Mittwoch, 11.07.2012

Keine Belohnung für Voigt nach bravouröser Vorstellung

Thomas Voeckler gewinnt die zehnte Etappe

Thomas Voeckler hat die zehnte Etappe der Tour de France gewonnen. Auf 194,5 km von Mâcon nach Bellegarde-sur-Valserine kam der Franzose als Erster einer fünfköpfigen Ausreißergruppe ins Ziel, zu der auch Jens Voigt gehörte. Der Deutsche wird Dritte, die Favoriten kommen gleichzeitig ins Ziel.

Auf seiner zehnten Tour de France holte Voeckler seinen insgesamt dritten Etappensieg
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Auf seiner zehnten Tour de France holte Voeckler seinen insgesamt dritten Etappensieg

Altmeister Jens Voigt ist nach einer bravourösen Vorstellung auf der ersten schweren Bergetappe der Frankreich-Rundfahrt um Haaresbreite am dritten Tour-Etappensieg seiner Karriere vorbei gefahren. Der 40-Jährige musste sich auf der zehnten Etappe mit dem undankbaren dritten Platz im Finish einer fünfköpfigen Ausreißergruppe begnügen. Den Tagessieg holte sich stattdessen der französische Publikumsliebling Thomas Voeckler vor dem früheren italienischen Giro-Sieger Michele Scarponi.

Doch beim Einstieg in die Alpen zeigte Voigt, der älteste Teilnehmer des Pelotons, noch einmal seine ganze Klasse. Gut 40 Kilometer vor dem Ziel war er mit über einer Minute Rückstand bereits abgehängt, doch der zweimalige Deutschland-Toursieger kämpfte sich nach einem beherzten Soloritt acht Kilometer vor dem Ziel an die Spitzengruppe wieder heran. Im Schlusssprint auf den letzten Metern reichte die Kraft aber nicht mehr aus.

Tour de France 2012: Die erste Woche in Bildern
Die Tour begann dieses Jahr in Lüttich. Tony Martin war einer der Favoriten auf den Sieg im Prolog. Aber er stürzte...
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Die Tour begann dieses Jahr in Lüttich. Tony Martin war einer der Favoriten auf den Sieg im Prolog. Aber er stürzte...
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...und machte so den Weg frei für Prolog-Maschine Fabian Cancellara. Der übernahm Gelb und gab es so schnell nicht mehr her
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...und machte so den Weg frei für Prolog-Maschine Fabian Cancellara. Der übernahm Gelb und gab es so schnell nicht mehr her
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Die erste Woche stand im Zeichen der Sprinter. Peter Sagan dominierte das Feld - da bleibt auch Zeit für den Forrest-Gump-Jubel
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Die erste Woche stand im Zeichen der Sprinter. Peter Sagan dominierte das Feld - da bleibt auch Zeit für den Forrest-Gump-Jubel
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Aber auch André Greipel schlug zu und fuhr zwei Tagessiege heraus - einen mehr als Mark Cavendish (l.)
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Aber auch André Greipel schlug zu und fuhr zwei Tagessiege heraus - einen mehr als Mark Cavendish (l.)
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Aber Peter Sagan war einfach überragend. Drei Etappensiege - da blieb den arrivierten Sprintern nur das Nachsehen. Hulk angry!
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Aber Peter Sagan war einfach überragend. Drei Etappensiege - da blieb den arrivierten Sprintern nur das Nachsehen. Hulk angry!
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Die stärkste Mannschaft war ganz klar Sky. Mit Tourfavorit Bradley Wiggins (r.) und seinen Koteletten dominierten sie das Feld
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Die stärkste Mannschaft war ganz klar Sky. Mit Tourfavorit Bradley Wiggins (r.) und seinen Koteletten dominierten sie das Feld
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Titelverteidiger Cadel Evans (r.) ließ sich von Wiggins aber nicht abschütteln. Zehn Sekunden trennten die beiden nach sieben Etappen
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Titelverteidiger Cadel Evans (r.) ließ sich von Wiggins aber nicht abschütteln. Zehn Sekunden trennten die beiden nach sieben Etappen
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Leider gab es wieder einige brutale Stürze. 17 Fahrer mussten bereits in Woche eins aufgeben, manche verletzten sich schwer
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Leider gab es wieder einige brutale Stürze. 17 Fahrer mussten bereits in Woche eins aufgeben, manche verletzten sich schwer
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Auf der siebten Etappe gab es die erste Bergankunft. Bradley Wiggins fuhr ganz vorne mit und luchste Cancellara das Maillot Jaune ab
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Auf der siebten Etappe gab es die erste Bergankunft. Bradley Wiggins fuhr ganz vorne mit und luchste Cancellara das Maillot Jaune ab
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Am Donnerstag frei

"Wir waren alle tot. Es ging nur hopp oder top. Ich hatte Schmerzen ohne Ende. Mir fehlte zum Schluss ein bisschen die Kraft. Mir stand das Laktat bis zu den Ohren", sagte Voigt, der einst in den Jahren 2001 und 2006 eine Tour-Etappe gewonnen hatte.

