Sonntag, 01.02.2015

Djokovic schlägt Murray im Australian-Open-Finale

Der König und sein Adjutant

Eigentlich hat das Duell Andy Murray gegen Novak Djokovic das Potenzial dazu, die beste Rivalität im Herren-Tennis zu sein. Beide kennen sich ewig, sind nahezu gleich alt, beste Freunde und haben zudem auch noch sehr ähnliche Spielstile. Doch einige Faktoren verhindern eine größere Popularität des Duells. Das Australian-Open-Finale 2015 ist da nur das neuste von vielen Beispielen.

Andy Murray war der Frust nach seiner Niederlage deutlich anzusehen
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Andy Murray war der Frust nach seiner Niederlage deutlich anzusehen

Wenn Blicke töten könnten...

Es war ein bezeichnender Anblick, der sich den Zuschauern in der Rod Laver Arena bot, als das Finale der Australian Open 2015 beendet war. Im Vordergrund: ein strahlender Novak Djokovic mit der Trophäe im Arm. Im Hintergrund: Andy Murray, dessen Gesichtsausdruck von nun an im Wörterbuch unter 'Frust' zu finden sein dürfte.

Um das klarzustellen: Murray präsentierte sich nicht als schlechter Verlierer. Er gratulierte seinem Gegner artig und erkannte an, was dieser in seiner Karriere insgesamt in Melbourne geleistet hat. Er beteuerte gar, es sei "keine Schande", in Australien gegen Djokovic zu verlieren.

Dennoch konnte er seinen Ärger nicht verbergen. Den Ärger darüber, dass er seine vielen Chancen nicht nutzen konnte. Den Ärger darüber, dass er zum vierten Mal in Melbourne im Finale stand - und zum vierten Mal verlor. Den Ärger darüber, dass er - einmal mehr - gegen den Mann den Kürzeren zog, den er besser kennt als jeden anderen auf der Tour.

