Samstag, 15.10.2016

Novak Djokovic scheitert in Shanghai an Roberto Bautista

Djokovic scheitert im Halbfinale von Shanghai

Novak Djokovic ist beim ATP-Turnier im chinesischen Shanghai im Halbfinale gescheitert. Der 29 Jahre alte Serbe verlor gegen den an Nummer 15 gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut 4:6, 4:6. Der Djoker stellte sich bei der Niederlage immer wieder selbst ein Bein, leistete sich einige unnötige Fehler und ließ seinen Frust anschließend an seinem Schläger aus.

Djokovic hatte gegen einen stark aufgelegten Spanier von Beginn der Partie an große Probleme. Immer wieder schlichen sich ungewohnte Fehler in das Spiel des Serben ein, der seinem Frust mehrfach lautstark Luft verschaffte. Vor allem bei eigenem Service tat sich der 29-Jährige, dessen Körpersprache die aktuelle Krise im mentalen Bereich zu jederzeit widerspiegelte, schwer.

Nach dem Verlust des ersten Satzes ließ Djokovic seine schlechte Laune zudem an seinem Equipment aus. Mit drei heftigen Schlägen auf den Boden zerlegte er sein Racket, zudem zerriss er sein Shirt und kassierte dafür vom Unparteiischen eine Verwarnung.

Auch im zweiten Satz stellte sich jedoch keine Besserung ein. Zwar stemmte sich ein frustrierter Djokovic mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, verhindern konnte er das Aus gegen Bautista Agut jedoch nicht. Schon im Viertelfinale konnte der Serbe den Hamburger Qualifikanten Mischa Zverev nur knapp mit 3:6, 7:6 (7:4), 6:3 besiegen.

Djokovic erklärt Aus

"Ich habe mich nicht gut gefühlt", erklärte der unterlegene Weltranglistenerste seine Darbietung in Shanghai nüchtern. Auch auf seine aggressiven Unterhaltungen mit dem Stuhlschiedsrichter ging der Djoker ein: "Ich habe einfach die Entscheidungen, die er getroffen hat, nicht verstanden. Ich wollte neben meinem Racket auch mein Shirt wechseln, dafür habe ich eine Verwarnung kassiert."

Außerdem habe der Unparteiische am "heutigen Tag der Star sein" wollen und dies auch geschafft, so Djokovic weiter. Die Saison will der Serbe allerdings noch lange nicht abschreiben. Stattdessen stünden das Paris Masters sowie die ATP World Tour Finals in seinem Fokus, erklärte Djokovic.

Sein spanischer Gegenüber trifft derweil im Finale auf den Briten Andy Murray, der im zweiten Halbfinale mit einer starken Leistung Gilles Simon aus Frankreich mit 6:3, 6:4 in die Schranken verweisen konnte.

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SID/SPOX

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