Montag, 21.06.2010

Radsport

Martin will mit Dopingsündern nichts zu tun haben

Columbia-Profi Tony Martin will keinen Kontakt mit Dopingsündern haben. "Jeder Rennfahrer, der einmal des Dopings überführt wurde, ist bei mir unten durch", so der 25-Jährige.

Tony Martin kritisiert Dopingsünder
© sid
Tony Martin kritisiert Dopingsünder

Die deutsche Radsport-Hoffnung Tony Martin will mit Dopingsündern nichts zu tun haben. "Jeder Rennfahrer, der einmal des Dopings überführt wurde, ist bei mir unten durch. Der kann hinterher noch so viele Erfolge einfahren. Das hat für mich keinen Stellenwert mehr - siehe zuletzt Lüttich-Bastogne-Lüttich", sagte der Cottbuser im Interview mit dem Radsport-Magazin "Tour" und zielte dabei auf den Sieg des überführten Kasachen Alexander Winokurow ab.

Mit solchen Leuten wolle er nichts zu tun haben, so Martin weiter. "Die Leistung von Leuten, die dem Radsport so geschadet haben, kann ich nicht akzeptieren", ergänzte der 25-Jährige, der sich nicht vorstellen kann, dass so ein Sportler in sein Columbia-Team kommt.

Den Fall Rolf Aldag - der frühere T-Mobile-Profi hatte ein Dopinggeständnis abgelegt und ist heute Sportdirektor bei Columbia - wolle er nicht bewerten: "Ich rede nur von aktuellen Fällen, die mich und meine Radsportgeschichte betreffen."

Tour-Etappensieg das Ziel

Bei der kommenden Tour liebäugelt Martin, der am Sonntag das abschließende Zeitfahren bei der Tour de Suisse in beeindruckender Weise gewonnen hatte, mit einem Etappensieg.

Das Gesamtklassement hat er nur untergeordnet im Blick. "Es wird sicher schwierig, eine vordere Platzierung einzufahren, weil die Tour noch schwieriger sein wird als vergangenes Jahr", sagte der gebürtige Cottbuser.

In Zukunft möchte Martin, der 2009 zwölf Tage im weißen Trikot des besten Nachwuchsprofis gefahren war, einmal um den Sieg mitfahren: "Zu welchem Ergebnis es am Ende reicht, weiß ich nicht. Ich möchte eine Hauptrolle gespielt haben. Das wäre schön."

Mindestens ein Deutscher im Columbia-Team

Bilder des Tages - 21. Juni
Herzzerreißend: Graeme McDowell (l.) gewann in Pebble Beach als erster Europäer seit Tony Jacklin 1970 die US Open. Sein gerührter Vater Ken (r.) ist bei jedem Turnier dabei
© Getty
1/7
Herzzerreißend: Graeme McDowell (l.) gewann in Pebble Beach als erster Europäer seit Tony Jacklin 1970 die US Open. Sein gerührter Vater Ken (r.) ist bei jedem Turnier dabei
/de/sport/diashows/1006/bilder-des-tages/2106/graeme-mcdowell-golf-us-open-kevin-kouzmanoff-paul-bonhomme-red-bull-air-race-jimmie-johnson-nascar-rugby-dominic-waldouck-swin-cash-wnba.html
Kevin Kouzmanoff rettet sich mit vollem Einsatz auf die zweite Base. Seine Oakland Athletics siegten in der MLB bei den St. Louis Cardinals mit 3:2
© Getty
2/7
Kevin Kouzmanoff rettet sich mit vollem Einsatz auf die zweite Base. Seine Oakland Athletics siegten in der MLB bei den St. Louis Cardinals mit 3:2
/de/sport/diashows/1006/bilder-des-tages/2106/graeme-mcdowell-golf-us-open-kevin-kouzmanoff-paul-bonhomme-red-bull-air-race-jimmie-johnson-nascar-rugby-dominic-waldouck-swin-cash-wnba,seite=2.html
Viel Action über dem Hudson River in New York: Der Brite Paul Bonhomme triumphierte beim Saisonhöhepunkt der Red-Bull-Air-Races
© Getty
3/7
Viel Action über dem Hudson River in New York: Der Brite Paul Bonhomme triumphierte beim Saisonhöhepunkt der Red-Bull-Air-Races
/de/sport/diashows/1006/bilder-des-tages/2106/graeme-mcdowell-golf-us-open-kevin-kouzmanoff-paul-bonhomme-red-bull-air-race-jimmie-johnson-nascar-rugby-dominic-waldouck-swin-cash-wnba,seite=3.html
Racing mit Vergnügen: Jimmie Johnson war auf dem Infineon Raceway am schnellsten unterwegs und siegte beim Lauf der Nascar-Serie Toyota Save Mart 350
© Getty
4/7
Racing mit Vergnügen: Jimmie Johnson war auf dem Infineon Raceway am schnellsten unterwegs und siegte beim Lauf der Nascar-Serie Toyota Save Mart 350
/de/sport/diashows/1006/bilder-des-tages/2106/graeme-mcdowell-golf-us-open-kevin-kouzmanoff-paul-bonhomme-red-bull-air-race-jimmie-johnson-nascar-rugby-dominic-waldouck-swin-cash-wnba,seite=4.html
Scott Dickens im Vordergrund geriet nicht aus der Bahn und sicherte sich Platz zwei beim internationalen Einladungsrennen im kalifornischen Santa Clara
© Getty
5/7
Scott Dickens im Vordergrund geriet nicht aus der Bahn und sicherte sich Platz zwei beim internationalen Einladungsrennen im kalifornischen Santa Clara
/de/sport/diashows/1006/bilder-des-tages/2106/graeme-mcdowell-golf-us-open-kevin-kouzmanoff-paul-bonhomme-red-bull-air-race-jimmie-johnson-nascar-rugby-dominic-waldouck-swin-cash-wnba,seite=5.html
Das ist mein Ball: Englands Rugby-Nationalspieler Dominic Waldouck behauptet sich im Trainings-Zweikampf vor der Partie gegen Neuseeland
© Getty
6/7
Das ist mein Ball: Englands Rugby-Nationalspieler Dominic Waldouck behauptet sich im Trainings-Zweikampf vor der Partie gegen Neuseeland
/de/sport/diashows/1006/bilder-des-tages/2106/graeme-mcdowell-golf-us-open-kevin-kouzmanoff-paul-bonhomme-red-bull-air-race-jimmie-johnson-nascar-rugby-dominic-waldouck-swin-cash-wnba,seite=6.html
In Seattle wird doch noch Basketball gespielt. Allerdings in der WNBA, wo der Seattle Storm um Swin Cash (l.) die San Antonio Silver Stars mit 82:61 besiegten
© Getty
7/7
In Seattle wird doch noch Basketball gespielt. Allerdings in der WNBA, wo der Seattle Storm um Swin Cash (l.) die San Antonio Silver Stars mit 82:61 besiegten
/de/sport/diashows/1006/bilder-des-tages/2106/graeme-mcdowell-golf-us-open-kevin-kouzmanoff-paul-bonhomme-red-bull-air-race-jimmie-johnson-nascar-rugby-dominic-waldouck-swin-cash-wnba,seite=7.html
 


Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Wer gewinnt die Tour de France 2016?

Chris Froome
Nairo Quintana
Alberto Contador
Fabio Aru
Richie Porte
Thibaut Pinot
Ein anderer Fahrer

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.