Rivalen seit der Jugend

Australian Open 2015: Die Bilder der zweiten Woche
Tag 14: Bevor die Herren ihr Finale bestreiten mussten, durfte Serena Williams ihre am Vortag gewonnene Trophäe im Park spazieren führen
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Tag 14: Bevor die Herren ihr Finale bestreiten mussten, durfte Serena Williams ihre am Vortag gewonnene Trophäe im Park spazieren führen
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Und auch das Mixed-Doppel war vorher dran: Martina Hingis und Leander Paes kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus
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Und auch das Mixed-Doppel war vorher dran: Martina Hingis und Leander Paes kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus
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Dann war es aber Zeit für das Main Event - die Murray-Supporter stehen offensichtlich auf clevere Wortspiele
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Dann war es aber Zeit für das Main Event - die Murray-Supporter stehen offensichtlich auf clevere Wortspiele
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Aber natürlich ließen sich auch die Fans von Djokovic nicht lumpen
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Aber natürlich ließen sich auch die Fans von Djokovic nicht lumpen
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Das Outfit des Tages hatte zweifellos Kim Sears an. Die richtige Reaktion auf die Kritik an ihren Schimpftiraden aus dem Halbfinale gegen Tomas Berdych...
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Das Outfit des Tages hatte zweifellos Kim Sears an. Die richtige Reaktion auf die Kritik an ihren Schimpftiraden aus dem Halbfinale gegen Tomas Berdych...
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Freund Andy brachte es allerdings nichts, obwohl der Schotte lange Zeit bravourös kämpfte
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Freund Andy brachte es allerdings nichts, obwohl der Schotte lange Zeit bravourös kämpfte
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Denn am Ende war der König von Australien wieder einmal nicht zu bezwingen
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Denn am Ende war der König von Australien wieder einmal nicht zu bezwingen
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Der Djoker bedankte sich natürlich auch artig bei seinem Coach Boris Becker, der das ganze Spiel über mitfieberte
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Der Djoker bedankte sich natürlich auch artig bei seinem Coach Boris Becker, der das ganze Spiel über mitfieberte
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Zum fünften Mal erhielt Nole den großen Pott - und zum vierten Mal wurde Murray Zweiter
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Zum fünften Mal erhielt Nole den großen Pott - und zum vierten Mal wurde Murray Zweiter
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Tag 13: Grand-Slam-Titel Nummer 19? Check! Da kann man sich schon mal neckisches Grinsen leisten
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Tag 13: Grand-Slam-Titel Nummer 19? Check! Da kann man sich schon mal neckisches Grinsen leisten
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Martina Navratilova (M.) hat übrigend nur 18 Grand-Slam-Titel vorzuweisen. "Nur"...
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Martina Navratilova (M.) hat übrigend nur 18 Grand-Slam-Titel vorzuweisen. "Nur"...
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Für Serena Williams war der Sieg eine echte Erlösung. Das sie nicht damit gerechnet hatte...
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Für Serena Williams war der Sieg eine echte Erlösung. Das sie nicht damit gerechnet hatte...
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... erkannte jeder an ihrem ausgiebigen Jubelarie nach dem verwerteten Matchball im Tie-Break des zweiten Satzes
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... erkannte jeder an ihrem ausgiebigen Jubelarie nach dem verwerteten Matchball im Tie-Break des zweiten Satzes
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Einmal Hüpfen geht noch - sieht fast aus wie Superman im Steigflug
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Einmal Hüpfen geht noch - sieht fast aus wie Superman im Steigflug
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Maria Sharapova erkannte die Leistung jedenfalls an und beglückwünschte die Siegerin ordentlich und fair
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Maria Sharapova erkannte die Leistung jedenfalls an und beglückwünschte die Siegerin ordentlich und fair
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Im Match präsentierte sich Serena stark und zeigte sogar eine Breakdance-Einlage - sie war wohl ausgerutscht
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Im Match präsentierte sich Serena stark und zeigte sogar eine Breakdance-Einlage - sie war wohl ausgerutscht
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Nicht nur Williams präsentierte sich agil, auch die Ballkinder waren emsig unterwegs
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Nicht nur Williams präsentierte sich agil, auch die Ballkinder waren emsig unterwegs
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Es hatte überraschend begonnen zu regnen, das Dach musste geschlossen werden
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Es hatte überraschend begonnen zu regnen, das Dach musste geschlossen werden
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Das war Sharapavos Pech. Sie hatte vorher deutlich besser in ihren Rhythmus gefunden als nach den Trockerarbeiten
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Das war Sharapavos Pech. Sie hatte vorher deutlich besser in ihren Rhythmus gefunden als nach den Trockerarbeiten
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Tag 12: Prominenz auf der Tribüne - Niall Horan von One Direction. Was der Mann vorzuweisen hat? Immerhin vier Nummer-1-Alben in den USA!
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Tag 12: Prominenz auf der Tribüne - Niall Horan von One Direction. Was der Mann vorzuweisen hat? Immerhin vier Nummer-1-Alben in den USA!
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Auf dem Court war aber Stan Wawrinka im Einsatz! Und die Fans standen auf den Rängen wie zwei Schweizer Toblerone-Stangen - steinhart und unzerbrechlich!
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Auf dem Court war aber Stan Wawrinka im Einsatz! Und die Fans standen auf den Rängen wie zwei Schweizer Toblerone-Stangen - steinhart und unzerbrechlich!
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Ja was denn nun? Stan oder vielleicht doch der Djoker? Man muss sich auch mal entscheiden im Leben...
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Ja was denn nun? Stan oder vielleicht doch der Djoker? Man muss sich auch mal entscheiden im Leben...
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Am Ende das Tages zwang Novak Djokovic seinen Kontrahenten in fünf spannenden Sätzen in die Knie und steht im Finale - der Titelverteidiger ist raus!
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Am Ende das Tages zwang Novak Djokovic seinen Kontrahenten in fünf spannenden Sätzen in die Knie und steht im Finale - der Titelverteidiger ist raus!
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Da freute sich natürlich auch Djoker-Coach Boris Becker
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Da freute sich natürlich auch Djoker-Coach Boris Becker
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Martina Hingis (r.) war übrigens im Mixed-Doppel im Einsatz. Mittlerweile ist die ehemalige Nummer 1 der Welt 34 Jahre alt, für ganz nach oben muss aber schon ein Fernglas her
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Martina Hingis (r.) war übrigens im Mixed-Doppel im Einsatz. Mittlerweile ist die ehemalige Nummer 1 der Welt 34 Jahre alt, für ganz nach oben muss aber schon ein Fernglas her
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Ein Urschrei! Serena Williams steht im Finale - trotz aller Probleme bei der Vorbereitung und ihrer Erkältung
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Ein Urschrei! Serena Williams steht im Finale - trotz aller Probleme bei der Vorbereitung und ihrer Erkältung
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Gegen Madison Keys brauchte sie allerdings neun Matchbälle, um ihre Landsfrau nach Hause zu schicken
