Wintersport

Stuhec siegt erneut, Rebensburg weit zurück

SID
Viktoria Rebensburg ist die deutsche Hoffnungsträgerin

Viktoria Rebensburg zuckte mit den Schultern, hob ein wenig ratlos die Arme in die Höhe und blickte mit ernster Miene auf die Anzeigetafel: Einen Tag nach ihrem fünften Rang bei der ersten Abfahrt in Lake Louise endete das zweite Weltcup-Rennen auf dem "Men's Olympic Downhill" für sie mit einer großen Enttäuschung.

Die 27-Jährige vom Tegernsee belegte mit einem gewaltigem Abstand auf die Spitze nur Rang 15.

Frau der Stunde im WM-Winter ist unterdessen völlig überraschend Ilka Stuhec aus Slowenien. In ihren ersten 109 Rennen im Weltcup hatte sie es nie auf das Siegertreppchen geschafft, nun stand sie innerhalb von 24 Stunden gleich zweimal auf Rang eins.

Bei ihrem zweiten Sieg lag die ehemalige Junioren-Weltmeisterin in der Abfahrt und im Slalom 0,11 Sekunden vor Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut aus der Schweiz. Dritte wurde Edith Miklos aus Ungarn.

Shiffrin beeindruckt erneut

Eine beeindruckende Leistung zeigte erneut Mikaela Shiffrin aus den USA. Die Olympiasiegerin und zweimalige Weltmeisterin im Slalom war am Freitag zum ersten Mal bei einer Weltcup-Abfahrt gestartet und prompt auf Rang 18 gefahren.

Beim zweiten Versuch verbesserte sie sich schon auf Rang 13 und sammelte damit erneut wertvolle Punkte im Gesamtweltcup, den sie einstweilen klar mit 128 Punkten Vorsprung vor Titelverteidigerin Gut anführt.

Bei stetig schlechter werdenden äußeren Bedingungen fuhren zwei weitere deutsche Starterinnen immerhin in die Punkteränge. Michaela Wenig (Lenggries) erreichte dabei wie am Vortag als 25. des beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere, Gleiches galt für Kira Weidle (Starnberg) auf Rang 27. Patrizia Dorsch (Schellenberg) belegte Rang 44.

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