Sonntag, 31.01.2016

Die Dominanz des Novak Djokovic

Wenn aus Wölfen Schoßhunde werden

Mit seinem elften Grand-Slam-Titel hat Novak Djokovic seine Ausnahmestellung auf der ATP-Tour bestätigt. Sein Dreisatzsieg gegen Andy Murray zeigte, warum dem Serben derzeit nicht beizukommen ist: Zu gut, zu reif, zu ausbalanciert. Ein X-Faktor könnte dem Schotten allerdings helfen, die Lücke zu verkleinern - denn sonst drohen auf unbestimmte Zeit die "Djoker-Festspiele".

Djokovic jubelt mit seinem Team. Mittendrin: die deutsche Tennis-Legende Boris Becker
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Djokovic jubelt mit seinem Team. Mittendrin: die deutsche Tennis-Legende Boris Becker

Wahrscheinlich hatte Andy Murray das Finale in der Rod Laver Arena zu Melbourne schon verloren, bevor überhaupt die erste Filzkugel über das Netz flog. Der Schotte hatte zwei wahrhaft grauenhafte Wochen hinter sich. Ständig in Sorge um seine hochschwangere Frau Kim, bereit, beim Einsetzen der Wehen sofort in den Flieger zu steigen. Selbst im Finale, das hatte er zuvor bereits unmissverständlich klar gemacht.

Damit nicht genug. Sein Schwiegervater Nigel Sears, Trainer von Ana Ivanovic, kollabierte im Drittrundenmatch seiner Spielerin und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er konnte zwar wenige Tage später die Heimreise antreten, dennoch zerrte seine Gesundheit am schon ausgedünnten Nervenkostüm von Murray.

Harte, kraftraubende Matches gegen David Ferrer und vor allem Milos Raonic kamen noch dazu: 243 Minuten lang kämpfte er den Kanadier nieder, da war Djokovic nach seinem Match gegen Federer tags zuvor schon wieder auf Regeneration bedacht. Und dann musste ja auch noch der eigene Bruder im Doppelfinale angefeuert werden. Der einzige Lichtblick.

"Ich will einfach nur nach Hause"

So war es kein Wunder, dass Murray auf dem Court schnell gereizt wirkte, müde und unwirsch. Und zwar mehr als sonst - der 28-Jährige ist ja nicht gerade für sein sonniges Gemüt bekannt. Maulige Selbstgespräche wurden zu wilden und teils unmotivierten Schwüngen, insgesamt 65 leichte Fehler waren die Folge. "Es war hart" bekannte er auf nach dem Match auf der heruntergespulten Pressekonferenz, bevor er schnurstracks zum Flughafen eilte. "Das waren schwierige Tage - selbst wenn ich in der dritten oder vierten Runde verloren hätte, wäre es angesichts der Umstände nicht leicht gewesen." Und: "Ich will einfach nur nach Hause."

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Es fehlten einfach ein paar Prozent, um dem Djoker ein wirkliches Match zu liefern. "Ich habe am Ende die Statistiken gesehen. Er hat 25 oder 26 Punkte mehr gemacht als ich. Ich hatte 25 oder 26 Unforced Errors mehr." 24 Punkte weniger bei 24 Fehlern mehr, um genau zu sein.

Melbourne = Djokovic

Ist das des Rätsels Lösung? Einfach die eigene Fehler auf das Level des Serben herunterschrauben und schon ist was drin? Wenn man bedenkt, dass Djokovic nun elf der letzten zwölf Duelle gegen seinen Kumpel Murray gewonnen hat (insgesamt steht er bei 22-9), dann wird jedoch klar, wie nahezu unmöglich es ist, dieses Rezept erfolgreich anzuwenden. Selbst ausgeschlafen und den Kopf nicht voller Sorgen um die Familie.

Denn Nole scheint sich seit nun über einem Jahr aus der Stratosphäre normalsterblicher Racket-Schwinger entfernt zu haben. Dem Weltranglistenersten ist einfach nicht beizukommen, schon gar nicht bei seinem Lieblingsturnier. Vor acht Jahren gewann er erstmals den Norman Brookes Challenge Cup, damals noch ein Ausreißer in der Ära Federer, den er im Halbfinale bezwang.

