Rebensburg gute Zehnte

Vonn Achte bei Maze-Sieg

SID
Freitag, 05.12.2014 | 21:51 Uhr
Lindsey Vonn belegte in der Abfahrt den achten Rang
© getty
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Lindsey Vonn hat nach beinahe einjähriger Wettkampfpause ein respektables Comeback im alpinen Ski-Weltcup gefeiert. Bei der Abfahrt im kanadischen Lake Louise belegte die Amerikanerin mit 0,85 Sekunden Rückstand auf die überlegene Siegerin Tina Maze (Slowenien) den achten Rang. Eine starke Leistung zeigte Viktoria Rebensburg (Kreuth), die bei widrigen Bedingungen mit leichtem Schneefall Zehnte wurde (1,01 Sekunden zurück).

"Es war ein super Start in die Saison. Sicher könnte ich ein bisschen mehr pushen, aber für das erste Rennen passt es. Ich muss erst so richtig reinkommen. Wieder stark zu sein und Vertrauen in meinen Körper zu haben, ist ein schönes Gefühl", sagte Vonn.

Für Maze war es der zweite Weltcup-Sieg der WM-Saison nach dem Slalom in Levi Mitte November. Nach einer eindrucksvollen Fahrt lag die Abfahrts- und Riesenslalom-Olympiasiegerin von Sotschi klar vor Super-G-Olympiasiegerin Anna Fenninger (Österreich/0,45 Sekunden zurück) und Tina Weirather (Liechtenstein/0,51).

Neben Maze bleibt Super-G-Olympiasieger Kjetil Jansrud die dominierende Figur in der noch jungen Weltcup-Saison. Der Norweger gewann nach der Abfahrt und Super-G am vergangenen Wochenende in Lake Louise auch die Abfahrt zum Auftakt der WM-Generalprobe in Beaver Creek/US-Bundesstaat Colorado. Tobias Stechert (Oberstdorf) belegte einen guten 16. Rang, verfehlte aber um 0,02 Sekunden Rang 15 und damit zumindest die halbe WM-Norm.

Der Sieg von Tina Maze im RE-LIVE

Jansrud lag auf der "Raubvögel"-Piste, auf der im Februar 2015 auch die WM ausgetragen wird, imposante 0,54 Sekunden vor dem lange verletzten Schweizer Beat Feuz, Dritter wurde Steven Nyman (USA/0,56 Sekunden zurück). Andreas Sander (Ennepetal/34.) und Josef Ferstl (Hammer/35.) fuhren knapp an Weltcup-Punkten vorbei.

Vonn bestritt ihr 326. Weltcup-Rennen, 349 Tage nach ihrem 325. im französischen Val d'Isere. Zwischenzeitlich war sie auf dem "Men's Olympic Downhill", auf dem sie immerhin bereits 14 ihrer bislang 59 Weltcup-Siege gefeiert hatte, so gut unterwegs, dass sogar eine Platzierung auf dem Siegertreppchen in Reichweite war.

Viktoria Rebensburg lag bei ihrer Fahrt lange im Bereich der am Ende viertplatzierten Amerikanerin Laurenne Ross, fiel aber im Schlussabschnitt noch zurück. Die Olypiasiegerin (2010) und Olympiadritte (2014) im Riesenslalom hatte erkennbar Probleme mit dem Schneefall, mit einer Handbewegung zeigte sie an, dass ihre Sicht durch die Brille eingeschränkt war. Pech für Rebensburg: Mit zunehmender Dauer des Rennens ließ der Schneefall dann nach.

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