NBA-Schlaglichter

Heat verlieren bei Oden-Comeback

Von SPOX
Donnerstag, 16.01.2014 | 09:25 Uhr
LeBron James (r.) schleicht geknickt vom Platz nach der dritten Niederlage in Folge
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
MLB
Do18:10
Indians -
Rangers
MLB
Fr02:10
White Sox -
Yankees
MLB
Sa01:10
Reds -
Cubs
MLB
Sa02:10
White Sox -
Rangers
MLB
Sa02:15
Royals -
Twins
MLB
Sa04:07
Angels -
Mariners
MLB
Sa20:10
White Sox -
Rangers
MLB
Sa22:10
Brewers -
Marlins
MLB
So04:07
Angels -
Mariners
MLB
So19:10
Reds -
Cubs
MLB
So20:10
Astros -
Yankees
MLB
So20:10
White Sox -
Rangers
MLB
So20:10
Brewers -
Marlins
MLB
Di00:05
Nationals -
Mets
MLB
Di01:05
Yankees -
Blue Jays
MLB
Di01:15
Cardinals -
Marlins
MLB
Di02:10
Twins -
Angels
MLB
Di19:05
Yankees -
Blue Jays
MLB
Di20:15
Cardinals -
Marlins
MLB
Di20:20
Cubs -
Bay Rays
MLB
Mi19:05
Yankees -
Blue Jays
MLB
Do01:35
Braves -
Astros
MLB
Do02:15
Cardinals -
Marlins
MLB
Do04:10
Mariners -
Royals
MLB
Do19:45
Cardinals -
Marlins
MLB
Fr01:05
Nationals -
Braves
MLB
Fr01:07
Blue Jays -
Astros
MLB
Fr02:10
Twins -
Orioles
MLB
Sa01:07
Blue Jays -
Astros
MLB
Sa04:10
Mariners -
Athletics
MLB
Sa04:15
Giants -
Marlins
MLB
Sa19:05
Yankees -
Brewers
MLB
So01:15
Cubs -
Pirates
MLB
So19:05
Yankees -
Brewers
MLB
So19:07
Blue Jays -
Astros
MLB
So21:05
Rangers -
Angels
MLB
Mi02:00
All-Star Game: National League -
American League

Die Miami Heat müssen gegen die Washington Wizards die dritte Niederlage in Folge hinnehmen, weil sie den Beginn verschlafen. Dafür feiert Greg Oden nach vier Jahren sein Comeback. Nate Robinson läuft gegen seinen Ex-Verein heiß und schießt die Warriors aus der eigenen Halle. Chicago und Orlando lassen jegliche Tanking-Ambitionen außer Acht und liefern sich eine epische Overtimeschlacht, in der Jimmy Butler 60 Minuten auf dem Feld steht.

Orlando Magic (10-29) - Chicago Bulls (18-19) 125:126 3OT (BOXSCORE)

Irres Spiel in Orlando. Dass beide Teams (oder zumindest deren Verantwortliche im Front Office) eigentlich daran denken, zu tanken und sich so eine bessere Draft-Position zu verschaffen, merkte man zu keiner Sekunde des Spiels. 63 Minuten lang lieferten sich die Bulls und Magic in drei Verlängerungen einen erbitterten Kampf mit dem glücklicheren Ende für Chicago.

Jameer Nelson (31 Punkte, 10 Assists in 54 Spielminuten) brachte die Magic mit einem Jumper 11 Sekunden vor Schluss in die Overtime. Glen Davis (17 Punkte, 9 Rebounds) brachte die Magic durch einen Dreier 4 Sekunden vor Schluss der zweiten Overtime in die dritte Verlängerung, ehe sich Orlando doch noch geschlagen geben musste.

Jimmy Butler (19 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists), der unfassbare 60 Minuten auf dem Feld stand, entschied das Spiel an der Freiwurflinie. Während Joakim Noah mit 26 Punkten, 19 Rebounds und 6 Assists bester Spieler aufseiten der Bulls war, zeigte Victor Oladipo das beste Spiel seiner noch jungen Karriere. 35 Punkte (15/24 FG), 8 Assists und 3 Steals hatte der Rookie am Ende gesammelt, dabei leistete er sich aber auch 8 Ballverluste.

Beide Coaches vertrauten übrigens trotz des intensiven und langen Spiels einer relativ schmalen 9-Mann-Rotation. Bei den Magic lässt sich das vor allen Dingen durch das erneute verletzungsbedingte Fehlen von Vucevic und Afflalo erklären. Die Bulls dagegen gingen mit Butlers Franchise-Rekord von 60 Spielminuten humorvoll um. "Das ist toll für ihn. Wir sollten ihm einen Kuchen oder so backen", offenbarte Noah nach dem Spiel.

