Wolf gewinnt Olympiarevanche

SID
Freitag, 12.11.2010 | 17:43 Uhr
Die 31-jährige Jenny Wolf gewann 2010 in Vancouver die Silbermedaille über 2 x 500m
© Getty
Advertisement
Basketball Champions League
Bayreuth -
Banvit
Basketball Champions League
Bonn -
Aris
NBA
Lakers @ Thunder
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls
NCAA Division I
Kansas @ Kansas State
NBA
Celtics @ Nuggets
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 2
Basketball Champions League
Juventus -
Oldenburg
Basketball Champions League
Besiktas -
Bonn

Jenny Wolf ist mit einem Sieg beim Weltcup im niederländischen Heerenveen in die Saison gestartet. Die 500-m-Weltmeisterin aus Berlin siegte vor Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa.

Jenny Wolf hat zum Auftakt des Eisschnelllauf-Weltcups im niederländischen Heerenveen die Olympiarevanche gewonnen.

Die Berliner 500-m-Weltmeisterin feierte in der Thialf-Halle in 38,02 Sekunden ihren 51. Weltcupsieg im Duell mit Lee Sang-Hwa (Südkorea), die ihr im Februar bei den Winterspielen in Vancouver das Olympia-Gold auf dieser Distanz entrissen hatte. Jenny Wolf verfehlte dabei nur knapp ihre bei 37,94 stehende Jahres-Weltbestzeit, die sie acht Tage zuvor in Erfurt erzielt hatte.

"Das wird in den nächsten Rennen sicher noch spannender"

"Das war ein super Auftakt für mich, auch wenn ich sehr schwer reingekommen bin in dieses erste internationale Saisonrennen", meinte die Weltmeisterin und gab zu: "Ich habe schon ein bisschen mit dem Gedanken gespielt, wieder unter 38 laufen zu können. Aber der Druck war hier doch größer. Am Samstag kann es im zweiten Rennen deutlich besser werden." Zum Abstand gegenüber der Konkurrenz sagte sie: "Das wird in den nächsten Rennen sicher noch spannender."

Bundestrainer Markus Eicher meinte erfreut: "Noch wertvoller als ihre Zeit ist der deutliche Abstand, mit dem sie ihre Rivalinnen schlug. Lee Sang-Hwa lag in 38,30 klar zurück, die Niederländerin Margot Boer in 38,40 noch deutlicher. Eicher meinte mit Blick auf das zweite 500-m-Rennen am Samstag: "Ich hoffe auf eine ähnlich gute Zeit und einen erneut deutlichen Vorsprung."

Ihle knapp am deutschen Rekord vorbei

Glänzend startete auch Nico Ihle über 500 m. In 35,14 Sekunden verfehlte der Chemnitzer Olympiateilnehmer als Fünfter des Rennens und zweitbester Europäer seinen deutschen Rekord vom März 2009 nur um eine Zehntelsekunde und erzielte sein bisher bestes Weltcup-Resultat. Sieger wurde der Japaner Joji Kato in 34,85.

Zwei Stunden später gewann Ihle in 1:10,38 Minuten das B-Rennen über 1000 m und schaffte den Aufstieg in die A-Gruppe. Dort wurde der Berliner Samuel Schwarz in 1:09,56 Achter beim Erfolg von Olympiasieger und Weltrekordler Shani Davis (USA), der in 1:08,40 seinen Bahnrekord um nur eine Hundertstelsekunde verpasste.

"So gut hatte ich unsere Jungs noch nicht erwartet. Das gibt Selbstvertrauen", meinte Eicher, der sich nur über die 1000-m-Resultate der Frauen nicht freuen konnte. Monique Angermüller (Berlin) landete in schwachen 1:17,74 nur auf Platz 13 und verlor dabei ganz klar das direkte Duell gegen Kanadas Olympiasiegerin Christine Nesbitt, die in 1:15,84 Tagesbestzeit erzielte.

Friesinger-Postma: "Mehr Fragen als Antworten"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung