Radsport

Boeckmans weiter im künstlichen Koma

SID
Kris Boeckmans (m.) erlitt bei einem Massensturz schwere Kopfverletzungen
© getty

Auch zehn Tage nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta in Spanien liegt der belgische Radprofi Kris Boeckmans im Krankenhaus in Murcia noch im künstlichen Koma. Dies teilte sein Team Lotto-Soudal am Dienstag mit.

Der Teamkollege des Rostockers André Greipel hatte bei einem Massensturz am 29. August mehrere Frakturen im Gesicht, eine Gehirnerschütterung, eine Einblutung in die Lunge und drei Rippenbrüche erlitten.

"In den nächsten Tagen werden wir sehen, wann wir ihn aus dem künstlichen Koma holen können", sagte Teamarzt Servaas Binge, der sich wie Boeckmans Familie auf der Intensivstation aufhält.

Am Montag habe man das Gerät, das die vollständige Atmung Boeckmans übernommen hatte, abschalten können. Die Lungen-Drainage sei entfernt worden. "Seine Genesung wird viel Zeit benötigen, aber wir hoffen, dass sich der Zustand von Kris von Tag zu Tag verbessern wird", erklärte Binge.

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