Philadelphia 76ers (13-25) - Charlotte Bobcats (16-24) 95:92 (BOXSCORE)

Auf Thaddeus Young (11 Punkte, 5 Rebounds) ist Verlass. Der Sixers-Forward ist seit Wochen in Top-Form und obwohl er gegen die Bobcats nicht so auffällig agierte, entschied er das Spiel 3 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier. Dass die Sixers das Spiel überhaupt gewannen mutet merkwürdig an angesichts ihrer astronomisch hohen Zahl an Ballverlusten.

Ganze 25 Mal verlor Philly den Ball, allen voran Tony Wroten (9 Punkte, 5 Turnover) und Spencer Hawes, der neben 5 Turnovern aber auch 17 Punkte, 14 Rebounds und 7 Assists zum Sieg beitrug. Die Bobcats schlugen letztendlich zu wenig Kapital aus den Ballverlusten und trafen nur 39 Prozent ihrer Feldwürfe (5/20 Dreier). Nur Kemba Walker (26 Punkte, 8 Assists) und Al Jefferson (24 Punkte, 8 Rebounds) trafen sicher.

Während Michael Carter-Williams (20 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) die nächste bärenstarke Leistung zeigte, gab es positive Meldungen vom anderen Top-Rookie der Sixers. Nerlens Noel befindet hat das Vollkontakt-Training aufgenommen und könnte nach dem All-Star-Break sein NBA-Debüt feiern.

Washington Wizards (18-19) - Miami Heat (27-11) 114:97 (BOXSCORE)

So langsam schlittern die Heat in die erste Mini-Krise der Saison. Der Ostküsten-Trip bekommt Miami nicht gut. Nachdem der amtierende Champion schon in New York gegen die Knicks und Nets leer ausgegangen war, gab es nun gegen die Wizards die dritte Niederlage in Folge, ein Novum in dieser Saison.

Dabei zeigten LeBron James (25 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) und Co. sogar noch großartige Moral, indem sie einen zwischenzeitlichen 34-Punkte-Rückstand fast noch aufholten, doch im letzten Viertel blieben die Wizards abgezockt. Der Knackpunkt war das erste Viertel, das die Heat völlig verschliefen und das Washington mit 43:18 gewann. Gedanklich schien sich Miami wohl noch immer im Weißen Haus zu befinden, wo die Spieler am Dienstag von Präsident Obama geehrt wurden.

Die Wizards dagegen zeigten eine tolle Teamleistung und trafen 55 Prozent ihrer Feldwürfe. Saisonbestwert. Sieben Spieler punkteten zweistellig, John Wall war mit 25 Punkten Top-Scorer und schrammte mit 9 Assists nur knapp am Double-Double vorbei, ebenso wie Big Man Nene (19 Punkte, 9 Assists).

Die Heat hatten trotz der erneuten Niederlage Grund zur Freude: Erstmals seit mehr als 4 Jahren betrat Greg Oden während der Regular Season einen NBA-Court. Der Center stand 8 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf 6 Punkte (2/3 FG) und 2 Rebounds, darunter ein beidhändiger Putback-Dunk nach Rebound gegen Gortat.

Boston Celtics (14-26) - Toronto Raptors (19-18) 88:83 (BOXSCORE)

Kurios: Nur zwei Stunden nachdem die Celtics Rajon Rondo zum Aufbautraining in die D-League geschickt hatten, holten sie ihn wieder zurück und stellten ihn gleich einmal in den Kader für das Spiel gegen die Raptors. Obwohl der Spielmacher noch nicht wieder spielte, sah er wie seine Celtics nach 9 Niederlagen in Folge den ersten Sieg im neuen Jahr feierten, indem sie die Raptors niederkämpften.

Gerade einmal 34,5 Prozent ihrer Feldwürfe verwandelten die Celtics, allerdings entschieden sie den Kampf unter den Brettern für sich. Mit 58:44 ging das Reboundduell deutlich an Boston, was vor allen Dingen an einem Mann lag: Jared Sullinger. Der Power Foward zeigte mit 25 Punkten, 20 Rebounds und 4 Assists bei keinem einzigen Ballverlust ein ausgezeichnetes Spiel. Phil Pressey gab derweil den Rondo-Verschnitt und verteilte 10 Vorlagen ohne einen Turnover oder Punkt zu sammeln.

Die Raptors dagegen kassierten nach drei Siegen in Folge mal wieder eine Niederlage. Dabei kam Toronto von einem 17-Punkte-Rückstand Anfang des letzten Viertels noch auf 3 Punkte ran. Letztendlich erhielten DeMar DeRozan (23 Punkte, 8 Rebounds) und Kyle Lowry (18 Punkte, 12 Assists) aber zu wenig Unterstützung vom Rest des Teams und die Freiwurfquote der Raptors (12/25 FT) war unterirdisch.

Seite 1: Heat verlieren bei Oden-Comeback

Seite 2: Gay überragend - Harden als Matchwinner

Seite 3: Robinson schießt Ex-Verein ab

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung