Dienstag, 22.04.2014

Playoffs: Oklahoma City Thunder - Memphis Grizzlies 105:111 OT

Memphis gleicht gegen OKC aus

In einem packenden Spiel bezwangen die Memphis Grizzlies die Oklahoma City Thunder mit 111:105 (BOXSCORE) nach Overtime und nehmen damit einen Sieg aus den ersten zwei Auswärtsspielen mit nach Memphis. Im Vergleich zur ersten Partie zeigten sich die Grizzlies vor allem in der Verteidigung deutlich verbessert, während auf Seiten der Thunder nur Kevin Durant, Russell Westbrook und Serge Ibaka ihre Playoff-Form fanden.

Die Grizzlies überzeugten vor allem durch eine starke Verteidigung
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Die Grizzlies überzeugten vor allem durch eine starke Verteidigung

Sowohl in der Defense als auch in der Offense war die Teamleistung der Grizzlies der entscheidende Schlüssel zum Erfolg. Mit Zach Randolph (25 Punkte), Mike Conley (19), Marc Gasol (16), Courtney Lee (16) und Beno Udrih (14) scorten fünf Spieler zweistellig und auch alle anderen eingesetzten Memphis-Akteure punkteten.

Besonders Udrih, der erst durch die Suspendierung von Nick Calathes in die Rotation der Grizzlies gerutscht war, fiel durch seine Effizienz auf. In nur 14 Minuten traf er 6 von 8 Versuchen aus dem Feld und steuerte zudem noch 3 Rebounds und 2 Assists bei.

Bei Oklahoma zeigte sich einmal mehr die Abhängigkeit von den drei Stars. Durant war mit 36 Punkten Topscorer und holte 11 Rebounds, erwischte aber keine guten Shooting-Abend (12/28 FG). Westbrook kam bei ähnlicher Quote auf 29 Zähler, 8 Rebounds und 7 Assists. Ibaka erzielte ein Double-Double (15 Punkte, 11 Rebounds) und blockte außerdem starke 5 Würfe.

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit sahen die Grizzlies schon wie der sichere Sieger aus, doch eine unglaubliche Aktion von KD brachte Oklahoma zurück ins Spiel. Trotzdem war die Leistung der Thunder unter dem Strich zu wenig - vor allem in der Verlängerung ließen sie sich von den Grizzlies das Momentum aus der Hand nehmen. Der Erfolg der Gäste geht aufgrund ihres Kampfgeistes, der guten Defense und der mannschaftlichen Geschlossenheit völlig in Ordnung.

Die Reaktionen:

Tony Allen (Grizzlies): "Wir mussten einfach selbstbewusst bleiben, auch wenn die Thunder einen Run starten würden. Es war wichtig einfach dagegen zu halten und uns nicht unterkriegen zu lassen."

Dave Joerger (Grizzlies-Coach): "Ein fantastisches Spiel! Die Partie war zu keinem Zeitpunkt entschieden. Wir haben einige klasse Spielzüge gesehen und dazu noch tollen Einsatz, Leidenschaft - einfach Playoff-Basketball."

Scott Brooks (Thunder-Coach): "Wir haben ein paar Würfe daneben gesetzt, die wir eigentlich hätten machen können. Aber die Grizzlies haben auch einen guten Job gemacht, uns einzuengen und wir konnten uns nicht befreien. Unglücklicherweise konnten wir am Ende in einigen wichtigen Spielzügen nicht punkten."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Keine Veränderungen in der Starting Five im Vergleich zum ersten Spiel. Für Memphis stehen Gasol, Randolph, Conley, Lee und Tayshaun Prince auf dem Parkett. Thunder-Coach Brooks setzt wie üblich auf Durant, Westbrook, Ibaka, Kendrick Perkins und Thabo Sefolosha.

6. Schwacher Start für beide Teams: Von den ersten 22 Würfen finden nur 6 ihr Ziel. Conley bringt die Grizzlies mit einem schönen Reverse-Layup in Führung. 8:6 für Memphis.

9. Steal von Tony Allen, der den Pass zu Durant in den Post erahnt. Gutes Auge beim Fastbreak für den mitgelaufenen Lee, der mit einem Floater vollendet. Und gleich noch einer hinterher: Diesmal schließt Allen per Korbleger ab, nachdem Sefolosha einen Jumper an den Ring gesetzt hat. 14:8 Grizzlies und Timeout OKC.

17. Not in my House! Ibaka mit zwei starken Blocks in Serie. Erst verhindert er den Jumphook vom Ed Davis und räumt den Grizzlies-Forward im nächsten Angriff beim Dunk ab. Ibaka holt den Mutombo-Finger raus und die Halle steht Kopf, aber Memphis führt noch - 31:25.

21. Westbrook macht jetzt richtig Dampf. Ein Fastbreak-Layup, dazu noch zwei erfolgreiche Jumper und ein versenkter Freiwurf. Der Point Guard steht schon bei 15 Punkten. Aber der Grizzlies-Backcourt hält dagegen. 41:37 Memphis.