Mittlerweile könnte man den weißen "Melbourne"-Schriftzug hinter der Grundline genauso gut durch die eingebrannten Initialen des Seriensiegers ersetzen: Fünf der letzten sechs Titel gingen an ihn, ein Match verlor er - gegen Stanislas Wawrinka mit 7:9 im fünften Satz.

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Ein gutes Pferd...

Wie soll diesem perfekt austrainierten, ohne Schwächen auftretenden Computerhirn beizukommen sein? Djokovic spielte an diesem Abend bei weitem nicht sein allerbestes Tennis, höchstens zeitweise. In Windeseile schnappte er sich den ersten Satz - und schien dann sein Spiel zu konservieren, abzuwarten, nicht mehr viel Risiko zu gehen. So schlug Murray insgesamt mehr Winner (40:31) - aber diese Winner kamen an diesem Abend eben deutlich seltener als etwa die verzogene Rückhand longline oder die Vorhand ins Netz.

Trend

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Novak Djokovic
Roger Federer
Andy Murray
Rafael Nadal
Stan Wawrinka
Ein anderer Spieler

"Ich wusste, dass ich gegen Andy geduldig sein und meine Punkte aufbauen muss", erklärte er anschließend. "Das war nicht immer möglich, weil er seine Taktik geändert hat und im Dritten besser gespielt hat, aber in den Big Points habe ich einen Weg gefunden."

Er scheint derzeit immer einen Weg zu finden, ob er nun sein Level hochschraubt, oder dem Gegenüber bei der Selbstzerstörung zuschaut. Er war in den kurzen Rallys überlegen, den mittleren und auch den langen Ballwechseln. Sein erster Aufschlag kam besser, er machte über diesen fast drei Viertel aller Punkte - und nahm Murray bei dessen Zweitem förmlich auseinander (65 Prozent aller Punkte). Bessere Quote bei Breakchancen, bessere Quote am Netz. Nicht immer sehr viel besser. Aber eben doch immer besser.

Familie als X-Faktor

Sinnbildlich war das Aufschlagspiel des Herausforderers bei 5:5 im zweiten Satz. Bei 40:0 Murray ging Djokovic mehr Risiko, diktierte plötzlich zwei Rallys und verkürzte auf 40:30. Dann drückte er im nächsten Ballwechsel kurz, nahm dann das Tempo wieder aus, lauerte auf den Fehler. Und Murray tat ihm irgendwann den Gefallen. Break, 2. Satz, Match entschieden. Sei es fehlende Spritzigkeit, fehlende Form oder fehlende Klasse - er konnte die Duelle von der Grundlinie irgendwann nicht mehr mitgehen.

So war nach 172 Minuten Schluss. Djokovic küsste den Boden, während sich Murray in Richtung Heimat verabschieden durfte. Und vom alten und neuen Titelträger die besten Wünsche auf den Weg bekam: "Ich hoffe, dass ihr ein noch nie gekanntes Glücksgefühl erfahren werdet, denn genauso war es bei mir und meiner Frau." Währenddessen schauten Ehefrau Jelena und Sohn Stefan vor dem Fernseher zu - seine Familie hat den Dominator noch stärker gemacht.

"Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass man das Berufliche und Private nicht trennen kann", führte er auf der Presskonferenz aus. "Das ist ein und dieselbe Person, deshalb muss man die Probleme und Sorgen des Privatlebens lösen, um das Maximum als Spieler herauszuholen." Kein Seitenhieb gegen Murray, dennoch eine wertvolle Lektion: Mental ist der zu oft auf einer Achterbahn unterwegs, während der Djoker auf der Erfolgswelle surft. Kann die Nummer Zwei der Welt aus seiner neuen Familie Kraft schöpfen und auf dem Court zu einer neuen, inneren Ruhe finden, dann wäre die aufgerissene Lücke zur Nummer Eins vielleicht wieder zu verkleinern.

