Montag, 10.02.2014

Los Angeles Lakers - Chicago Bulls 86:92

Lakers-Pleite - Nash erneut verletzt

Trotz eines starken Chris Kaman unterliegen die Los Angeles Lakers den Chicago Bulls mit 86:92. Noch bittere dürfte für L.A. allerdings der nächste Ausfall sein. Steve Nash verletzte sich am Bein und musste das Spiel vorzeitig beenden.

Steve Nash (l.) musste gegen die Bulls verletzt vorzeitig vom Parkett
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Steve Nash (l.) musste gegen die Bulls verletzt vorzeitig vom Parkett

Beinahe mit dem Tipoff ging Chicago in Führung - und gab selbige bis zum finalen Buzzer nicht ein einziges Mal her. Allerdings machten es die Bulls unnötig spannend. Mit einem 15-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel gegangen, ließen sie die Lakers 50 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf vier Zähler herankommen.

Die Analyse von Thunder vs. Knicks mit Video

D.J. Augustin klaute Steve Blake jedoch den Ball, verwandelte im Gegenzug zwei Freiwürfe und verhalf den Bulls zum Abschluss ihres 13-Tage-Roadtrips damit zum Sieg. Topscorer der Partie war Chris Kaman mit 27 Punkten. Für die Bulls kam Kirk Hinrich auf 19 Zähler, Joakim Noah und Taj Gibson auf jeweils 18.

Die Reaktionen:

Steve Nash (Lakers) über seine Verletzung: "Es ist zuletzt schlimmer geworden. Ich wollte einfach spielen, speziell, da wir am Verlieren waren. Ich habe das allerdings schon mal durchgemacht und weiß, wo das hinführt. Deshalb wollte ich auch nichts riskieren. Mich auswechseln zu lassen, war die intelligenteste Entscheidung."

Taj Gibson (Bulls) über Chris Kaman: "Er ist schon so lang in der Liga und einer der begabtesten Big Men, die ich seit meiner High-School-Zeit gesehen habe. Er hat den Hook mit rechts und links drauf - dazu einen guten Mid-Range Jumper. Sobald er seinen Rhythmus findet, wie er es heute getan hat, ist er schwer zu stoppen."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Lakers starten mit Steve Nash, Steve Blake, Wesley Johnson, Ryan Kelly und Robert Sacre.

Carlos Boozer fehlt den Bulls erneut, sodass Taj Gibson wieder in die erste Fünf rückt. Neben dem Power Forward schickt Tom Thibodeau Kirk Hinrich, Jimmy Butler, Mike Dunleavy und Joakim Noah zum Tipoff aufs Parkett.

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5.: L.A., wir haben ein Problem! Die Lakers vergeben ihre erste 6 Würfe allesamt und liegen nach wenigen Minuten 0:10 zurück. Mike D'Antoni sieht Redebedarf, nimmt die Auszeit. Und es wirkt. Endlich bringt Sacre die Lakers aufs Scoreboard - 10:2 Chicago!

10.: Das Scoring haben die Lakers inzwischen halbwegs im Griff, in Sachen Defense läuft jedoch noch nicht viel zusammen. Jimmy Butler bringt die Bulls von Downtown mit 13 Führung - Timeout L.A.!

16.: Augustin zieht geschickt zwei Defender auf sich und schafft so Raum für Butler am Perimeter. Der trifft nach dem Behind-the-Back-Pass seines Playmakers den Dreier jedoch nicht. Tony Snell macht alles wieder gut und blockt Ryan Kellys Layup-Versuch - 42:32 Bulls!

19.: Chris Kaman is on Fire! Momentan ist der Center schlicht nicht zu verteidigen - selbst Noah hat gegen den Fadeaway das Nachsehen. Snell setzt im Gegenzug Chicagos Probleme von draußen fort (2/8 3FG), doch Butler attackiert und trifft den Layup - 44:39 Chicago!

24.: Nicht so schlecht, Mr Augustin! Im Rückwärtsfallen trifft Chicagos Aufbau den Dreier aus der Ecke. Kurz darauf beweisen die Lakers, was Teamplay alles bewegen kann. Am Perimeter spielt Blake auf Nash, der direkt auf Kendall Marshall in die Ecke weiterleitet. Einen Pass später steht Hill unter dem Korb völlig frei und verkürzt auf 46:52 zur Halbzeit.

28.: Noah schnappt sich den Offensiv-Rebound, wird beim Layup-Versuch aber von Kelly gefoult. Egal! Chicagos All Star trifft beide Freiwürfe - 59:48 Bulls!

32.: Butler zieht in die Zone, bringt den Spalding gegen zwei Lakers-Big-Men allerdings nicht im Korb unter. Dennoch haben sich die Bulls inzwischen einen deutlichen Vorteil erspielt - 69:53 Chicago!

