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NBA - Schlaglichter

Die besten Bulls seit Michael Jordan

Von SPOX
Freitag, 08.04.2011 | 08:34 Uhr
Derrick Rose führte die Chicago Bulls zum Sieg über die Boston Celtics
© Getty
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Nach einem eindrucksvollen 97:81-Sieg über die Boston Celtics haben die Chicago Bulls den Platz als bestes Team der Eastern Conference so gut wie sicher. Derrick Rose zeigte dabei erneut eine MVP-würdige Vorstellung. Portland lässt Utah keine Chance.

Chicago Bulls (58-20) - Boston Celtics (54-24) 97:81

17 der letzten 19 Spiele haben die Chicago Bulls gewonnen, der Platz als bestes Team im Osten ist ihnen nur noch theoretisch zu nehmen. Kurz: Das Team aus Chicago spielt die beste Saison seit der legendären Ära um Michael Jordan und Scottie Pippen.

Und wer hat es schon die ganze Zeit gewusst? Derrick Rose. "Ich habe immer gesagt, dass wir mit den besten Teams der Liga mithalten können", sagte der 22-Jährige. "Schon im Training Camp habe ich gedacht, dass wir für den Kampf bereit sind. Schon damals waren die Jungs extrem siegeshungrig." Allen voran er selbst.

Auch gegen die Celtics war Rose (30 Punkte, 5 Rebounds, 8 Assists) ein einziges One-Man-Highlight-Tape. Immer wieder ließ er Rajon Rondo alt aussehen und lieferte eine MVP-reife Leistung ab. "Ob man es nun gut findet - oder nicht: Das sind die Jungs, die man wohl oder übel in den Conference Finals sehen wird", lobte sogar Rondo den Gegner.

Neben Rose überzeugte bei den Bulls besonders Luol Deng (23 Punkte, 6 Rebounds, 1 Assist). Für Boston waren Kevin Garnett (10 Punkte, 10 Rebounds, 2 Assists) und Paul Pierce (15 Punkte, 4 Rebounds, 1 Assist) noch die besten Spieler.

Doch: "Wir müssen uns definitiv verbessern", gestand Garnett ein. "In einem so wichtigen Spiel dürfen wir einfach keine derart miese Leistung abliefern. Da gibt es keine Diskussion." Rondo bezeichnete die Pleite sogar als "Weckruf". "Wenn wir den nicht hören, dann kommen wir in den Playoffs nicht weit", sagte er.

Portland Trail Blazers (46-33) - Utah Jazz (37-42) 98:87

Das Ergebnis des Spiels gegen die verletzungsbedingt stark dezimierten Jazz (nur neun gesunde Spieler standen zur Verfügung) ist nur eine Randnotiz.

Wichtigste Erkenntnis: Gerald Wallace kommt genau zum richtigen Zeitpunkt immer besser in Schwung, scheint sich in Portland mittlerweile richtig wohl zu fühlen.

Er erzielte nicht nur 29 Punkte (8 Rebounds, 2 Assists) und hatte damit maßgeblichen Anteil am Sieg der Trail Blazers - nein, er bewies einmal mehr, dass er in den Playoffs mit seiner Erfahrung einer der entscheidenden Spieler sein kann.

"Gerald ist ganz wichtig für uns", bestätigt LaMarcus Aldridge. "Er kennt seine Rolle genau und weiß, von wo er werfen muss. Und wie er es bewerkstelligt, dass seine Würfe dann auch noch fallen."

Neben Wallace glänzte auch Nicolas Batum (21 Punkte, 3 Rebounds). Insgesamt zeigten die Blazers erneut eine ganz starke Teamleistung (fünf Spieler punkteten zweistellig).

Bei den Jazz war Devin Harris mit 26 Punkten noch der beste Werfer. Paul Millsap kam auf 19 Punkte und 10 Rebounds, Al Jefferson steuerte 10 Punkte und 14 Rebounds bei.

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