Sonntag, 15.04.2012

NBA-Schlaglichter

L.A. Clippers: The sky is the limit!

Die Clippers sind rechtzeitig zur heißen Phase wieder in Form und zeigen nach dem Erfolg über Golden State ihr Selbstbewusstsein. San Antonio hat kein Interesse an Platz eins in der Western Conference und in Minnesota verzweifeln die Wolves am Thunder-Duo Kevin Durant und Russell Westbrook.

Gegen Golden State fuhren die Clippers den elften Erfolg aus den letzten 13 Partien ein
© Getty
Gegen Golden State fuhren die Clippers den elften Erfolg aus den letzten 13 Partien ein

Los Angeles Clippers (37-23) - Golden State Warriors (22-37) 112:104

Als die Clippers Mitte März eine wilde Berg- und Talfahrt erlebten, wurden bereits die ersten Stimmen laut, wonach der kleine Bruder der Lakers immer eine Loser-Franchise bleiben werde. Sogar die Playoffs gerieten zeitweise in Gefahr.

LIVE-TICKER: Knicks vs. Heat & Lakers vs. Mavs, So., 19 Uhr

Ein guter Monat ist seitdem vergangen, und die Stimmung in der City of Angels hat sich wieder eindeutig gebessert. Gegen Golden State fuhren die Clippers den elften Erfolg aus den letzten 13 Partien ein.

Der erste Auftritt in der Post-Season seit sechs Jahren ist damit zum Greifen nahe. "Jetzt gilt es einfach, die Saison nach Hause zu bringen. Und in den Playoffs kann sowieso alles passieren. Nach oben sind uns keine Grenzen gesetzt. Wenn wir unser Potential ausschöpfen, können wir jedes Team schlagen. Das haben wir schon bewiesen", so ein sichtlich optimistischer Chris Paul.

Aber wer 12 seiner 28 Punkte im letzten Viertel macht und 13 Assist verteilt wie Paul gegen die Warriors, kann sich so was natürlich auch leisten. Untersütztung bekam er von Blake Griffin (20), DeAndre Jordan (18) und Mo Williams (14).

San Antonio Spurs (42-16) - Phoenix Suns (31-29) 105:91

Platz eins im Westen? Für die Spurs eigentlich gar nicht so wichtig. Zumindest betonte dies San Antonio zuletzt. Was natürlich nicht bedeutet, dass die Texaner OKC die Spitzenposition einfach so schenken werden.

Das mussten auch die Suns am eigenen Leib erfahren. Tim Duncan mit einem Double-Double (19 Punkte, 10 Rebounds) und Tony Parker mit 14 Zählern sorgten im heimischen AT&T Center relativ schnell für klare Verhältnisse.

San Antonio hat sich damit auch den Titel in der Southwest Division gesichert und liegt in der Western Conference gerade mal ein Spiel hinter den Thunder.

"Es bringt jetzt nichts, großartig darüber nachzudenken, auf welchen Platz wir landen werden. Wir werden unser Bestes abliefern, und dann schauen wir mal. Wenn wir am Ende Zweiter sind, ist das total in Ordnung", so Duncan.

Die Suns, bei denen Sebastian Telfair 21 Punkte erzielte, müssen dagegen erst mal die Post-Season erreichen. Dass gegen die Spurs zudem Steve Nash wegen Hüftproblemen bereits nach sechs Minuten das Parkett verlassen musste, macht die Sache nicht gerade einfacher.

Allerdings gab der Guard bereits Entwarnung. Sein Einsatz gegen Portland am Montag scheint nicht gefährdet zu sein.

Minnesota Timberwolves (25-36) - Oklahoma City Thunder (44-16) 110:115

Irgendwann im vierten Viertel war Rick Adelman ziemlich frustriert. Der Wolves-Coach wusste einfach nicht, wie er Kevin Durant und Russell Westbrook stoppen sollte. Seine letzte Hoffnung hieß Anthony Randolph, einen 2,11-Meter großen Power Forward, den er tatsächlich gegen den Thunder-Guard stellte.

Doch auch dies erwies sich nicht als das geeignete Mittel, um das OKC-Duo zu stoppen. Durants 43 Punkte und Westbrooks 35 Zähler sprechen eine deutliche Sprache. "Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Randolph gegen Westbrook stelle. Aber wir hatten einfach keine Antwort auf die beiden", so Adelman.

Damit waren die Wolves zuletzt allerdings nicht alleine. Nach einer kleinen Schwächeperiode zu Beginn des Monats sind die Thunder auf die Siegerstraße zurückgekehrt. In vier der letzten fünf Begegnugen behielten Durant und Co. die Oberhand.

"Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen. Hoffentlich springt am Ende dann der erste Platz heraus", so Durant, der vor allem in den letzten sieben Minuten das Kommando übernahm und 16 Punkte erzielte.

Bei den Wolves, die zum zweiten Mal in Folge auf Kevin Love verzichten mussten, stachen Randolph (22 Punkte, 11 Rebounds), J.J. Barea (24 Punkte, 10 Assists) und Michael Beasley (26) heraus. Doch auch dieses Trio konnte Minnesotas neunte Pleite in Folge nicht verhindern.

Washington Wizards (14-46) - Cleveland Cavaliers (20-38) 89:98

Topscorer: John Wall (19) - Anthony Parker (15)

Toprebounder: Jan Vesely (11) - Luke Harangody (10)

Topassistgeber: John Wall (9) - Anthony Parker (5)

New Jersey Nets (22-39) - Boston Celtics (35-25) 82:94

Topscorer: Gerald Green (15) - Kevin Garnett (21)

Toprebounder: Jordan Williams (14) - Kevin Garnett (12)

Topassistgeber: Deron Williams (14) - Rajon Rondo (15)

Memphis Grizzlies (35-24) - Utah Jazz (31-30) 103:98

Topscorer: Rudy Gay (26) - Al Jefferson, Devin Harris (beide 20)

Toprebounder: Rudy Gay (12) - Derick Favors (14)

Topassistgeber: Mike Conley (6) - Devin Harris (6)

Starkes viertes Viertel von O.J. Mayo: Der Grizzlies-Guard machte 17 seiner 20 Punkte in den letzten zwölf Minuten und sorgte damit für Memphis' siebten Heimerfolg in Serie.

Milwaukee Bucks (29-31) - Indiana Pacers (38-22) 99:105

Topscorer: Monta Ellis (20) - Roy Hibbert (23)

Toprebounder: Drew Gooden, Brandon Jennings, Mike Dunleavy (alle 8) - Roy Hibbert (14)

Topassistgeber: Brandon Jennings (10) - George Hill, Danny Granger (beide 3)

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