Der Wolf ist immer noch hungrig

Australian Open 2016: Die Bilder der zweiten Woche
TAG 14: Letzter Tag bei den Australian Open, letzter Tag Down Under, letztes großes Finale. Und wie immer vor traumhafter Kulisse
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TAG 14: Letzter Tag bei den Australian Open, letzter Tag Down Under, letztes großes Finale. Und wie immer vor traumhafter Kulisse
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Aber halt, da war doch was! Angieeeeeeeeee! Die Siegerin der Damen durfte zuerst noch ihren Titel feiern und die Korken knallen lassen
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Aber halt, da war doch was! Angieeeeeeeeee! Die Siegerin der Damen durfte zuerst noch ihren Titel feiern und die Korken knallen lassen
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Und dann durfte sie im netten Sommerkleidchen auch noch im Goldenen Buch der Provinz Victoria unterschreiben, bevor es mit dem Flieger in Richtung Heimat ging
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Und dann durfte sie im netten Sommerkleidchen auch noch im Goldenen Buch der Provinz Victoria unterschreiben, bevor es mit dem Flieger in Richtung Heimat ging
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Also Vorhang auf für das Herrenfinale zwischen Andy Murray und Großmeister Djokovic. Der Schotte, 2015 in vier Sätzen unterlegen, hatte Unterstützung auf den Rängen mitgebracht
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Also Vorhang auf für das Herrenfinale zwischen Andy Murray und Großmeister Djokovic. Der Schotte, 2015 in vier Sätzen unterlegen, hatte Unterstützung auf den Rängen mitgebracht
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Aber auch die serbische Fraktion war auf den Rängen in der Rod Laver Arena stark vertreten. Adje, Nole!
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Aber auch die serbische Fraktion war auf den Rängen in der Rod Laver Arena stark vertreten. Adje, Nole!
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Und - mal wieder - war der Djoker einfach nur zu stark. Sechstes Finale down under, sechster Sieg
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Und - mal wieder - war der Djoker einfach nur zu stark. Sechstes Finale down under, sechster Sieg
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Da gab es natürlich die innige Umarmung mit Meister Yoda... äh.... Trainer Boris Becker hinterher. Ob der Novak so stark gemacht hat?
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Da gab es natürlich die innige Umarmung mit Meister Yoda... äh.... Trainer Boris Becker hinterher. Ob der Novak so stark gemacht hat?
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Murray schaute nicht ganz glücklich drein. Verständlich: Sein sechstes Finale in Melbourne - alle sechs hat er verloren
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Murray schaute nicht ganz glücklich drein. Verständlich: Sein sechstes Finale in Melbourne - alle sechs hat er verloren
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Das war's dann in Australien für dieses Jahr. Glückwunsch, Nole! Wir sehen uns auf der roten Asche von Paris
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Das war's dann in Australien für dieses Jahr. Glückwunsch, Nole! Wir sehen uns auf der roten Asche von Paris
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TAG 13: Hier sollte sich das Finale entscheiden: Angelique Kerber gegen Serena Williams
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TAG 13: Hier sollte sich das Finale entscheiden: Angelique Kerber gegen Serena Williams
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Und Kerber gab alles! Die Deutsche war von der ersten Sekunde an voll da
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Und Kerber gab alles! Die Deutsche war von der ersten Sekunde an voll da
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Und es reichte! Nach drei Sätzen krönte sich Kerber zur Königin von Australien
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Und es reichte! Nach drei Sätzen krönte sich Kerber zur Königin von Australien
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Nach dem größten Triumph ihrer Karriere war natürlich strahlen angesagt
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Nach dem größten Triumph ihrer Karriere war natürlich strahlen angesagt
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Serena Williams präsentierte sich nach dem Match allerdings auch als erstklassige Verliererin
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Serena Williams präsentierte sich nach dem Match allerdings auch als erstklassige Verliererin
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Trotz der Pleite konnte die US-Amerikanerin schnell wieder lachen
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Trotz der Pleite konnte die US-Amerikanerin schnell wieder lachen
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TAG 12: Weg damit! Andy Murray wirft nach seinem Sieg Ballast ab
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TAG 12: Weg damit! Andy Murray wirft nach seinem Sieg Ballast ab
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Murray hat bei den Fans Down Under klar die Nase vorn
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Murray hat bei den Fans Down Under klar die Nase vorn
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Murray-Flaggen sind überall zu sehen
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Murray-Flaggen sind überall zu sehen
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Beide Spieler haben Redebedarf mit dem Schiedsrichter. Raonic...
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Beide Spieler haben Redebedarf mit dem Schiedsrichter. Raonic...
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...ebenso wie sein britischer Konkurrent
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...ebenso wie sein britischer Konkurrent
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Auch wenn das Anziehen schwer fällt...
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Auch wenn das Anziehen schwer fällt...
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...mit frischen Klamotten jubelt es sich einfach besser. Wer weiß, ob es gegen den Superschurken im Finale überhaupt Grund dazu gibt
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...mit frischen Klamotten jubelt es sich einfach besser. Wer weiß, ob es gegen den Superschurken im Finale überhaupt Grund dazu gibt
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TAG 11: Serena Williams steht wie erwartet im Finale, jubeln kann sie trotzdem
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TAG 11: Serena Williams steht wie erwartet im Finale, jubeln kann sie trotzdem