Trotzdem durfte sich Voigt als moralischer Sieger feiern lassen, auch wenn es zum dritten Tour-Etappensieg seiner Karriere nicht gereicht hatte. "Ich habe bewiesen, dass mein Körper noch mitmacht und ich nicht durch Glück in das Tour-Aufgebot gekommen bin", sagte Voigt, der nach der großen Kraftanstrengung schnell seinen Humor wiedergefunden hatte: "Ich erkläre hiermit offiziell, dass ich am Donnerstag frei habe. Ich werde nicht attackieren und schon gar nicht unter die besten 100 fahren."

Stattdessen strahlte am Ende Voeckler vom Siegerpodest. "Es war ein schmerzhafter Sieg. Wir haben als Mannschaft viel erdulden müssen. Das war die beste Antwort", sagte der Franzose.

Das spannende Finale, das Voeckler mit dem dritten Etappensieg seiner Karriere für sich entschied, stellte das Duell der Führenden im Gesamtklassement noch deutlich in den Schatten. Dabei hatte Geheimfavorit Vincenzo Nibali das Gelbe Trikot von Bradley Wiggins erstmals in die Bredouille gebracht, doch am Ende war der britische Bahn-Olympiasieger mit seinem Sky-Express wieder Herr der Lage.

Wiggins weiter vor Evans in Führung

Trotzdem erhielt Wiggins schon einmal einen möglichen Vorgeschmack auf die nächsten Tage. Nibali, der Vuelta-Sieger von 2010, hatte nach einer beherzten Attacke zwischenzeitlich mehr als eine Minute auf Wiggins herausgefahren. Doch der Mann in Gelb kämpfte sich mit seinen Teamkollegen und Evans wieder heran.

So erreichten die Favoriten gut 3:15 Minuten hinter Tagessieger Voeckler einträchtig das Ziel. Damit liegt der Mann mit dem "Maillot jaune" auf den Schultern weiterhin 1:53 Minuten vor dem australischen Titelverteidiger Cadel Evans.

Einen Tag nach dem Ruhetag ließen es die Favoriten zunächst gemächlich angehen. Auf dem Weg über den 1501 Meter hohen Col du Grand Columbier, der erstmals im Tour-Programm Berücksichtigung fand, wurde Wiggins von seinen Rivalen kaum in Bedrängnis gebracht, auch weil das Ziel nach der Gipfelüberquerung noch 43 Kilometer entfernt lag.

Tour de France 2012: Alle Etappen im Profil
Die 99. Tour de France bietet auf einer Strecke von 3497 km neun Flachetappen, vier hügelige Abschnitte, zwei Zeitfahren und fünf Tage am Berg. SPOX stellt die Etappen vor
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Die 99. Tour de France bietet auf einer Strecke von 3497 km neun Flachetappen, vier hügelige Abschnitte, zwei Zeitfahren und fünf Tage am Berg. SPOX stellt die Etappen vor
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Samstag, 30. Juni: Prolog in Lüttich (6,4 km)
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Samstag, 30. Juni: Prolog in Lüttich (6,4 km)
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Sonntag, 1. Juli: 1. Etappe von Lüttich nach Seraing (198 km)
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Sonntag, 1. Juli: 1. Etappe von Lüttich nach Seraing (198 km)
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Montag, 2. Juli: 2. Etappe von Visé nach Tournai (207,5 km)
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Montag, 2. Juli: 2. Etappe von Visé nach Tournai (207,5 km)
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Dienstag, 3. Juli: 3. Etappe von Orchies nach Boulogne-sur-Mer (197 km)
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Dienstag, 3. Juli: 3. Etappe von Orchies nach Boulogne-sur-Mer (197 km)
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Mittwoch, 4. Juli: 4. Etappe von Abbeville nach Rouen (214,5 km)
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Mittwoch, 4. Juli: 4. Etappe von Abbeville nach Rouen (214,5 km)
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Donnerstag, 5. Juli: 5. Etappe von Rouen nach Saint-Quentin (196,5 km)
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Donnerstag, 5. Juli: 5. Etappe von Rouen nach Saint-Quentin (196,5 km)
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Freitag, 6. Juli: 6. Etappe von Épernay nach Metz (207,5 km)
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Samstag, 7. Juli: 7. Etappe von Tomblaine nach La Planche des Belles Filles (199 km)
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Sonntag, 8. Juli: 8. Etappe von Belfort nach Porrentruy (157,5 km)
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Montag, 9. Juli: 9. Etappe von Arc-et-Senans nach Besancon (41,5 km Einzelzeitfahren)
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Mittwoch, 11. Juli: 10. Etappe von Mâcon nach Bellegarde-sur-Valserine (194,5 km)
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Donnerstag, 12. Juli: 11. Etappe von Albertville nach La Toussuire (148 km)
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Freitag, 13. Juli: 12. Etappe von Saint-Jean-de-Maurienne nach Annonay Davézieux (226 km)
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Samstag, 14. Juli: 13. Etappe von Saint-Paul-Trois-Châteaux nach La Cap d'Agde (217 km)
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Sonntag, 15. Juli: 14. Etappe von Limoux nach Foix (191 km)
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Sonntag, 15. Juli: 14. Etappe von Limoux nach Foix (191 km)
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Montag, 16. Juli: 15. Etappe von Samatan nach Pau (158,5 km)
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Mittwoch, 18. Juli: 16. Etappe von Pau nach Bagnères-de-Luchon (197 km)
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Mittwoch, 18. Juli: 16. Etappe von Pau nach Bagnères-de-Luchon (197 km)
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Donnerstag, 19. Juli: 17. Etappe von Bagnères-de-Luchon nach Peyragudes (143,5 km)
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Donnerstag, 19. Juli: 17. Etappe von Bagnères-de-Luchon nach Peyragudes (143,5 km)
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Freitag, 20. Juli: 18. Etappe von Blagnac nach Brive-la-Gaillarde (222,5 km)
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Samstag, 21. Juli: 19. Etappe von Bonneval nach Chartres (53,5 km Einzelzeitfahren)
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Samstag, 21. Juli: 19. Etappe von Bonneval nach Chartres (53,5 km Einzelzeitfahren)
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Sonntag, 22. Juli: 20. Etappe von Rambouillet nach Paris (120 km)
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Sonntag, 22. Juli: 20. Etappe von Rambouillet nach Paris (120 km)
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Voigt und Burghardt in Ausreißergruppe vertreten

Stattdessen kamen die Ausreißer zum Zug. Frühzeitig hatte sich eine 23 Fahrer starke Fluchtgruppe gefunden, der auch Voigt und Marcus Burghardt angehörte. Rund sechs Minuten fuhr die Gruppe heraus, aus der sich beim Anstieg zum Grand Columbier schließlich der französische Liebling Thomas Voeckler, der frühere italienische Girosieger Michele Scarponi, der Spanier Luis Leon Sanchez und der Belgier Dries Devenyns absetzten, ehe Voigt acht Kilometer vor dem Ziel wieder den Anschluss fand.

Die größeren Schwierigkeiten hatte Wiggins dann aber auf der rasenden Abfahrt, als Nibali mächtig auf das Tempo drückte. Kein Wunder, muss der Italiener angesichts seines Rückstands im Gesamtklassement doch einiges riskieren. Den Großteil des Zeitdefizits von gut zwei Minuten hatte sich der Italiener wie auch Evans im Einzelzeitfahren am Montag eingehandelt, als Wiggins die Konkurrenz bei seinem überlegenen Sieg deklassiert hatte.

Die Toursieger der letzten 15 Jahre
Am Mont Ventoux ließ er Pantani (r.) noch gewinnen. Aber am zweiten Sieg von Armstrong konnte im Jahr 2000 weder der noch Jan Ullrich etwas ändern (Titel annulliert)
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Am Mont Ventoux ließ er Pantani (r.) noch gewinnen. Aber am zweiten Sieg von Armstrong konnte im Jahr 2000 weder der noch Jan Ullrich etwas ändern (Titel annulliert)
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Die Tour 2001 ging in die Geschichte ein: Armstrong mimte am Berg den Leidenden, warf dann Ullrich den berühmten Blick über die Schulter zu - und weg war er! (Titel annulliert)
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Die Tour 2001 ging in die Geschichte ein: Armstrong mimte am Berg den Leidenden, warf dann Ullrich den berühmten Blick über die Schulter zu - und weg war er! (Titel annulliert)
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Beim vierten Streich von Armstrong im Jahr 2002 war Ullrich nicht am Start, dementsprechend ungefährdet radelte der Dominator zum Sieg (Titel annulliert)
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Beim vierten Streich von Armstrong im Jahr 2002 war Ullrich nicht am Start, dementsprechend ungefährdet radelte der Dominator zum Sieg (Titel annulliert)
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Ein Jahr später bot sich ein anderes Bild: Ullrich verlangte Armstrong alles ab. 61 Sekun- den betrug am Ende sein Vorsprung, aber es reichte zum fünften Sieg (Titel annulliert)
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Ein Jahr später bot sich ein anderes Bild: Ullrich verlangte Armstrong alles ab. 61 Sekun- den betrug am Ende sein Vorsprung, aber es reichte zum fünften Sieg (Titel annulliert)
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Keine Geschenke gab es 2004: Armstrong holte sich fünf Etappensiege und das Mannschaftszeitfahren - der sechste Sieg in Serie! (Titel annulliert)
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Keine Geschenke gab es 2004: Armstrong holte sich fünf Etappensiege und das Mannschaftszeitfahren - der sechste Sieg in Serie! (Titel annulliert)
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Sieben auf einen Streich: Der letzte Sieg des Texaners gelang ihm 2005. Wegen Doping wurden Armstrong aber alle Titel wieder aberkannt (Titel annulliert)
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Eigentlich gewann Floyd Landis die Tour 2006. Drei Tage später flog er wegen Dopingmissbrauchs auf und aus dem Klassement. Der Titel ging an Oscar Pereiro
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Eigentlich gewann Floyd Landis die Tour 2006. Drei Tage später flog er wegen Dopingmissbrauchs auf und aus dem Klassement. Der Titel ging an Oscar Pereiro
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2007 holte Alberto Contador (r.) seinen ersten Sieg. Am Berg war der Spanier eine Klasse für sich. Winokurow und der Däne Rasmussen (l.) wurden des Dopings überführt
