Reaktionen zum Fall Alberto Contador

"Ich kenne Alberto, er ist unschuldig"

SID
Montag, 06.02.2012 | 16:17 Uhr
Alberto Contador wurde vom CAS mit einer zweijährigen Dopingsperre belegt
© Getty
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Die Dopingsperre von Alberto Contador zieht in der Welt des Radsports große Kreise. Die Reaktionen.

Andy Schleck (nachträglich zum Toursieger 2010 erklärt): "Es gibt keinen Grund, glücklich zu sein. Zu allererst trauere ich mit Alberto. Ich habe immer an seine Unschuld geglaubt. Heute ist ein sehr trauriger Tag für den Radsport. Das einzig Positive ist, dass nach Tagen der Unsicherheit nun ein Urteil gesprochen wurde. Mein Ziel ist es, die Tour de France auf sportlichem Wege zu gewinnen, indem ich der beste aller Fahrer bin, und nicht vor Gericht."

Michele Scarponi (nachträglich zum Girosieger 2011 erklärt): "Es tut mir leid für Alberto. Diese Entscheidung ändert nichts an der Wertigkeit meiner Ergebnisse."

Fabian Cancellara (Zeitfahr-Olympiasieger): "Das ist ein bizarrer Tag für den Radsport und ein trauriger Tag für den Sport. Es ist schade, dass es so lange gedauert hat, bis ein Urteil gefallen ist."

Pat McQuaid (Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI): "Das ist ein trauriger Tag für unseren Sport. Einige mögen denken, dass es ein Sieg ist, aber das ist nicht der Fall. Beim Thema Doping gibt es keine Gewinner. Jeder Fall ist immer ein Fall zuviel."

Matthieu Reeb (Generalsekretär des Internationalen Sportgerichtshof CAS): "Es wurde das Reglement angewendet. Es war eine klare Entscheidung, basierend auf einem positiven Test. Es gab keinen Grund, den Athleten freizusprechen."

Oscar Pereiro (Toursieger 2006): "Zwei Jahre Sperre und im Urteil steht, dass Doping nicht bewiesen ist. Es wurden zwei Spanier (Anm. d. Red.: Alejandro Valverde) sanktioniert, ohne das etwas bewiesen ist. Schämt euch. Ich kenne Alberto, er ist unschuldig. Würde ich den Radsport nicht so lieben, würde ich ihn mir nicht mehr im Fernsehen anschauen. Was faul ist im Radsport, sind die führenden Personen, die mit unserem Schweiß und unserer Mühe Millionen einnehmen."

Juan Carlos Castano (Präsident des spanischen Radsport-Verbandes RFEC): "Das sind schlechte Nachrichten für den spanischen Sport."

Contador für zwei Jahre gesperrt

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