Olympia

Olympia 2018: Skilangläufer Dario Cologna feiert historischen Hattrick - Bögl auf Platz 15

SID
Dario Cologna hat als Erster dreimal olympisches Skilanglauf-Gold in Serie über die gleiche Strecke gewonnen.

Der Schweizer Dario Cologna hat den historischen Hattrick geschafft und als Erster dreimal olympisches Skilanglauf-Gold in Serie über die gleiche Strecke gewonnen.

Über 15 km triumphierte der 31-Jährige in Pyeongchang wie schon 2010 und 2014, für "Super-Dario" war es der insgesamt vierte Olympiasieg.

Im Freistilrennen gegen die Uhr siegte Cologna nach 33:43,9 Minuten mit 18,3 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Simen Hegstad Krüger, der zum Auftakt den Skiathlon gewonnen hatte. Vor acht Jahren in Vancouver hatte Cologna ebenfalls im freien Stil triumphiert, vor vier Jahren in Sotschi war das 15-km-Rennen klassisch gelaufen worden.

Bronze holte am Freitag Denis Spizow (+23,0) für die Olympischen Athleten aus Russland. Als bester Deutscher belegte Lucas Bögl (Gaißach) einen guten 15. Platz. "Ich denke, ich habe gut abgeliefert, auch wenn ich zwischendurch meine Schwierigkeiten hatte", sagte Bögl.

Eisenlauer: "Es fehlten Sprizigkeit und Lockerheit"

Auch im zweiten Distanzrennen schnitt damit der schnellste deutsche Mann überraschend besser als die beste deutsche Frau ab - Victoria Carl war am Vortag nicht über Platz 19 hinausgekommen.

Andreas Katz (Baiersbronn) belegte Platz 25, Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) kam zwei Tage vor dem Staffelrennen über 4x10 km nicht über Rang 32 hinaus. "Es fehlten heute Spritzigkeit und Lockerheit, das sind keine guten Voraussetzungen für ein solches Rennen", sagte Eisenlauer.

Der als vierter deutscher Starter eingeplante Jonas Dobler (Traunstein) war leicht angeschlagen als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die Staffel am Sonntag geschont worden. Auch Thomas Bing (Dermbach), der im Skiathlon als Elfter überzeugte hatte, bekam im Hinblick auf die Teamentscheidung eine Ruhepause verordnet.

Die bislang einzige deutsche Olympia-Medaille über 15 km hatte Tobias Angerer 2006 in Turin mit Bronze geholt. Vor vier Jahren in Sotschi war Axel Teichmann guter Achter geworden.

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