown und bringt die Thunder dadurch mit 16:13 in Front.

16.: Wo war denn da die Pelicans-Defense? Nach einem simplen Pick & Roll hat Russell Westbrook freie Bahn in die Zone. Was folgt ist ein krachender Two-Handed-Dunk, der die Fans aus den Sitzen reißt - 36:32 für Oklahoma City.

18.: Die Thunder machen Dampf! Enes Kanter wird mustergültig unter dem Korb bedient und hämmert den Ball durch die Reuse. Das nächste Highlight während des 16:3-Laufs der Thunder. Oklahoma City setzt sich ab und führt mittlerweile mit 45:32.

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23.: New Orleans hat sich wieder gefangen. Norris Cole verkürzt per Dreier auf 58:50 für die Thunder. Die Defense ist allerdings auf beiden Seiten verbesserungswürdig. OKC lässt die Pelicans mit Leichtsinnsfehlern im Spiel.

29.: Trotz kleinerer Probleme am Ellbogen versenkt Anthony Davis seinen Jumper ganz sicher. Doch New Orleans kann den Rückstand nicht wirklich verkleinern. OKC verteidigt den 10-Punkte-Vorsprung gut - 71:61 für die Thunder.

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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33.: Jetzt machen die Thunder nochmal Ernst! Erst holt Westbrook den nächsten Monster-Dunk raus, dann versenkt Durant seinen dritten Dreier. Auf einmal ist Oklahoma City mit 20 Punkten davon gezogen. OKC liegt mit 86:66 in Front.

39.: Oklahoma City macht endgültig den Deckel zu. Anthony Morrow und Kanter führen die Thunder zu einem 9:4-Lauf zum Start des vierten Viertels. Damit liegen die Gastgeber nun mit 104:78 in Führung.

47.: Ein Run der Pelicans lässt weiter auf sich warten und wird wahrscheinlich auch nicht mehr kommen. Das Spiel ist schon längst gelaufen, der Sieg den Thunder sicher. Steve Novak hämmert den Pels auch noch zwei Dreier um die Ohren - 117:90 für OKC.

Oklahoma City Thunder vs. New Olreans Pelicans: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Russell Westbrook. Die Pelicans scheinen dem Thunder-Guard irgendwie zu liegen. In den letzten drei Aufeinandertreffen legte Westbrook durchschnittlich 45,3 Punkte pro Partie auf. So viele gelangen dem 27-Jährigen an diesem Abend zwar nicht, dennoch war er klar der beste Mann auf dem Parkett. Mit seinen 23 Zählern, 10 Assists und 9 Rebounds schrammte RW0 nicht nur denkbar knapp an einem Triple-Double vorbei, sondern führte die Thunder auch noch zum Sieg. Zudem sorgte Westbrook mit einigen spektakulären Dunks für die Highlights der Partie.

Der Flop des Spiels: Ryan Anderson. Fast die kompletten ersten 36 Minuten lang war für den sechsten Mann der Pelicans absolut nichts zu holen. Seine ersten 8 Versuche aus dem Feld landeten allesamt nur am Ring. Insgesamt verwandelte der 27-Jährige 2 seiner 12 Feldwurfversuche und kam so nur auf 4 Punkte. Das war natürlich viel zu wenig, um dem Team weiterhelfen zu können. Kein Wunder also, dass Anderson auch noch den schlechtesten +/- Wert (-23) vorzuweisen hatte.

Das fiel auf:

  • Die Pelicans sind nicht unbedingt für ihre Lockdown-Defense bekannt. Warum, das zeigten sie abermals in dieser Partie. Schon mit simplen Plays der Thunder verlor New Orleans jegliche Ordnung in der eigenen Hälfte. So hatte OKC immer wieder einen freien Weg zum Korb, den Westbrook, Durant und Co. natürlich sehr gerne ausnutzten. Allein in der ersten Halbzeit kamen die Thunder so auf 34 Punkte in der Zone.
  • Das war auch der Hauptgrund, warum sich die Thunder Mitte des zweiten Viertels mit einem 16:3-Lauf erstmals absetzen konnten. Allerdings verpasste es OKC im Anschluss, den Vorsprung weiter auszubauen. Das lag an der Vielzahl der eigenen Ballverluste. Die Thunder leisteten sich 18 Turnover (New Orleans nur 9) und ermöglichten den Pels so 24 leichte Punkte.
  • Die waren auf die Fastbreak-Punkte nach den gegnerischen Turnover auch dringend angewiesen. An sich konnten die Pelicans nicht mit ihrer Offense überzeugen. Viel zu statisch und vorhersehbar präsentierte sich das Angriffsspiel der Gäste. Oftmals lief es bei New Orleans auf One-on-One-Plays von Davis, Anderson oder den Guards hinaus. Da es der Thunder-Defense in Hälfte Eins allerdings auch an Intensität fehlte, sammelten die Pels dennoch einige Zähler.
  • Erst im dritten Viertel setzte sich OKC endgültig ab und erarbeitete sich einen 27-Punkte-Vorsprung. New Orleans fand einfach kein Mittel, die Thunder-Offense zu stoppen. Wenn doch mal ein Wurf daneben ging, dann war zu allem Überfluss meistens auch noch ein Thunder-Spieler zur Stelle. Oklahoma City sammelte 9 Offensiv-Rebounds, die zu einigen Second-Chance-Points führten. Insgesamt entschieden die Gastgeber das Rebound-Duell mit 50:31 deutlich für sich.
  • Der Abend in Oklahoma City stand im Zeichen der Trauer. Am Vortag verstarb die Frau von Thunder-Assistant-Coach Monty Williams nach einem tragischen Autounfall. Aus Williams' Zeit als Head Coach der New Orleans Pelicans kannten auch die Spieler der Gäste Ingrid Williams sehr gut. Das Spiel begann daher erst nach einer kurzen Andacht zu Ehren der Mutter von 5 Kindern.

Der Spielplan im Überblick

Philipp Jakob

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