Eiskunstlauf-EM in Helsinki

Joubert mit deutlichem Vorsprung Europameister

SID
Donnerstag, 22.01.2009 | 23:19 Uhr
Brian Joubert wurde bei der Eiskunstlauf-EM in Helsinki zum dritten Mal Europameister
© sid
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Brian Joubert hat sich bei der Eiskunstlauf-EM in Helsinki zum dritten Mal den Titel gesichert. Die deutschen Männer Peter Liebers und Clemens Brummer enttäuschten.

Mit einem soliden Kür, aber ohne großen Glanz ist Ex-Weltmeister Brian Joubert zum dritten Mal nach 2004 und 2007 Eiskunstlauf-Europameister geworden.

Der 24 Jahre alte Franzose siegte in Helsinki mit einem Programm zu den Filmklängen von "Matrix Reloaded" und 232,01 Punkten unverdient deutlich vor dem Italiener Samuel Contesti (220,92) sowie Kevin van der Perren aus Belgien (219,36).

Deutsche enttäuschend - Trainerin wütend

Dagegen erwischte Titelverteidiger Tomas Verner aus Tschechien, der mehrere Monate im Jahr in Oberstdorf lebt und trainiert, vor 5000 Zuschauern in der Hartwall-Areena einen schwarzen Donnerstag. Gleich dreimal musste der Schützling Sprünge aufreißen, das Tangomedley des Blondschopfs endete mit 207,98 Punkten ohne Medaille.

Die beiden deutschen Läufer schlichen enttäuscht vom Eis. Sowohl der deutsche Meister Peter Liebers als auch Clemens Brummer (beide Berlin) blieben unter ihren Möglichkeiten und verspielten mit den Rängen 15 und 20 sowie 170,85 und 159,58 Punkten nicht nur einen zweiten deutschen Startplatz für die EM 2010, sondern auch die direkte WM-Qualifikation. Nun wird es im Februar ein internes Ausscheidungslaufen mit weiteren Athleten geben.

Brummer von der Startnummer beeindruckt

Speziell Liebers verlor in seiner Kür zu asiatischen Klängen am Schluss völlig den Faden, absolvierte einen nicht mehr zulässigen Sprung und wurde dafür mit Punktabzug bestraft.

Was seine Trainerin Viola Striegler derart verärgerte, dass sie ihrem Schützling bis auf weiteres alle Eigenmächtigkeiten auf dem Eis untersagte: "Ab sofort wird während einer Kür nichts mehr umgestellt."

Vize-Meister Brummer fühlte sich mit der Startnummer eins und der gewaltigen Arena beinahe erdrückt. "Deshalb war ich genauso aufgeregt wie im letzten Jahr, aber das ist auch eine Motivation, es besser zu machen", sagte der 22 Jahre alte Student, der in der kommenden Woche mit seiner Vorbereitung auf die Winter-Universiade beginnt.

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