NCAAF Meisterschaft

Alabama und Clemson im Finale

Von Jan Höfling
Freitag, 01.01.2016 | 12:47 Uhr
Runningback Derrick Henry (l.) steuerte einen Touchdown zum Sieg bei
© getty
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Das Team der Alabama Crimson Tide (13-1) hat gegen die Michigan State Spartans (12-2) einen ungefährdeten 38:0-Erfolg im Cotton Bowl eingefahren und gleichzeitig Geschichte geschrieben, während die Clemson Tigers (14-0) die Oklahoma Sooners (11-2) im Orange Bowl mit 37:17 ausschalten konnten. Im Finale um die Meisterschaft kommt es am 11. Januar in Glendale nun zum Aufeinandertreffen beider Teams.

"Ich denke, dass wir im letzten Jahr einfach nur froh waren, überhaupt ein Teil des Semifinales zu sein", sagte Alabamas Nick Saban, der mit seinen Spielern im Endspiel die Chance auf den vierten Titel in neun Jahren hat: "Dieses Jahr wollten wir allerdings gewinnen. Jeder hat in der Vorbereitung einer Preis dafür bezahlt, um dieses Ziel zu erreichen. Wir hatten eine Vision und sind glücklich, dass es geklappt hat." Die Partie um den Cotton Bowl in Arlington nahm dabei ganz besondere Ausmaße an.

Durch den 38:0-Sieg verewigten sich die Coaches und Spieler Alabamas in den Geschichtsbüchern: Noch nie gelang es einem Team, einen höheren Shutout-Erfolg einzufahren. In der noch jungen Geschichte der College Football Playoffs war es gar der erste Shutout überhaupt.

Quarterback Jake Coker (25/30, 286 YDS, 2 TDs) spielte die Partie seines Lebens und fand vor allem in Wide Receiver Calvin Ridley (8 REC, 138 YDS, 2 TDs) seinen Go-to-Guy. "Er ist ein großartiger Quarterback", lobte Receiver ArDarius Stewart die Nummer 14: "Und dazu auch ein perfekter Anführer. Er hat dafür gesorgt, dass alles so geklappt hat, wie wir es geplant hatten."

Tigers stoppen Sooners

Im Endspiel am 11. Januar werden es Saban und Co. mit den Clemson Tigers zu tun bekommen. Im Kampf um den Orange Bowl gelang es dem Team aus der Atlantic Coast Conference Oklahoma auszuschalten, wobei vor allem die in der Vergangenheit viel gescholtene Defense überzeugen konnte. "Es ist inzwischen 34 Jahre her, dass Clemson die Chance hatte, den Titel zu gewinnen", sagte Clemson-Coach Dabo Swinney: "Wir haben immer gewusst, dass es irgendwann wieder soweit sein wird. Es war nur eine Frage der Zeit."

Durch den Sieg über die Sooners konnten die Tigers zudem ihre Siegesserie auf 17 Partien in Folge ausbauen und halten nun den Rekord für die längste Erfolgsserie in einer Subdivision. Zudem stellte Clemson die Bestmarke für die zweitlängste Serie in der ACC-Geschichte ein. "Wir waren in den Playoffs immer der Underdog", strahlte Tigers-Receiver Charone Peake: "Deshalb ist es besonders schön zu sehen, dass wir so dominieren konnten."

Sollten Peake und seine Teamkollegen auch im Finale gegen Alabama das Feld als Sieger verlassen, wären sie zudem die erste Mannschaft, die in der FBS-Geschichte mit einer Bilanz von 15 Siegen und keiner Niederlage eine Saison beenden und sich zum Champion krönen würde.

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