28. Das ist bitter für Memphis! Courtney Lee humpelt in die Kabine, nachdem er auf dem Fuß von Sefolosha gelandet und umgeknickt ist. Conley hält Memphis mit neun Punkten in Serie weiter vorn: 57:53

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31. Und da ist es passiert: Die Thunder gehen in Führung! Westbrook schließt einen seltenen Fastbreak per Korbleger ab und Sefolosha jagt einen Jumper durch die Reuse. OKC liegt damit das erste Mal seit 6:4 im ersten Viertel in Front. 60:59.

37. Die Grizzlies lassen nicht locker. Erst Gasol mit dem Zweier nach gutem Ball-Movement und direkt danch erzwingt Memphis mit guter Defense eine Shotclock-Violation der Thunder. Udrih legt einen Jumper nach und die Gäste, bei denen Lee wieder dabei ist, sind wieder oben auf. 72:65 Memphis.

43. Beno Udrih macht ein starkes Spiel für Grizzlies. Einen Westbrook-Korbleger beantwortet er umgehend mit einem Jumper - nothing but net! OKC kommt nicht so richtig ran. Scott Brooks reagiert und nimmt das Timeout, um sein Team wieder wachzurütteln. 83:75 Memphis

Defensive Player of the Year seit 1983
1983 & 1984: Sidney Moncrief (G, Milwaukee Bucks)
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1983 & 1984: Sidney Moncrief (G, Milwaukee Bucks)
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1985 & 1989: Mark Eaton (C, Utah Jazz)
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1985 & 1989: Mark Eaton (C, Utah Jazz)
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1986: Alvin Robertson (G, San Antonio Spurs)
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1986: Alvin Robertson (G, San Antonio Spurs)
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1987: Michael Cooper (G/F, Los Angeles Lakers)
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1987: Michael Cooper (G/F, Los Angeles Lakers)
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1988: Michael Jordan (G, Chicago Bulls)
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1988: Michael Jordan (G, Chicago Bulls)
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1990 & 1991: Dennis Rodman (F, Detroit Pistons)
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1990 & 1991: Dennis Rodman (F, Detroit Pistons)
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Links: David Robinson (1992, C, San Antonio Spurs) Rechts: Hakeem Olajuwon (1993 & 1994, C, Houston Rockets)
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Links: David Robinson (1992, C, San Antonio Spurs) Rechts: Hakeem Olajuwon (1993 & 1994, C, Houston Rockets)
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1995: Dikembe Mutombo (C, Denver Nuggets)
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1995: Dikembe Mutombo (C, Denver Nuggets)
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1996: Gary Payton (G, Seattle SuperSonics)
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1997 & 1998: Dikembe Mutombo (C, Atlanta Hawks)
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1997 & 1998: Dikembe Mutombo (C, Atlanta Hawks)
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1999 & 2000: Alonzo Mourning (C, Miami Heat)
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1999 & 2000: Alonzo Mourning (C, Miami Heat)
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2001: Dikembe Mutombo (C, Philadelphia 76ers)
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2001: Dikembe Mutombo (C, Philadelphia 76ers)
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2002, 2003, 2005, 2006: Ben Wallace, Detroit Pistons
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2002, 2003, 2005, 2006: Ben Wallace, Detroit Pistons
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2004: Ron Artest (F, Indiana Pacers)
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2004: Ron Artest (F, Indiana Pacers)
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2007: Marcus Camby (C, Denver Nuggets)
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2007: Marcus Camby (C, Denver Nuggets)
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2008: Kevin Garnett (F, Boston Celtics)
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2008: Kevin Garnett (F, Boston Celtics)
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2009 - 2011: Dwight Howard (C, Orlando Magic)
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2009 - 2011: Dwight Howard (C, Orlando Magic)
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2012: Tyson Chandler (C, New York Knicks)
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2012: Tyson Chandler (C, New York Knicks)
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2013: Marc Gasol (C, Memphis Grizzlies)
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2013: Marc Gasol (C, Memphis Grizzlies)
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2014: Joakim Noah (C, Chicago Bulls)
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2014: Joakim Noah (C, Chicago Bulls)
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2015 und 2016: Kawhi Leonard (SF, San Antonio Spurs)
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2015 und 2016: Kawhi Leonard (SF, San Antonio Spurs)
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46. Die Chesepeake Energy Arena rastet komplett aus! Erst Westbrook mit dem Dunk nach einem weiteren Ibaka-Block und dann stopft auch Durant nach einem Ballgewinn. 93:92 Thunder - spannender geht's nicht!

48. Miller bringt die Grizzlies mit seinem dritten Treffer von Downtown wieder in Führung und dann: Auftritt Kevin Durant. Der Liga-Topscorer verwandelt einen Dreier aus der linken Ecke, während er von Marc Gasol gefoult wird und - auf einem Bein stehend - ins Aus fällt. Schnelles Foul an Conley, der nur einen von zwei Freiwürfen trifft. Und um das Ganze noch zu toppen, holt sich Perkins nach einem Westbrook-Fehlwurf den Offensivrebound und versenkt mit dem Buzzer seinen ersten Korb aus dem Feld zum 99:99. Overtime!