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Gegen Madison Keys brauchte sie allerdings neun Matchbälle, um ihre Landsfrau nach Hause zu schicken
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Die Finalgegnerin: Maria Sharapova. Die Russin hat allerdings keine guten Erinnerungen an ihre Nemesis
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Die Finalgegnerin: Maria Sharapova. Die Russin hat allerdings keine guten Erinnerungen an ihre Nemesis
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Stan Wawrinka hatte nur wenig Interesse an den Matches. Er spielte lieber
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Stan Wawrinka hatte nur wenig Interesse an den Matches. Er spielte lieber
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Andy Murrays Lebensgefährtin Kim Sears litt, feierte und freute sich am Ende mit dem Schotten
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Andy Murrays Lebensgefährtin Kim Sears litt, feierte und freute sich am Ende mit dem Schotten
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Murray qualifizierte sich mal wieder für das Finale der Aussie Open - gewonnen hat er sie noch nie
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Murray qualifizierte sich mal wieder für das Finale der Aussie Open - gewonnen hat er sie noch nie
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Gegner Tomas Berdych haderte mit seinen Schlägern, doch der Grund für seine Pleite war sein schwaches Aufschlagspiel
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Gegner Tomas Berdych haderte mit seinen Schlägern, doch der Grund für seine Pleite war sein schwaches Aufschlagspiel
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Tag 10: "HALBFINALE", dachte sich wohl auch dieser Stan-the-Man-Fan. Wawrinka trifft dort auf Novak Djokovic
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Tag 10: "HALBFINALE", dachte sich wohl auch dieser Stan-the-Man-Fan. Wawrinka trifft dort auf Novak Djokovic
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Sayonara, Ken! Nishikori zog gegen Titelverteidiger Wawrinka den kürzeren
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Sayonara, Ken! Nishikori zog gegen Titelverteidiger Wawrinka den kürzeren
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Ob die wohl echt sind? Also die Haare natürlich!
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Ob die wohl echt sind? Also die Haare natürlich!
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Bei den Damen war derweil Gymnastik an gesagt. Serena Williams machte mit Dominika Cibulkova kurzen Prozess
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Bei den Damen war derweil Gymnastik an gesagt. Serena Williams machte mit Dominika Cibulkova kurzen Prozess
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"Tut's da weh? Und hier? Nein? Hier?" Egal. Madison Keys schaltete Landsfrau Venus Williams auch so aus
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"Tut's da weh? Und hier? Nein? Hier?" Egal. Madison Keys schaltete Landsfrau Venus Williams auch so aus
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Ander Julia Görges, die wegen eines Magen-Darm-Virus die Chance auf den Doppel-Titel sausen lassen musste
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Ander Julia Görges, die wegen eines Magen-Darm-Virus die Chance auf den Doppel-Titel sausen lassen musste
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Tag 9: Gestatten, Halimah Kyrgios. Schwester von Nick. Und mit den schönsten roten Lippen der diesjährigen Australian Open
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Tag 9: Gestatten, Halimah Kyrgios. Schwester von Nick. Und mit den schönsten roten Lippen der diesjährigen Australian Open
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Auch die Kyrgios Army war natürlich da. Doch der Australier musste sich Andy Murray geschlagen geben
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Auch die Kyrgios Army war natürlich da. Doch der Australier musste sich Andy Murray geschlagen geben
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Achtung, Kreischalarm! Niall Horan (l.) war ebenfalls vor Ort. Wer das ist? Ein Sänger der britischen Band One Direction. Muss man nicht kennen...
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Achtung, Kreischalarm! Niall Horan (l.) war ebenfalls vor Ort. Wer das ist? Ein Sänger der britischen Band One Direction. Muss man nicht kennen...
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Wir fassen mal Tomas Berdychs Leben zusammen. Hier haben wir Ester Satorova, seine Verlobte. Und dann...
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Wir fassen mal Tomas Berdychs Leben zusammen. Hier haben wir Ester Satorova, seine Verlobte. Und dann...
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...wäre da noch seine Gala gegen Rafael Nadal. Da kann man schon mal neidisch werden - also auf Berdych, nicht auf einen verzweifelten Rafa
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...wäre da noch seine Gala gegen Rafael Nadal. Da kann man schon mal neidisch werden - also auf Berdych, nicht auf einen verzweifelten Rafa
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Falls es mit der Karriere mal nicht mehr klappt, kann Barbora Zahlavova Strycova zumindest zum Zirkus gehen
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Falls es mit der Karriere mal nicht mehr klappt, kann Barbora Zahlavova Strycova zumindest zum Zirkus gehen
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Zum Abschluss natürlich der Clash of the Beauties! Maria Sharapova offenbarte einiges - und gewann...
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Zum Abschluss natürlich der Clash of the Beauties! Maria Sharapova offenbarte einiges - und gewann...
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...vielleicht auch deswegen gegen Eugenie Bouchard. Aber die Fans der Kanadierin blieben ihr trotzdem treu
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...vielleicht auch deswegen gegen Eugenie Bouchard. Aber die Fans der Kanadierin blieben ihr trotzdem treu
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Tag 8: Auch in der zweiten Woche sind die Australier Feuer und Flamme für ihr Turnier
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Tag 8: Auch in der zweiten Woche sind die Australier Feuer und Flamme für ihr Turnier
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Ist das etwa Carlos Valderrama? Prominenz gibt es bei den Australian Open ja häufig zu sehen!
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Ist das etwa Carlos Valderrama? Prominenz gibt es bei den Australian Open ja häufig zu sehen!
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Victoria Azarenka wurde von ihrer Gegnerin Cibulkova auf den Boden der Tatsachen geholt
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Victoria Azarenka wurde von ihrer Gegnerin Cibulkova auf den Boden der Tatsachen geholt
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Ekaterina Makarova testet nach ihrem Sieg über Julia Görges die Freizeitmöglichkeiten rund um Melbourne
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Ekaterina Makarova testet nach ihrem Sieg über Julia Görges die Freizeitmöglichkeiten rund um Melbourne
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Seren Williams lies ihrer Freude über das Erreichen des Viertelfinals freien Lauf
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Seren Williams lies ihrer Freude über das Erreichen des Viertelfinals freien Lauf
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Auch Milos Raonic durfte sich über den Einzug in die nächste Runde freuen - obligatorisches Unterzeichnen der Fahne inklusive
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Auch Milos Raonic durfte sich über den Einzug in die nächste Runde freuen - obligatorisches Unterzeichnen der Fahne inklusive
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Rollstuhltennis-Spieler David Hall wurde in die australische Tennis Hall of Fame auf genommen
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Rollstuhltennis-Spieler David Hall wurde in die australische Tennis Hall of Fame auf genommen
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Djokovic' und Murrays Karrieren sind seit Ewigkeiten miteinander verknüpft. Murray ist bloß eine Woche älter als der Djoker - schon bevor sie Teenager waren, trafen sie bei einem U12-Turnier in Südfrankreich zum ersten Mal aufeinander. Seit diesem Treffen sind die beiden heute 27-Jährigen gute Freunde geworden - der gemeinsame Aufstieg im ATP-Ranking machte sie allerdings auch zu Rivalen.