36.: NOT IN MY HOUSE! Augustin versucht sich am - zugegeben - sehr optimistischen Layup. Wesley Johnson fliegt jedoch heran und räumt den Point Guard unsanft ab. Währenddessen ereilt L.A. der nächste Rückschlag. Nash wird am Bein ausgerechnet an jener Stelle getroffen, an der er sich vergangene Saison Bruch zugezogen hatte, und kann nicht weitermachen.

41.: Geht doch noch was für L.A.? Erst trifft Kaman den Jumper, Noah hat zwar die Antwort, doch L.A.'s Center legt nach. Hinrichs Dreier bringt die Bulls jedoch wieder mit 11 in Führung.

42.: Noah hat eine Mission. Dem Block gegen Kaman lässt er den krachenden Dunk über sein Lakers-Pendant folgen. Blake trifft im Gegnzug jedoch den Dreier - 84:74 Chicago!

48.: Nach den nächsten Kaman-Punkten sowie einem Johnson-Dunk führen die Bulls nur noch mit 4. Augustin vergibt auch noch den Jumper, klaut Blake hinten dann jedoch den Ball und trifft beide Freiwürfe.

Los Angeles Lakers vs. Chicago Bulls: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Joakim Noahs Wert für Chicago wird ja häufig unterschätzt. Gegen die Lakers wurde jedoch wieder mehr als deutlich, weshalb der Center für Chicago derart wichtig ist. Weniger als 100 Prozent kennt Noah ohnehin nicht und reißt seine Mitspieler so immer wieder mit. Diesmal legte er sogar starke Quoten auf (6/10), kam am Ende auf ein Double-Double (18 Punkte, 13 Rebounds) und blieb im entscheidenden Moment wie das gesamte Bulls-Team eiskalt (6/6 FT).

Der Flop des Spiels: Steve Blake fand nie seinen Wurfrhythmus (3/12 FG). Noch schlimmer war jedoch, dass er sich ausgerechnet, als die Lakers die Chance hatten, auf 2 Punkte zu verkürzen, von D.J. Augustin den Ball klauen ließ und das Spiel so aus der Hand gab.

Das fiel auf:

  • Taj Gibson entwickelt sich zusehends zu einer primären Offensivoption der Bulls - und das wohl nicht nur aufgrund des Fehlens von Carlos Boozer. Immer wieder wanderte der Ball in den rechten Lowpost, wo sich der Vierer Richtung Korb durchpowerte. Hin und wieder drückte Gibson allerdings auch aus der Mitteldistanz ab.
  • Mit Steve Nash, Kendall Marshall und Steve Blake hatten die Lakers mitunter drei Point Guards gleichzeitig auf dem Feld. Große Vorteile ergaben sich daraus allerdings nicht. Selbst Chicagos Big Men sind zu agil, als dass die Lakers regelmäßig hätten in Richtung Zone ziehen können.
  • Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
    1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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    1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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    1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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    1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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    2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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    2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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    2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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    2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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    2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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    2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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    2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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    2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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    2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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    2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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    2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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    2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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    2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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  • Chicago und der Dreier. Zumindest in dieser Saison wird daraus wohl keine heftigere Romanze mehr. Auch gegen die Lakers lohnte es sich für die Bulls mal wieder kaum, von Downtown abzudrücken. Dabei nahmen sie nicht einmal schlechte Würfe. Selbst offenste Dreier wollten nicht fallen (31,8 Prozent 3FG). Dafür lieferten die Bulls von der Freiwurflinie diesmal ein perfektes Spiel (17/17 FT).
  • Die Lakers zählen wahrlich nicht zu den besten Rebounding-Teams der Liga. Gegen Chicago gestalteten sie das Rebounding-Duell zwar ausgeglichen (43:43), Chicagos Hustle war gerade im so wichtigen dritten Viertel aber doch zu viel. Speziell am offensiven Brett sprangen die Bulls nach beinahe jedem Ball, boxten geschickt aus und sicherten sich schließlich starke 8 Offensiv-Rebounds.
  • Die Bulls bewiesen, weshalb sie zu den besten Defense-Teams der Liga zählen. Überall hatten sie ihre Hände im Spiel, hetzten die Lakers so immer wieder in Ballverluste (18) und sammelten insgesamt 13 Steals. Auf der anderen Seite legten selbst die Lakers, die nicht unbedingt für ihre respekteinflößende Defense verschrien sind, Chicagos Offensivschwäche offen.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

Max Marbeiter

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Max Marbeiter(Redaktion)

Max Marbeiter, Jahrgang 1984, ist seit 2012 bei SPOX.com. Während seines Anglistik- und Politikstudiums in Erlangen knapp 3 Jahre lang freier Mitarbeiter bei kicker.de und im Anschluss an ein Praktikum auch einige Monate in der Lokalsportredaktion der Süddeutschen Zeitung. Bei SPOX.com festes Mitglied im Basketball-Ressort. Neben Texten zur NBA zählt der europäische Basketball zum Hauptaufgabenbereich.

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