Wintersport

Snowboard-Weltcup: Laböck löst WM-Ticket

SID
Isabella Laböck erreicht erneut die WM

Die frühere Weltmeisterin Isabella Laböck hat gleich im zweiten Rennen nach ihrem 22-monatigen Pause das Ticket für die Snowboard-WM gelöst. Die 30-Jährige aus Rosenheim fuhr beim Parallel-Slalom in Cortina d'Ampezzo auf Platz sieben.

"Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft. Ich bin super happy", sagte Laböck, die wegen einer schweren Knöchelverletzung lange raus war. Beim Weltcup-Auftakt mit dem Parallel-Riesenslalom am Donnerstag in Carezza war sie nicht über die Qualifikation hinausgekommen.

Umso glücklicher war sie über die Qualifikation für die Titelkämpfe in der spanischen Sierra Nevada im März. "Das wird immer schwerer angesichts der vielen guten jungen Fahrer, die wir im Team haben. Von daher bin ich sehr stolz auf mich. Es hat Spaß gemacht, dabei zu sein und die Anerkennung der anderen zu bekommen", sagte sie.

"War mehr drin"

Für Junioren-Weltmeisterin Ramona Hofmeister (Bischofswiesen), Selina Jörg (Sonthofen) und Carolin Langenhorst war beim Sieg der tschechischen Weltmeisterin Ester Ledecka bereits im Achtelfinale Schluss. Anke Wöhrer (Prien) und Melanie Hochreiter (Bischofswiesen) scheiterten in der Qualifikation.

Bei den Männern schaffte der bereits für die WM qualifizierte Stefan Baumeister (Aising Pang) als einziger Deutscher den Einzug ins Viertelfinale, wo er wie zwei Tage zuvor gegen den viermaligen Weltmeister Benjamin Karl aus Österreich ausschied. "Es war mehr drin, das Aus ärgert mich schon", sagte er nach Rang acht.

Alexander Bergmann (Bischofswiesen) wurde im Achtelfinale disqualifiziert und landete auf Rang 16. Als 42. in der Qualifikation verpasste Christian Hupfauer (Aising Pang) die Duelle Mann gegen Mann. Den Sieg sicherte sich Riesenslalom-Weltmeister Andrej Sobolew hauchdünn vor dem italienischen Slalom-Champion Roland Fischnaller.

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