Deutsches Quintett verpasst Überraschung bei Kunstturn-EM

Deutschland holt den siebten Platz

SID
Samstag, 04.06.2016 | 19:11 Uhr
Kim Bui und das deutsche Team verpassten in Bern eine Überraschung
© getty
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Die deutschen Kunstturnerinnen haben bei den Europameisterschaften in Bern eine Überraschung verpasst. Im Finale der besten acht Teams belegte das junge deutsche Quintett mit der erfahrenen Kim Bui (27) an der Spitze nur den siebten Platz.

Beim Sieg der Russinnen holten die Deutschen 163,829 Punkte. Bui, die vor gut einem Jahr den zweiten Kreuzbandriss ihrer Karriere erlitten hatte, turnte als einzige an allen vier Geräten.

"Schade, dass wir zweimal vom Balken mussten. Aber wir waren mit den jungen Turnerinnen auch hier, um zu lernen", sagte Bundestrainerin Ulla Koch: "Von Kim war es ein grandioses Comeback auf der großen Bühne."

In der Schweiz muss die Riege des Deutschen Turner-Bundes (DTB) auf ein etabliertes und für die Olympischen Spiele in Rio (5. bis 21. August) gesetztes Trio verzichten. So werden die deutsche Mehrkampf-Meisterin Elisabeth Seitz, die WM-Dritte Pauline Schäfer sowie Weltcup-Siegerin Sophie Scheder geschont.

Starke Auftritte am Stufenbarren reichen nicht

Die Deutschen fanden schwer in den Wettkampf, lagen nach mehreren Fehlern am Schwebebalken, Boden und beim Sprung stets auf dem letzten Platz. Durch starke Auftritte von Lina Philipp, Maike Enderle und Bui am Stufenbarren verdrängten die DTB-Frauen noch die Ungarinnen.

Der Kampf um Gold war nach dem zweiten Gerät praktisch entscheiden. Durch einen Sturz der Britinnen zogen die Russinnen davon und holten letztlich mit 175,212 Punkten den Sieg. Silber ging an Großbritannien (170,312), Frankreich holte Bronze (168,469).

Bui krönte ihre Rückkehr auf die internationale Bühne mit dem Einzug in das Finale am Stufenbarren am Sonntag (11.00 Uhr). Dann wird überraschend auch die erst 15-jährige Amelie Föllinger (Hassloch) am Boden dabei sein. "Das ist grandios und die schönste Geschichte", sagte Koch.

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