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Angelique Kerber steht der US-Amerikaner allerdings in nichts nach
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Angelique Kerber steht der US-Amerikaner allerdings in nichts nach
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Auch die deutschen Fans sind natürlich sichtlich erheitert
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Auch die deutschen Fans sind natürlich sichtlich erheitert
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Angelique Kerber hat mit dem Finaleinzug die Chance auf ihren ersten Grand-Slam-Titel
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Angelique Kerber hat mit dem Finaleinzug die Chance auf ihren ersten Grand-Slam-Titel
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Novak Djokovic hat anfangs keine Probleme mit seinem Schweizer Gegner
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Novak Djokovic hat anfangs keine Probleme mit seinem Schweizer Gegner
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Ab dem dritten Satz muss er sich aber nochmal strecken - elegant sieht das nicht immer aus
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Ab dem dritten Satz muss er sich aber nochmal strecken - elegant sieht das nicht immer aus
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Stadion-Namensgeber Rod Laver sieht das alles völlig entspannt - und schleckt an seinem Eis
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Stadion-Namensgeber Rod Laver sieht das alles völlig entspannt - und schleckt an seinem Eis
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Eine Mischung aus Eye of the Tiger und Beckerfaust? Was soll da schiefgehen?
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Eine Mischung aus Eye of the Tiger und Beckerfaust? Was soll da schiefgehen?
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Nichts! Der Djoker triumphiert am Ende souverän und bleibt in Melbourne ab dem Halbfinale unschlagbar
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Nichts! Der Djoker triumphiert am Ende souverän und bleibt in Melbourne ab dem Halbfinale unschlagbar
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Für Roger Federer ist es hingegen an der Zeit, Abschied zu nehmen
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Für Roger Federer ist es hingegen an der Zeit, Abschied zu nehmen
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Tag 10: Für Kerber ging's um den Halbfinal-Einzug gegen Azarenka und um die Suche nach einem schattigen Plätzchen
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Tag 10: Für Kerber ging's um den Halbfinal-Einzug gegen Azarenka und um die Suche nach einem schattigen Plätzchen
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In der Hitze von Melbourne ging Kerber unglaublich aggressiv zur Sache
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In der Hitze von Melbourne ging Kerber unglaublich aggressiv zur Sache
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Nach dem der Sieg fest stand gab es kein Halten mehr - auch nicht für den Schläger
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Nach dem der Sieg fest stand gab es kein Halten mehr - auch nicht für den Schläger
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Nun geht es gegen Publikumsliebling Konta aus Großbritannien, die sich nach ihrem größten Erfolg der Karriere ausgiebig feiern ließ
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Nun geht es gegen Publikumsliebling Konta aus Großbritannien, die sich nach ihrem größten Erfolg der Karriere ausgiebig feiern ließ
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Bei den Männern setzte sich Murray gegen Ferrer durch, auch wenn ihm hier scheinbar der Durchblick fehlt
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Bei den Männern setzte sich Murray gegen Ferrer durch, auch wenn ihm hier scheinbar der Durchblick fehlt
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Im zweiten Herren-Viertelfinale kämpfte der Franzose Monfils nach Kräften...
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Im zweiten Herren-Viertelfinale kämpfte der Franzose Monfils nach Kräften...
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...doch am Ende durften sich die Fans von Raonic freuen!
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...doch am Ende durften sich die Fans von Raonic freuen!
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Tag 9: Auch wenn hier Serena Williams kurzzeitig in die Knie gehen muss, so war ihr Viertelfinale gegen die Russin Sharapova doch eine recht deutliche Angelegenheit
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Tag 9: Auch wenn hier Serena Williams kurzzeitig in die Knie gehen muss, so war ihr Viertelfinale gegen die Russin Sharapova doch eine recht deutliche Angelegenheit
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Ihr Gegnerin in der Runde der besten Vier heißt Agnieszka Radwanska, die sich hier als großer Fan der Australier outet - da darf der Buschhut und das Känguru natürlich nicht fehlen
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Ihr Gegnerin in der Runde der besten Vier heißt Agnieszka Radwanska, die sich hier als großer Fan der Australier outet - da darf der Buschhut und das Känguru natürlich nicht fehlen
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Für Tomas Berdych war das Match gegen Kontrahent Federer dagegen eine richtige Qual - selbst das Socken Ausziehen sieht schmerzhaft aus
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Für Tomas Berdych war das Match gegen Kontrahent Federer dagegen eine richtige Qual - selbst das Socken Ausziehen sieht schmerzhaft aus
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Lebensgefährtin Ester Satorova scheint dagegen wenig Mitleid mit ihrem Liebsten zu haben
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Lebensgefährtin Ester Satorova scheint dagegen wenig Mitleid mit ihrem Liebsten zu haben
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Bei der Familie Federer dagegen Partystimmung
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Bei der Familie Federer dagegen Partystimmung
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Da kein Konfetti zur Hand ist, fliegt eben die Schläger-Tüte durch die Luft - Roger Federer ist noch nicht ganz überzeugt
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Da kein Konfetti zur Hand ist, fliegt eben die Schläger-Tüte durch die Luft - Roger Federer ist noch nicht ganz überzeugt
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Dazu gibt's die passende Deko mit der Schweizerfahne