51. Die Grizzlies zeigen sich kein Stück beeindruckt und starten mit einem 6:2-Lauf in die Verlängerung. Erst Z-Bo mit dem Jumper, dann legt Lee per Runner nach. Durant trifft einen Zweier von der Freiwurflinie, aber es ist wieder Randolph, der sich unter dem Korb durchsetzt. 105:101 Memphis.

53. Nach einem Offensivfoul von Gasol und einem Steal von Sefolosha gegen Conley gleicht Durant das Spiel mit einem Dreier und einem Freiwurf aus. Aber Memphis bleibt cool: Randolph versenkt einen Layup nach starkem Zuspiel von Allen und bringt die tobende Menge umgehend wieder zum Schweigen. Die Grizzlies machen den Sieg an der Linie perfekt und bezwingen die Thunder mit 111:105.

Oklahoma City Thunder vs. Memphis Grizzlies: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Zach Randolph und Mike Conley. Z-Bo machte eine ganz starke Partie (25 Punkte, 6 Rebounds) und scorte immer dann, wenn die Thunder dabei waren, einen Run zu starten. In der Overtime übernahm er die Verantwortung und erzielte acht der zehn Grizzlies-Punkte. Mike Conley glänzte mit 19 Punkten und 7 Rebounds. Zudem verteilte er 12 Assists bei nur 2 Turnovern und ermöglichte so die gute Mannschaftsleistung von Memphis.

Der Flop des Spiels: Die Thunder-Bank. Keiner der OKC-Reservisten konnte Westbrook, Durant und Ibaka die nötige Entlastung verschaffen. Die drei Stars erzielten zusammen 85 Punkte, der Rest des Teams kam lediglich auf 20 Zähler und war dabei äußerst ineffizient (8/25 FG). Oldie Derek Fisher machte mit 7 Punkten und 2 Steals noch den besten Job der Ergänzungsspieler.

Das fiel auf:

  • Die Enttäuschung von Spiel 1 hatte den Grizzlies mächtig aufgestoßen und vom Tip-Off an hängte sich Memphis voll rein. Die Intensität stimmte und die in der regulären Saison so starke Team-Defense war heute wieder zu sehen. Vor allem im Transition Game zeigte sich das Team von Dave Joerger verbessert.
  • Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
    1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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    1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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    1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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    1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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    2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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    2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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    2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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    2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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    2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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    2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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    2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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  • In der Offense ließen die Grizzlies den Ball richtig gut laufen. Bei 42 Korberfolgen standen für die Gäste 30 Assists zu Buche. Das ist eine Quote, wie man sie sonst nur von den San Antonio Spurs kennt.
  • Gegen die vor allem in der ersten Hälfte gute Defense von Tony Allen fand Durant nur schwer ins Spiel. Seine Mid-Range-Jumper und Drives zum Korb führten kaum zum Erfolg. Aber KD wäre nicht KD, wenn er nicht trotzdem einen Weg finden würde, um zu scoren. In Hälfte zwei stellte er sein Spiel um, nahm 10 Dreier, von denen er 5 versenkte. Zudem traf er 7 von 8 Versuchen von der Linie und kam so auf 36 Punkte.
  • Um Westbrook und Durant in der Verteidigung zu schonen, stellte Scott Brooks Sefolosha einen Großteil der Zeit gegen Conley. Westbrook kümmerte sich um den offensiv limitierten Allen, während Durant die Defense gegen Lee übernahm.
  • Das Spiel war wirklich nichts für schwache Nerven. Von Anfang bis Ende war die Begegnung hart umkämpft, keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen. Memphis lag nur einmal zweistellig in Führung - und das ganze 12 Sekunden lang, Ende des ersten Viertels.
  • Den Grizzlies gelang es, das Tempo des Spiels über weite Strecken zu kontrollieren und Oklahoma ins Halfcourt-Spiel zu zwingen. Gegenangriffe unterband Memphis meist im Ansatz, sodass Westbrook und Co. ihre Athletik kaum ausspielen konnten. Am Ende standen 16 Fastbreakpunkte auf dem Konto der Thunder. In Spiel eins waren es noch 32.

Die Playoffs im Überblick

Martin Klotz

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Martin Klotz(Redaktion)

Martin Klotz, Jahrgang 1988, ist seit Anfang 2014 bei SPOX.com. Den gebürtigen Bremer zog es zuletzt immer weiter Richtung Süden. Nach vier Jahren beim NDR in Hannover und einem Journalistik-Studium an der Uni Leipzig kam er nach Unterföhring. Als Volontär Mitglied der NBA-Redaktion und darüber hinaus zuständig für die Euroleague.

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