Radsport

Rasmussen kündigt sein Comeback an

SID
Michael Rasmussen ist noch auf der Suche nach einem neuen Team
© Getty

Radprofi Michael Rasmussen plant unmittelbar nach dem Ablauf seiner Dopingsperre am 25. Juli sein Comeback auf dem Rad. Am 27. Juli will der Däne in Kjellerup ein Kriterium fahren.

Dopingsünder Michael Rasmussen hat sein Comeback angekündigt. Der frühere Bergkönig der Tour de France wird am 27. Juli in der dänischen Stadt Kjellerup ein Kriterium fahren. Er sei in Topform, sagte der frühere Rabobank-Profi, dessen Zwei-Jahres-Sperre am 25. Juli abläuft.

Rasmussens Comeback im Profi-Radsport steht aber noch in den Sternen, denn der Kletterspezialist hat bislang kein neues Team gefunden.

Ein Hindernis könnte auch noch die mögliche Strafzahlung in Höhe von 700.000 Euro an den Radsport-Weltverband UCI sein, gegen die er notfalls vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS oder einem Schweizer Zivilgericht klagen will.

Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen

Die UCI hatte 2007 die Ehrenerklärung zur Pflicht gemacht, wonach sich die Fahrer bei einem Dopingvergehen zur Zahlung eines Jahresgehaltes verpflichten mussten.

Rasmussen war 2007 gesperrt worden, nachdem er mehrmals einen falschen Aufenthaltsort angegeben und sich dadurch Dopingkontrollen entzogen hatte.

Das wertete der Radsport-Verband des Fürstentums Monaco, unter dessen Lizenz der Däne fuhr, als Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen. Der Fall war während der Tour ans Tageslicht gekommen und hatte für großen Wirbel gesorgt, zumal Rasmussen als Träger des Gelben Trikots dicht vor dem Toursieg gestanden hatte.

Rasmussen will keine Strafe zahlen

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