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Dazu gibt's die passende Deko mit der Schweizerfahne
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Im anderen Viertelfinale der Herren muss Kei Nishikori kräftig auf die Zähne beißen
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Im anderen Viertelfinale der Herren muss Kei Nishikori kräftig auf die Zähne beißen
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Tag 8: Für die Überraschung schlechthin sorgt Zhang Shuai! Die Qualifikantin steht im Viertelfinale - und scheint magische Schwebekräfte zu haben
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Tag 8: Für die Überraschung schlechthin sorgt Zhang Shuai! Die Qualifikantin steht im Viertelfinale - und scheint magische Schwebekräfte zu haben
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Während Zhang jubelt, muss Madison Keys ihre Koffer packen. Da half auch die kunstvolle Gesichtsbemalung der US-Fans nichts...
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Während Zhang jubelt, muss Madison Keys ihre Koffer packen. Da half auch die kunstvolle Gesichtsbemalung der US-Fans nichts...
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All eyes on the yellow Filz! Murray bleibt über drei Sätze voll fokussiert und schafft es locker unter die letzten Acht
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All eyes on the yellow Filz! Murray bleibt über drei Sätze voll fokussiert und schafft es locker unter die letzten Acht
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Ob der Balljunge auch ein bisschen Energygel geschenkt bekommt? Dem oberkörperfreien Ferrer hat der Fitmacher zumindest geholfen...
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Ob der Balljunge auch ein bisschen Energygel geschenkt bekommt? Dem oberkörperfreien Ferrer hat der Fitmacher zumindest geholfen...
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...denn die nächste Runde ist erreicht! Da fordern die weiblichen Fans natürlich gleich das schönste Lächeln vom Spanier
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...denn die nächste Runde ist erreicht! Da fordern die weiblichen Fans natürlich gleich das schönste Lächeln vom Spanier
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Da legt aber jemand 'nen ordentlichen Strip hin! Ohne Hüllen feiert es sich für diese (wohl nicht mehr ganz nüchternen) Herren scheinbar besser - dem Ordner ist's egal
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Da legt aber jemand 'nen ordentlichen Strip hin! Ohne Hüllen feiert es sich für diese (wohl nicht mehr ganz nüchternen) Herren scheinbar besser - dem Ordner ist's egal
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"Einmal Känguruspieß mit Maiskolben bitte!" - Berdych geht unter die Griller und hat dabei wohl sichtlich Spaß
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"Einmal Känguruspieß mit Maiskolben bitte!" - Berdych geht unter die Griller und hat dabei wohl sichtlich Spaß
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Im Grimassenziehen ist Herr Raonic einsame Spitze, doch auch im Tennis hat es der Kanadier drauf. Das Viertelfinale ist gebucht!
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Im Grimassenziehen ist Herr Raonic einsame Spitze, doch auch im Tennis hat es der Kanadier drauf. Das Viertelfinale ist gebucht!
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Tag 7: Die zweite Woche beginnt, das Feld lichtet sich, die Creme de la Creme tritt an - da wäre schon ein wenig mehr Begeisterung angebracht, Fräulein Gavrilova!
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Tag 7: Die zweite Woche beginnt, das Feld lichtet sich, die Creme de la Creme tritt an - da wäre schon ein wenig mehr Begeisterung angebracht, Fräulein Gavrilova!
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Klar, wenn es um die Creme de la Creme der Tennisspieler geht, darf "King Roger" Federer nicht fehlen
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Klar, wenn es um die Creme de la Creme der Tennisspieler geht, darf "King Roger" Federer nicht fehlen
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Der vielleicht beste australische Tennisspieler darf natürlich auch nicht fehlen. Im Doppel-Achtelfinale ist jedoch endgültig Schluss für Lleyton Hewitt
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Der vielleicht beste australische Tennisspieler darf natürlich auch nicht fehlen. Im Doppel-Achtelfinale ist jedoch endgültig Schluss für Lleyton Hewitt
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Bitter! Nach einem Mega-Fight enden die Australian Open für Anna-Lena Friedsam. Unter Tränen und mit schmerzverzerrtem Gesicht verlässt sie den Court
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Bitter! Nach einem Mega-Fight enden die Australian Open für Anna-Lena Friedsam. Unter Tränen und mit schmerzverzerrtem Gesicht verlässt sie den Court
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"In, äh out, äh... Uäh" - Auch in Melbourne müssen die Schiedsrichter eine Menge kniffliger Entscheidungen treffen
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"In, äh out, äh... Uäh" - Auch in Melbourne müssen die Schiedsrichter eine Menge kniffliger Entscheidungen treffen
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Na, wer will ein Paar Siegersocken von Novak Djokovic?
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Na, wer will ein Paar Siegersocken von Novak Djokovic?
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Auch abseits des Courts macht Milos Raonic eine gute Figur. Die hübsche Blondine daneben ist übrigens Model-Freundin Danielle Knudson
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Auch abseits des Courts macht Milos Raonic eine gute Figur. Die hübsche Blondine daneben ist übrigens Model-Freundin Danielle Knudson
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In Australien ist es im Januar extrem heiß - doch Tomas Berdych weiß sich zu helfen und entledigt sich seines Shirts
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In Australien ist es im Januar extrem heiß - doch Tomas Berdych weiß sich zu helfen und entledigt sich seines Shirts
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Denn sonst sieht es düster aus mit möglicher Konkurrenz für den elfmaligen Grand-Slam-Champion. Federer spielt ein für sein fortgeschrittenes Alter sensationelles Niveau, findet aber in Best-of-Five-Matches kein Mittel mehr. Nadal ist ein ewiges Fragezeichen, Wawrinka vermag nur selten Sternstunden zu bieten. Und danach? Die Big Four scheinen die Verfolger im letzten Jahr förmlich erstickt zu haben: Kein jüngerer Spieler als er hat auch nur einen Masters-1000-Titel vorzuweisen. Die 17 Majortitel von King Roger - nur mehr eine Frage der Zeit?

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Djokovic blieb angesichts dieses historischen Drucks gelassen und bescheiden. "Wenn man zu arrogant wird und sich für besser als den Rest hält, dann kann das Karma sehr schnell zurückschlagen. Das will ich vermeiden." Er weiß: Momentan steht er allein an der Spitze, aber die Verfolger werden kommen. "Der Wolf auf dem Weg zum Gipfel ist hungriger als der Wolf ganz oben. Ich muss doppelt so hart arbeiten wie die anderen, um meine Nummer Eins zu verteidigen."

Im letzten Jahr ist er nicht nur der Leitwolf, nein, er hat das Rudel hinter sich förmlich in Schoßhunde verwandelt. Fehlt eigentlich nur noch der Titel in Paris, oder? "Sehr hungrig" sei der Wolf in ihm, "aber bis Paris warten noch viele Mahlzeiten. Paris ist der Nachtisch."

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Stefan Petri

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Stefan Petri(Redaktion)

Stefan Petri, Jahrgang 1983, ist seit 2012 für SPOX.com tätig. Aufgewachsen in Hemsbach an der schönen Bergstraße, verschlug es ihn nach seinem Anglistik- und Geschichtsstudium in Heidelberg nach München. Festes Mitglied im NFL- und im NBA-Ressort, kümmert sich als Sports-Allrounder u.a. auch um Tennis, Baseball, Snooker, Wintersport, etc.

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