Sportpolitik: Michele Ferrari und Daniel Taschler in Bozen verurteilt

Italiens Justiz verurteilt Michele Ferrari

SID
Montag, 03.04.2017 | 18:23 Uhr
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Skandalarzt Michele Ferrari ist am Montag durch ein Gericht in Bozen zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Dem im Sport lebenslang gesperrten Mediziner wurde die wiederholte Abgabe und Beihilfe zur Verabreichung von Dopingmitteln vorgeworfen.

Ferrari wird nicht mehr den Ärzteberuf ausüben können, beschloss das Gericht. Er soll dem Südtiroler Biathleten Daniel Taschler, dem der Staatsanwalt wiederholten EPO-Konsum vorwarf, verbotene Mittel verabreicht haben.

Taschler wurde zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dessen Vater Gottlieb Taschler, der der Beihilfe zum Doping - erschwert durch sein Amt als Vizepräsident des Biathlon-Weltverbandes - beschuldigt wurde, wurde zu einem Jahr Haft verurteilt.

Die drei Verurteilten müssen zudem der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), die als Nebenkläger am Prozess teilgenommen hatte, eine Entschädigung von 15.000 Euro zahlen. Die Verteidiger der Angeklagten kündigten Einspruch gegen die Urteile an.

Gegen die beiden Südtiroler waren 2014 Dopingvorwürfe laut geworden. Aus Abhörprotokollen der Staatsanwaltschaft Padua soll hervorgehen, dass Taschler seinem Sohn im Jahr 2010 einen verbotenen Kontakt zu Ferrari vermittelt hat. Taschler lässt sein Amt als Vizepräsident des Weltverbandes IBU seitdem ruhen.

Alle Wintersport-News im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung