Schwimmen

Kurzbahn-EM: Bundestrainer Lambertz ist "optimistisch"

SID
Marco Koch geht in Kopenhagen an den Start
© getty

Bei der Kurzbahn-EM in Kopenhagen setzt Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz nicht nur auf seine beiden Stars. "Es tut allen unheimlich gut, dass nicht nur auf Marco Koch und Philip Heintz geschielt wird. Man muss fünf, sechs Athleten im Blick haben, die gute Chancen auf ein Finale haben und dort auch vorne landen können", sagte Lambertz dem SID.

Auch Vizeweltmeisterin Franziska Hentke, Christian Diener, Sarah Köhler, Jacob Heidtmann und Damian Wierling wollen bei der Medaillenvergabe auf der 25-m-Bahn (13. bis 17. Dezember) ein Wörtchen mitreden. "Wir haben ein starkes Team am Start, ich bin optimistisch", sagte Lambertz: "Wir wollen sehen, wo wir international stehen."

Kurzbahn-Doppelweltmeister Koch geht dank einer Umstellung der Ernährung und des Krafttrainings deutlich erschlankt an den Start. "Marco sieht im Moment super aus. Er hat eine absolut schmale Taille und starke Kraftwerte", sagte Lambertz: "Er hat seine Kraft gesteigert und sein Gewicht reduziert." Allerdings warf den Darmstädter ein Magen-Darm-Virus in der unmittelbaren Vorbereitung zurück.

Probleme zwischen Heintz und Lambertz geklärt

Der Olympiafünfte Heintz (26) greift derweil nach einer Aussprache mit dem Bundestrainer befreit wieder an. "Wir haben uns viel Zeit genommen und versucht, all das aus dem Weg zu räumen, was in der Vergangenheit vielleicht zwischen uns stand", berichtete Lambertz.

Bei der WM hatte Heintz nach seinem enttäuschenden siebten Platz über 200 m Lagen einen lange schwelenden Konflikt mit dem Bundestrainer öffentlich gemacht und unter anderem die Terminplanung kritisiert.

Vier Monate nach der enttäuschenden WM in Budapest mit nur einer Medaille für Schmetterling-Schwimmerin Hentke (Silber) schickt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) in Kopenhagen ein 16-köpfiges Team an den Start.

Das DSV-Aufgebot in der Übersicht:

Frauen (6): Franziska Hentke, Aliena Schmidtke (beide SC Magdeburg), Sarah Köhler (SG Frankfurt), Nadine Lämmler (SV Nikar Heidelberg), Celine Rieder (Neckarsulmer Sport-Union), Jessica Steiger (VfL Gladbeck 1921)

Männer (10): Christian Diener (Potsdamer SV), Jacob Heidtmann (Swim-Team Stadtwerke Elmshorn), Philip Heintz (SV Nikar Heidelberg), Marco Koch (DSW 1912 Darmstadt), Marius Kusch (SG Stadtwerke München), Clemens Rapp, Fabian Schwingenschlögl (beide Neckarsulmer Sport-Union), Marek Ulrich (SV Halle/Saale), Florian Wellbrock (SC Magdeburg), Damian Wierling (SG Essen)

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