Wintersport

Olympiasiegerin Vogt bei Lundby-Sieg Zwölfte

SID
Carina Vogt wurde in Russland nur zwölfte

Olympiasiegerin Carina Vogt kommt in der WM-Saison weiter nicht in Form. Im russischen Nischni Tagil wurde die 24-Jährige vom SC Degenfeld nur Zwölfte und verpasste auch im dritten Saisonspringen einen Platz unter den besten Zehn.

Den Sieg sicherte sich überraschend die Norwegerin Maren Ludnby vor der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz und Serien-Gewinnerin Sara Takanashi aus Japan. Beste Deutsche war Katharina Althaus auf Platz acht.

Im bitterkalten Ural verbesserte Takanashi im ersten Durchgang den von ihr gehaltenen Schanzenrekord auf 102,0 m, verpasste bei schwierigen Bedingungen aber ihren 47. Sieg im 82. Weltcupspringen der Geschichte. Die nach dem ersten Durchgang nur sechstplatzierte Lundby sicherte sich mit 229,6 Punkten ihren ersten Karriere-Erfolg vor Iraschko-Stolz (224,1) und Takanashi (218,3).

Vogt kam nach 92,0 m im ersten bei schwierigen Bedingungen nicht über 80,5 m im zweiten Durchgang hinaus und war mit 198,1 Punkten hinter Althaus (202,1) und der elftplatzierten Svenja Würth (Baiersbronn/200,3) nur drittbeste Deutsche. Nach ihrem WM-Triumph von Falun im Februar 2015 hat es die deutsche Vorfliegerin nicht mehr auf das Podest geschafft.

Anna Rupprecht (Degenfeld), die im ersten Saisonwettbewerb als Dritte für die erste deutsche Podestplatzierung seit Februar 2015 gesorgt hatte, kam auf Rang 13 (194,7). Juliane Seyfarth (Ruhla) als 20. (183,7) und Ramona Straub (Langenordnach) als 24. (178,0) sammelten noch Weltcup-Punkte. Am Sonntag (13.00 Uhr MEZ) steht in Nischni Tagil das letzte Springen im Jahr 2016 an, der Weltcup der Frauen wird am 7./8. Januar 2017 in Oberstdorf fortgesetzt.

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