Auf der Tour haben sie bisher 25 Spiele gegeneinander absolviert, von denen Djokovic 17 für sich entscheiden konnte. Alleine sechs davon waren Grand-Slam-Finals. Der Serbe gewann zwar den Großteil; bei den beiden Grand Slams, die Murray bisher gewinnen konnte, besiegte er aber wiederum Djokovic.

Die Rivalität zwischen beiden hat zweifellos das Potenzial dazu, die beste im Tennis-Sport zu werden. Eigentlich ist sie gewissermaßen der legitime Nachfolger des Duells zwischen Roger Federer und Rafael Nadal. Dennoch hat sie längst nicht diesen Stellenwert - und das hat mehrere Gründe.

Kämpfer statt Philosophen

Zunächst einmal sind sich beide vom Spielstil her sehr ähnlich. Beide arbeiten am besten aus der Defensive heraus, beim Djoker könnte man sogar dafür argumentieren, dass er zu den besten Defensiv-Spielern aller Zeiten gezählt werden muss. Ein Kontrast a la Federers Finesse gegen Nadals Power findet sich hier nicht.

Matches zwischen Murray und Djokovic sind Abnutzungsschlachten. Häufig spektakulär, wie die ersten beiden Sätze in Melbourne mal wieder eindrucksvoll bewiesen. Aber eben mit einer anderen Dramaturgie. Statt zwei unterschiedlichen Philosophien treffen hier gewissermaßen zwei Gladiatoren aufeinander, die mit der gleichen Technik, dem gleichen Stil und den gleichen Waffen kämpfen.

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Wer sichert sich 2016 in Rio Olympisches Gold?

Novak Djokovic
Roger Federer
Andy Murray
Rafael Nadal
Stan Wawrinka
Ein anderer Spieler

Zweitens hat keiner von ihnen ansatzweise die Strahlkraft eines Federers oder Nadals. FedEx schwebt bekanntlich über allem - aber im Vorfeld des Turniers wurde auch über Nadal wesentlich mehr gesprochen als über Nole, obwohl dieser in den letzten Jahren der konstanteste und beste Spieler der Tour war.

