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D'Antoni: "Ich war ein Idiot"

Von SPOX
Mittwoch, 25.12.2013 | 10:30 Uhr
Mike D'Antoni entschuldigte sich für einen verbalen Ausrutscher
© getty
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Mike D'Antoni entschuldigt sich öffentlich bei allen Lakers-Fans für seinen verbalen Ausrutscher nach der letzten Niederlage. Die Memphis Grizzlies angeln sich Stephen Currys Bruder, die Magic sind Hedo Türkoglu wohl bald los und ein frustrierter Paul Pierce wird zur Kasse gebeten.

D'Antoni: "Ich war ein Idiot"

Mike D'Antoni hat sich öffentlich bei den Fans der Los Angeles Lakers entschuldigt. Nach der Niederlage gegen die Phoenix Suns war der Head Coach so aufgebracht, dass er den fehlenden Support seitens der Anhänger bemängelte. Er wurde von einem Journalisten darauf angesprochen, dass die Fans wohl schon entmutigt seien und gab sich anschließend zornig.

"Wir kämpfen uns hier mit echt guten Jungs durch und haben die Spiele vorher gute Leistung gezeigt. Wenn die Fans jetzt schon entmutigt sind, dann sollen sie sich halt ein anderes Team zum Anfeuern suchen", pfefferte D'Antoni ins Mikrofon.

Die Reaktion der Lakers-Fans auf diese Aussage war selbstverständlich nicht positiv, so dass der Trainer nun zurückruderte. "Ich war ein Idiot. Ich war völlig von Sinnen, bin ausgetickt. Wir haben nicht gut gespielt und ich habe Sachen gesagt, die ich nicht hätte sagen dürfen. Das war dumm, ich habe einfach einen Fehler gemacht", zeigte sich D'Antoni einsichtig.

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Memphis Grizzlies holen sich Curry-Bruder

Nachdem Seth Curry im 2013er-Draft nicht gezogen wurde und ungedraftet zunächst erfolglos auf die Suche nach NBA-Teams ging, hat er nun eines gefunden. Die Memphis Grizzlies sichern sich die Dienste von Stephen Currys jüngerem Bruder.

Wie es sich im Hause Curry, wo schon Vater Dell Curry sich als Scharfschütze einen Namen in der NBA machte, ist auch Seth Curry ein starker Scorer. Für die Santa Cruz Warriors legte er in 12 D-League-Spielen insgesamt 21,3 Punkte, 7,8 Assists und 1,5 Steals bei einer Wurquote von 43,9 Prozent auf.

Die Grizzlies können diese Scoring-Power dringend brauchen. Das von Verletzungspech verfolgte Team muss beispielsweise bis Saisonende auf Quincy Pondexter verzichten, der häufig Punkte von der Bank beisteuerte.

Pierce für Flagrant Foul bestraft

Paul Pierce findet bei den Brooklyn Nets noch nicht so richtig aus der Krise. Im letzten Spiel gegen die Indiana Pacers leistete sich der frustrierte Small Forward ein böses Foul an George Hill, welches umgehend von den Schiedsrichtern als Flagrant 2 gewertet wurde und somit die Herausstellung von Pierce bedeutete.

Damit hat sich die Geschichte aber noch nicht erledigt. Nun bittet die NBA Pierce auch noch zur Kasse. 15.000 Dollar muss Pierce für "exzessiven und unnötigen Kontakt" bezahlen. Viel mehr geschmerzt hat Pierce aber wohl seine Leistung gegen Indiana, als er zum ersten Mal seit dem 9. März 1999 ohne Punkte blieb. Da gerät die Strafe zur Nebensache.

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Türkoglu bald weg, Afflalo soll bleiben

Lange wurde darüber spekuliert, dass die Orlando Magic Arron Afflalo noch vor der Trade-Deadline loswerden wollen. Laut verschiedenen Quellen sind die Magic aber so zufrieden mit den Leistungen des Shooting Guard, dass dieser erstmal nicht in etwaige Trade-Diskussionen eingebunden ist. Das könnte sich allerdings vor dem NBA-Draft 2014 wieder ändern.

Anders sieht die Situation bei Hedo Türkoglu aus. Der Türke ist seit längerer Zeit eigentlich nur noch eine Karteileiche im Kader der Orlando Magic. Er steht zwar noch immer unter Vertrag, nahm aber weder am Trainings Camp, der Preseason oder noch irgendeinem Regular-Season-Spiel teil. Der Small Forward befindet sich im letzten Vertragsjahr seines mit 12 Millionen Dollar dotierten Arbeitspapiers.

Allerdings sind nur 6 Millionen Dollar davon garantiert. Damit die Magic nicht das volle Gehalt zahlen, müssen sie ihn bis zum 7. Januar entweder waiven oder per Trade zu einem anderen Team schicken. Die Suche nach Trade-Partnern gestaltet sich selbstverständlich schwierig, allerdings wird Türkoglu sicherlich nicht länger bei den Magic bleiben. Spätestens zum 7. Januar wird der Türke in Orlando Geschichte sein.

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