Sonntag, 23.02.2014

Skicross: Dreifacherfolg von Frankreich hat

CAS weist Klage gegen ab

Die französischen Dreifach-Sieger im Skicross der Männer dürfen ihre Olympia-Medaillen behalten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies am Sonntag in einer Ad-hoc-Entscheidung eine Klage von Kanada und Slowenien gegen das Ergebnis vom vergangenen Donnerstag ab.

Die französischen Skicross-Läufer dürfen ihre Olympische Medaillen behalten
© getty
Die französischen Skicross-Läufer dürfen ihre Olympische Medaillen behalten

Die beiden Nationalen Olympischen Komitees sowie der kanadische Ski-Freestyle-Verband hatten den drei Franzosen auf dem Podium vorgeworfen, ihre Rennkleidung regelwidrig verändert zu haben.

"Der Protest ist abgewiesen worden", sagte CAS-Generalsekretär Marrhieu Reeb der Nachrichtenagentur AFP. Kanada und Slowenien hatten argumentiert, Jean-Frederic Chapius (Gold), Arnaud Bovolenta (Silber) und Jonathan Midol (Bronze) sei durch die Veränderungen an der Rennkleidung ein aerodynamischer Vorteil entstanden. Die Rennjury des Internationalen Ski-Verbandes hatte einen Protest gegen die Wertung bereits abgelehnt, da er angeblich nicht fristgerecht eingereicht worden war.

Der Kanadier Brady Leman war beim Kampf um die Medaillen im sogenannten großen Finale nach einem Sturz Vierter geworden. Der Slowene Filip Fisar hatte nach seinem Scheitern im Halbfinale im kleinen Finale Rang zwei und damit im Endklassement den sechsten Platz belegt.

Der Medaillenspiegel im Überblick


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