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Analyse

Mission Wiedergutmachung ist angesagt

Von Johannes Blumau
Freitag, 14.09.2007 | 08:31 Uhr
Kobe Bryant, Los Angeles Lakers
© Getty
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München - Es wäre zu leicht, die Minnesota Timberwolves, die ihren Anführer Kevin Garnett verloren haben, als einen Verlierern der Offseason zu nennen.

Das gleiche gilt für die Philadelphia 76ers, die in der vergangenen Spielzeit nicht viel zerrissen und Allen Iverson immer noch nicht adäquat ersetzt haben.

SPOX.com wirft daher einen Blick auf die etablierten Teams, die nach den Sternen greifen wollen, ihrem Ziel aber im Sommer personell nicht wirklich näher gekommen zu sein scheinen.

 

1. Miami Heat

Nach der Meisterschaft 2006 haben die Heat ihrem Kader vertraut und in der vergangenen Saison die Quittung dafür bekommen: einen Sweep von den Bulls in der ersten Playoff-Runde.

Jetzt hätten Shaq und Co. eine Frischzellenkur unbedingt nötig gehabt, zumal Dwyane Wade nach Eingriffen an Knie und Schulter für die Saisonvorbereitung praktisch ausfällt. Doch stattdessen verlor man seine "Flügelzange" James Posey/Jason Kapono und verstärkte den Kader mit dem 36-Jährigen Penny Hardaway und dem bisweilen vogelwilden Smush Parker; ein Umstand, der wenig Anlass zur Hoffnung gibt.

2. Los Angeles Lakers

Ein Rückkehrer hat dafür gesorgt, dass die Offseason für die Lakers kein völliges Desaster wurde. Die Eskapaden von Kobe Bryant stellten den Klub vor eine Zerreißprobe. Der forderte Verstärkungen und drohte sogar damit, das Weite suchen zu wollen, falls seinen Wünschen nicht entsprochen würde.

Daraufhin versuchte sich General Manager Mitch Kupchak erfolglos an Garnett, ohne überhaupt über die Mittel zu verfügen, einen Trade mit Minnesota einzufädeln. Und da wären wir beim Rückkehrer. Derek Fisher ist zurück in L.A. Wegen der Krebserkrankung seiner Tochter verließ er die Utah Jazz, um sich einen Standort zu suchen, wo es um die medizinische Versorgung seiner Tochter optimal bestellt wäre. So landete er an alter Wirkungsstätte.

Mit dem Routinier wird mehr Ordnung ins Lakers-Spiel kommen, als es mit Smush Parker auf der Point-Guard-Position der Fall war. Ob damit auch hinter den Kulissen Ruhe einkehren und Kobe seinen Frieden finden wird, ist sehr fraglich.

3. Dallas Mavericks

Die Mavericks haben 67 Spiele in der vergangenen Saison gewonnen, also eine gute Mannschaft. Die Mavericks sind in der ersten Playoff-Runde gegen Golden State rausgeflogen. Da war die Mannschaft nicht gut genug. Was also tun? Die Antwort: Die Mavs in Person von General Manager Donnie Nelson wussten es wohl selbst nicht.

Herausgekommen ist dementsprechend auch nicht viel. Man hat den uralten Eddie Jones geholt, zwei Nobodys verpflichtet und war Gerüchten zufolge im Rennen um jeden namhaften Spieler auf dem Markt. Aber wie gesagt: Eigentlich ist die Mannschaft um Dirk Nowitzki ja stark genug, um eine Menge Spiele zu gewinnen.

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