Enttäuscht, ratlos, unter Druck

DVV-Team mit "kleinem Blackout"

SID
Samstag, 10.10.2015 | 10:06 Uhr
Deutschland war als Favorit in das Turnier gegangen, verlor aber das Auftaktspiel
© getty
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Ihren ersten Auftritt bei der EM hatten sich die deutschen Volleyballer anders vorgestellt. "Ein 0:3 war natürlich nicht vorgesehen, so etwas plant man doch nicht", sagte Bundestrainer Vital Heynen nach der bitteren Auftaktniederlage gegen Co-Gastgeber Bulgarien in der Armeec-Arena in Sofia.

"Das war so ein kleiner Blackout. Ich weiß nicht, was da passiert ist", so Diagonalangreifer Georg Grozer.

"Wir haben leider in den letzten Jahren so eine Erste-Spiel-Krankheit gehabt und gegen Bulgarien war sie auch da", sagte Kapitän Jochen Schöps, wollte aber die Kulisse nicht als Ausrede verstanden wissen.

"Es ist voll, es ist laut, die Halle ist gegen uns - das haben wir erwartet", so der 32-Jährige. Doch unter dem infernalischen Lärm der rund 12.000 Bulgarien-Anhänger wollte einfach kaum eine Aktion gelingen.

Gegen die Niederlande am Samstagnachmittag (16.30 Uhr) steht die Auswahl von Heynen bereits unter Druck. Schließlich soll es im Turnier noch weit gehen, da muss die Leistung besser werden. Das Oranje-Team hatte Tschechien, am Sonntag (16.45 Uhr) letzter Vorrundengegner der Deutschen, mit 3:1 bezwungen.

Ziel bleibt unverändert

"Klar wünscht man sich nicht so einen Turnierstart, gerade wenn man sich viel vorgenommen hat. Aber das war das erste Spiel und es ist noch ein langer Weg", sagte Grozer. Auch Heynen wollte die Niederlage nicht überbewerten. "Das Turnier hat gerade angefangen, wir müssen die Ruhe bewahren und gucken, was die nächsten Tage rauskommt", sagte der Belgier.

Schon beim WM-Bronzecoup 2014 in Polen und bei den Europaspielen war Deutschland mit einer klaren Niederlage ins Turnier gestartet - in Baku hatte es am Ende sogar zu Gold gereicht. Große Sorgen muss sich das Team also noch nicht machen. Allerdings ist eine Leistungssteigerung gegen die Niederlande bitter nötig.

Das Ziel habe sich trotz der Niederlage nicht geändert, betont Heynen. Vor Turnierbeginn hatte der Trainer selbstbewusst den Titel anvisiert - zumindest die erste deutsche EM-Medaille sollte es werden.

Nun kann es auf dem Weg dorthin ein wenig schwieriger werden - nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die Runde der letzten Acht. Die Zweit- und Drittplatzierten müssen ein erstes K.o.-Spiel bestreiten, um das Ticket für das Viertelfinale zu lösen.

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