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Überraschung! 2008 gewann der Spanier Carlos Sastre in Alpe d'Huez und siegte in Paris mit 58 Sekunden Vorsprung vor Cadel Evans
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Überraschung! 2008 gewann der Spanier Carlos Sastre in Alpe d'Huez und siegte in Paris mit 58 Sekunden Vorsprung vor Cadel Evans
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Ihn konnte auch das Comeback von Lance Armstrong nicht stoppen: Souverän holte sich Alberto Contador 2009 seinen zweiten Toursieg
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Der Luxemburger Andy Schleck (M.) bekam den Toursieg 2010 am grünen Tisch zugesprochen: Contador (l.) hatte gedopt. Verunreinigtes Steak - na klar!
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Der Luxemburger Andy Schleck (M.) bekam den Toursieg 2010 am grünen Tisch zugesprochen: Contador (l.) hatte gedopt. Verunreinigtes Steak - na klar!
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2011 durfte sich der Australier Cadel Evans in die Siegerliste eintragen. Im Zeitfahren und am Berg zermürbte er unter anderem die Gebrüder Schleck
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2012 fuhr Bradley Wiggins im Gelben Trikot am Triumphbogen vorbei. Er ist der erste Brite überhaupt, der die Frankreich-Rundfahrt gewinnen konnte
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2012 fuhr Bradley Wiggins im Gelben Trikot am Triumphbogen vorbei. Er ist der erste Brite überhaupt, der die Frankreich-Rundfahrt gewinnen konnte
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Wieder Sky! Auch 2013 triumphierte das britische Team bei der Tour de France. Christopher Froome wurde der Nachfolger von Bradley Wiggins
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Wieder Sky! Auch 2013 triumphierte das britische Team bei der Tour de France. Christopher Froome wurde der Nachfolger von Bradley Wiggins
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Vincenzo Nibali (M.) ließ bei der 2014er Tour de France nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen und dominierte nach Belieben
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Vincenzo Nibali (M.) ließ bei der 2014er Tour de France nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen und dominierte nach Belieben
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Anfangs wie eine Maschine, am Ende mit Schwächen: Trotzdem reichte es für Froome in Paris
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Anfangs wie eine Maschine, am Ende mit Schwächen: Trotzdem reichte es für Froome in Paris
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Di Gregorio weter in Haft

Mit 175 Fahrern und damit drei weniger im Vergleich zu Montag war der Tross am Mittwoch in Macon gestartet. Der deutsche Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin, der bereits auf der ersten Etappe einen Kahnbeinbruch erlitten hatte, war bereits am Dienstag in die Heimat abgereist. Verletzungsbedingt musste auch der australische Meister Matt Lloyd (Ellbogenbruch) aufgeben.

Probleme anderer Art hat indes der Franzose Remy Di Gregorio, der am Dienstag wegen Dopingverdachts festgenommen worden war und spätestens am Donnerstag in Marseille dem Richter vorgeführt werden soll. Die Klagepunkte sollen der organisierte Verkauf von Dopingsubstanzen an Athleten und die verbotene Einfuhr sowie der Handel dieser Substanzen sein.

Für den Rest des Feldes wartet indes auch am Donnerstag noch einmal Schwerstarbeit in den Bergen. Auf der 148 Kilometer langen Etappe von der früheren Olympiastadt Albertville nach La Toussuire sind unter anderem mit dem Col de la Madeleine und dem Col de la Croix de Fer zwei Berge der höchsten Kategorie zu bewältigen. Und am Ende der Etappe wartet noch der 18,1 Kilometer lange und durchschnittlich 6,1 Prozent steile Schlussanstieg nach La Toussuire hinauf.

Die Etappe im Re-Live

Die Gesamtwertung der Tour


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