Wintersport

Tande gewinnt Qualifikation in Oberstdorf

SID
Daniel Andre Tande hat die Qualifikation in Oberstdorf gewonnen

Angeführt von Hoffnungsträger Markus Eisenbichler haben sich neun deutsche Skispringer für das Auftaktspringen der 65. Vierschanzentournee am Freitag in Oberstdorf qualifiziert.

Eisenbichler kam mit 137,0 m und 146,1 Punkten als bester DSV-Adler beim Qualifikationssieg des Norwegers Daniel Andre Tande auf Platz sechs direkt vor Stephan Leyhe, der bei 132,5 m (145,9) m landete

Nur Durchschnitt lieferte der wie Eisenbichler über den Gesamtweltcup für den Wettkampf gesetzte Weltmeister Severin Freund ab, er kam mit 126,5 m (136,1) nur auf Platz 20. Sieger Tande sprang vor 14.200 Zuschauern, die für einen Qualifikations-Rekord sorgten, die Tagesbestweite von 139,0 m und lag mit 157,5 Punkten vor Polens Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch (154,1) und Ex-Tourneesieger Stefan Kraft aus Österreich (151,1).

Topfavorit Domen Prevc kam mit 134,0 m (145,5 Punkten) nur auf Platz acht, Bruder und Titelverteidiger Peter wurde Neunter (144,8), Cene als 20. (135,7) komplettiert das Prevc-Trio im Auftaktspringen.

Souverän meisterten Andreas Wellinger als 13. und Richard Freitag als 14. die Qualifikation vor Mannschafts-Olympiasieger Andreas Wank auf Platz 24 (134,4), der zuletzt aus dem Weltcup-Team gerutscht war und nur über das Extra-Kontingent der nationalen Gruppe in Oberstdorf und Garmisch starten darf. Karl Geiger wurde 32. (127,3). Aus der nationalen Gruppe erreichten zudem Pius Paschke als 39. (123,5) und der erst 17 Jahre alte Constantin Schmid als 45. (118,7) den Wettkampf am Freitag.

Sang- und klanglos ausgeschieden ist hingegen Team-Olympiasieger Marinus Kraus. Der 25-Jährige, der bei der Vorjahres-Tournee nach Garmisch aus dem Weltcup-Team gerutscht war und seitdem teils ganz schwache Leistungen im zweitklassigen Continental-Cup zeigt, präsentierte sich auch in Oberstdorf desolat und schied als 65. (92,2 Punkte) aus. Ebenfalls am Freitag nicht mehr dabei sind Johannes Schubert (19.) als 56. (110,4) und Felix Hoffmann als 66. (90,8).

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