Radsport

Contador ist fast durch

SID
Seit diesem Jahr Teamkollegen bei Astana: Alberto Contador (rechts) und Lance Armstrong
© Getty

Der frühere Toursieger Alberto Contador präsentiert sich in beachtlicher Frühform und hat den Grundstein zu seinem zweiten Gesamtsieg bei der Traditions-Rundfahrt Paris-Nizza gelegt.

Der Spanier vom Astana-Team übernahm mit seinem souveränen Solo-Sieg auf der Königsetappe über 182,5 km von Saint-Paul-Trois-Chateau zur 1600-m-Bergankunft in La Montagne de Lure die Führung in der Gesamtwertung.

Gut fünf Kilometer vor dem Ziel ließ Contador, der die Rundfahrt 2007 schon gewann, beim Anstieg zum schneebedeckten Berg der ersten Kategorie die Konkurrenz stehen und holte mit gut einer Minute Vorsprung vor dem Luxemburger Andy Schleck (Saxo Bank) und dem Spanier Luis Leon Sanchez (Caisse d´Epargne) den Sieg.

Voigt auf Platz sechs

Der Berliner Jens Voigt (Saxo Bank), der das Tempo des Kletterspezialisten ebenfalls nicht mitgehen konnte, fuhr mit gut 1: 30 Minuten Rückstand als Sechster über den Zielstrich. Kurz nach dem Start war die Rundfahrt für Ausreißerkönig Thomas Voeckler mit einem Schlüsselbeinbruch bereits beendet.

Der für seine häufigen Attacken bekannte Franzose war unlücklich gestürzt und wurde in das Krankenhaus von Orange gebracht. Am Samstag wird Paris-Nizza mit der siebten Etappe von Manosque nach Fayence über 191 km fortgesetzt.

Die Rundfahrt endet am Sonntag mit einem Rundkurs über 119 km rund um Nizza.

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