Auch Kellerkind Tampa zu stark

Bruins im Abwärtsstrudel

Von SPOX
Freitag, 14.03.2008 | 08:45 Uhr
US Sport, NHL, Boston, Sturm
© Getty
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München - Mit den Tampa Bay Lightning trat am Donnerstag der Letzte der Eastern Conference in Boston an. Doch von wegen klare Sache: Die Bruins konnten die Chance nicht beim Schopfe packen, um Boden im Kampf um die Playoffs gutzumachen.

Mit 1:3 verlor das Team um den deutschen Legionär Marco Sturm die Partie. "Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist es völlig egal, gegen wen wir spielen. Es ist immer wichtig", so Bruins-Verteidiger Aaron Ward, der nichts davon wissen wollte, dass man den Gegner unterschätzt habe.

Bis ins letzte Drittel hinein gelang den Gastgebern nicht viel. Chuck Kobasew verwertete dann den Abpraller nach einem Schlagschuss von Sturm zum 1:2 (48.). Hoffnung keimte auf. Doch Vincent Lecavalier beendete diese acht Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Schuss ins leere Tor. 

Kobasews Treffer war erst der sechste der Bruins im den vergangenen sechs Spielen. Mit dieser mageren Ausbeute ist es nicht verwunderlich, dass Boston nur eines der letzten sieben Spiele gewinnen konnte.

Im nächsten Spiel geht es gegen die Philadelphia Flyers, die ihnen im Rennen um die Playoffs unmittelbar im Nacken sitzen. Tampa Bay stagniert trotz des Erfolgs auf dem letzten Rang und kann sich die Playoffs abschminken.

Fingerzeig der Senators 

Besser als Sturm erging es einem anderen Deutschen: Christoph Schubert sicherte sich mit den Ottawa Senators einen klaren 3:0-Erfolg bei den Montreal Canadiens.

Jason Spezza erzielte dabei seine Saisontreffer 29 und 30 und kratzt damit an seiner persönlichen Bestmarke. In der vergangenen Spielzeit traf er 34 Mal ins gegnerische Netz und hat bei noch ausstehenden zehn Partien beste Chancen, seinen eigenen Rekord zu knacken.

Für die Senators war es zudem der 40. Saisonsieg und ein deutlicher Fingerzeig, dass sie gewillt sind, ihren Northeast-Division-Titel erfolgreich zu verteidigen. Momentan liegen die Sens (87 Punkte) hinter New Jersey (88) auf Platz zwei der Eastern Conference. Montreal ist punktgleich Fünfter.

 

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