Freund führt sechsköpfiges Team an

Wellinger schafft Sprung in WM-Kader

SID
Mittwoch, 11.02.2015 | 10:11 Uhr
Andreas Wellinger stürzte im November schwer
© getty
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Der im November schwer gestürzte Team-Olympiasieger Andreas Wellinger hat doch noch den Sprung ins Aufgebot der deutschen Skispringer für die WM im schwedischen Falun (18. Februar bis 1. März) geschafft. Das gab der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwochmorgen bekannt.

Insgesamt schickt der DSV in den drei nordischen Disziplinen Springen, Skilanglauf und Kombination 28 Athleten (18 Männer, 10 Frauen) nach Falun. Vor zwei Jahren in Val di Fiemme war es die gleiche Anzahl (17 Männer, 11 Frauen), damals holte das deutsche Team nur fünf Medaillen (1 Gold, 1 Silber, 3 Bronze).

Aussichtsreichste deutsche Titel-Kandidaten in Schweden sind Skiflug-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) und Kombinations-Weltmeister Eric Frenzel (Oberwiesenthal). Die Langläufer, die mit zwölf Aktiven das größte Kontingent stellen, haben nur Außenseiterchancen.

Neben dem 19 Jahre alten Ruhpoldinger Wellinger und dem viermaligen Saisonsieger Freund nominierte Sprung-Bundestrainer Werner Schuster Richard Freitag (Aue), Marinus Kraus (Oberaudorf), Markus Eisenbichler (Siegsdorf) und Michael Neumayer (Berchtesgaden). Der formschwache Andreas Wank (Hinterzarten) der mit Wellinger, Freund und Kraus Olympia-Gold geholt hatte, gehört als einziger der vier Sotschi-Sieger nicht zum WM-Kader.

Mixed-Springen von Normalschanze

Wellinger war am 29. November beim Weltcup im finnischen Kuusamo gestürzt und anschließend am Schlüsselbein operiert worden. Mit Platz zwei im Einzelspringen und im Team-Wettbewerb der Junioren-WM in Almaty/Kasachstan hatte der Schüler in der Vorwoche ein starkes Comeback gefeiert.

Bei der WM in Falun stehen Einzelspringen von der Normal- (21. Februar) und Großschanze (26. Februar) sowie der Team-Wettbewerb von der Großschanze (28. Februar) an. Dabei darf Schuster jeweils vier Springer in den Wettkampf schicken.

Zudem wird am 22. Februar ein Mixed (zwei Männer, zwei Frauen) von der Normalschanze ausgetragen. Andreas Bauer, Sprung-Bundestrainer der Frauen, schickt vier Athletinnen um Olympiasiegerin Carina Vogt (Degenfeld) ins Rennen.

Junioren-Weltmeister verstärken Langläufer

Bei den in dieser Saison oftmals enttäuschenden deutschen Langläufern haben es je sechs Männer und Frauen ins Aufgebot geschafft.

Den Kern der Mannschaft von Bundestrainer Frank Ullrich bilden die olympische Bronze-Staffel mit Denise Herrmann, Claudia Nystad (beide Oberwiesenthal), Nicole Fessel (Oberstdorf) und Stefanie Böhler (Ibach) sowie Tim Tscharnke (Biberau), der im Januar in Val di Fiemme überraschend den einzigen deutschen Saisonsieg geholt hatte.

Zum Team zählen auch die frischgebackenen Junioren-Weltmeister Victoria Carl (Zella-Mehlis) und Florian Notz (Römerstein),

Das deutsche WM-Aufgebot:

Skispringen Männer: Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Severin Freund (Rastbüchl), Richard Freitag (Aue), Marinus Kraus (Oberaudorf), Michael Neumayer (Oberstdorf), Andreas Wellinger (Ruhpolding)

Skispringen Frauen: Katharina Althaus (Oberstdorf), Ulrike Grässler (Klingenthal), Juliane Seyfarth (Ruhla), Carina Vogt (Degenfeld)

Skilanglauf Männer: Thomas Bing (Dermbach), Jonas Dobler (Traunstein), Hannes Dotzler, Sebastian Eisenlauer (beide Sonthofen), Florian Notz (Römerstein), Tim Tscharnke (Biberau)

Skilanglauf Frauen: Stefanie Böhler (Ibach), Viktoria Carl (Zella-Mehlis), Nicole Fessel (Oberstdorf), Denise Herrmann (Oberwiesenthal), Hanna Kolb (Buchenberg), Claudia Nystad (Oberwiesenthal)

Nordische Kombination: Tino Edelmann (Zella-Mehlis), Manuel Faißt (Baiersbronn), Eric Frenzel (Oberwiesenthal), Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt), Fabian Rießle (Breitnau), Johannes Rydzek (SC Oberstdorf)

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