Darüber ärgerte sich kürzlich auch Coach Boris Becker, der mehr Respekt für seinen Schützling forderte: "Ich bin auch ein Fan von beiden Spielern. Sie sind enorm wichtig für das Tennis, aber man muss auch mal mit den Fakten umgehen. Und da ist die aktuelle Nummer eins Novak Djokovic aus Serbien."

Murray fehlt die Konstanz

Drittens - und das ist wohl der entscheidende Punkt - ist die Rivalität zu diesem Zeitpunkt deutlich einseitiger, als sie sein müsste. Nur Djokovic ist seit etlichen Jahren konstant in der Weltspitze zu finden und schickt sich mittlerweile an, den Rekorden von FedEx und Nadal vielleicht sogar noch gefährlich zu werden.

Bei Murray verhält sich das Ganze anders. Er hat Hochphasen, in denen ihn kaum jemand schlagen kann - wie bei Olympia 2012, als er in London Gold holte, oder in Wimbledon 2013, als er den Djoker im Finale in drei Sätzen ohne Chance ließ. Er ist aber auch ziemlich unkonstant, wenn man ihn mit den anderen Teilen der "Big Four" vergleicht.

Irgendetwas scheint ihm immer zu fehlen, wenn die großen Entscheidungen anstehen. Seine Grand-Slam-Final-Bilanz ist mit zwei Siegen bei acht Versuchen äußerst ausbaufähig, zumal er ein Talent dazu hat, sich - wie beim jüngsten Finale von Melbourne - selbst ins Knie zu schießen.

Alles andere als perfekt

Djokovic hatte am Sonntag keineswegs seinen besten Tag erwischt. Sein Service kam äußerst mittelprächtig, er ließ fünf Breaks zu und hatte zudem teilweise mit seiner Fitness und seinem Körper zu kämpfen. Murray konnte seine zahlreichen Chancen aber zu selten nutzen.

Er ließ insgesamt sieben Breakchancen ungenutzt und war nur ganz selten in der Lage, ein Break auch mal zu bestätigen. Seine Erfolgsquote mit dem zweiten Aufschlag war mit 34 Prozent desolat - Djokovic, der keineswegs überragend servierte, brachte immerhin 62 Prozent seiner zweiten Aufschläge durch.

Es war nicht das erste Mal, dass Murray seinem Kumpel eigentlich ebenbürtig war, bei den Big Points aber letztlich versagte. In einem Match, das lange Zeit auf beiden Seiten von etlichen Fehlern geprägt war, lieferte ein Doppelfehler von Murray zum 3:5 im dritten Satz letztlich die Vorentscheidung.

Der elementare Unterschied

Mehrfach musste das Spiel unterbrochen werden. Erst wegen einer Verletzung von Djokovic, etwas später von Flitzern, die den Court stürmten. Während Murray sich - wie er später zugab - von den Pausen irritieren ließ, zeigte Djokovic, was ihn derzeit von seinem Freund unterscheidet: Die Konzentrationsfähigkeit. "Boris erinnert mich in solchen Momenten daran, dass ich die nötige mentale Stärke habe, um damit umzugehen", erklärte der Serbe nach der Partie.

Murray hingegen verlor den Faden, blickte genervt durch die Gegend und ließ die Schultern hängen. Obwohl er zuvor bravourös dagegengehalten hatte, brach er binnen weniger Minuten vollständig ein. 'Nicht schon wieder!', schien er auszustrahlen, als hätte er sich vollends in sein Schicksal ergeben.

Trotz aller Erfolge ist das vermutlich das Bild, das die allermeisten Leute vor Augen haben, wenn sie an Andy Murray denken.

Die ATP-Weltrangliste

Ole Frerks

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Ole Frerks(Redaktion)

Ole Frerks, Jahrgang 1990, ist seit 2013 bei SPOX.com. Nach dem Abitur im Jahre 2008 studierte er in Hamburg und sammelte verschiedene Arbeitserfahrungen in den Bereichen Journalismus und Online-Marketing. Bei SPOX.com Bestandteil der NBA-Redaktion, außerdem zuständig für Basketball, Tennis und Fußball.

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Wer sichert sich 2016 in Rio Olympisches Gold?

Novak Djokovic
Roger Federer
Andy Murray
Rafael Nadal
Stan Wawrinka
Ein anderer Spieler

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