Dienstag, 17.08.2010

Motorsport

Ekström hält Audi die Treue

Trotz eines Abstechers in die Nascar-Serie sieht Rennfahrer Mattias Ekström seine Zukunft weiter in der DTM: "Ich freue mich schon auf 2012, wenn BMW tatsächlich in die DTM kommt."

Mattias Ekström begann seine Karriere 1993 in der schwedischen Kartmeisterschaft
© sid
Mattias Ekström begann seine Karriere 1993 in der schwedischen Kartmeisterschaft

Mattias Ekström ist im Dauerstress. Kaum war das Rennen in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) auf dem Nürburgring gelaufen, saß der Allrounder auch schon im Flieger - allerdings nicht in die schwedische Heimat, sondern in die USA.

Ekström testete in der Nähe von Atlanta auf einem Oval für sein nächstes Nascar-Abenteuer.

Zukunft in der DTM

Seine Zukunft sieht Ekström aber weiterhin nur in der DTM. Die Abstecher in die amerikanische Nascar-Serie machen zwar viel Spaß, doch einen Wechsel in die USA schließt der Schwede aus.

"Mein Herz schlägt weiter klar für die DTM und Audi. Ich freue mich schon auf 2012, wenn BMW tatsächlich in die DTM kommt", sagt der 32-jährige Ekström.

Ekström dankt Audi

Ekström dankt Arbeitgeber Audi für das Verständnis und dass er die Möglichkeit bekommt, auch andere Dinge auszuprobieren.

"Dafür bin ich sehr dankbar, denn die Nascar ist für mich ein langgehegter Traum. Ich lerne bei jedem meiner Ausflüge außerhalb der DTM etwas dazu und komme immer mit neuen Ideen zurück", sagt der Schwede.

So habe er sich auch dieses Mal etwas abgeschaut, was er beim nächsten DTM-Rennen am Sonntag in Zandvoort gleich ausprobieren wolle.

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Rennström mag das Oval

Der Wunsch, einmal auf einem Oval zu fahren, kam von Ekström selbst. Denn sein erster Nascar-Einsatz etwas früher in diesem Jahr hatte auf einem für diese Rennserie unüblichen normalen Straßenkurs stattgefunden.

Wie ist er mit dem Oval zurechtgekommen? Ekström: "Es war sehr interessant. Im Oval zu fahren, ist ganz anders, als ich es erwartet hatte. Es ist ganz schön anstrengend, ich habe sogar eine Blase an der rechten Hand."

Es komme im Oval auf kleinste Details an: "Es geht nicht um Zehntel oder Hundertstel, sondern um Tausendstel."

"Die Reifen bauen schnell ab"

Er habe sich im Oval auf Anhieb wohlgefühlt. Die hohe Kunst sei es, konstant schnell zu fahren. Ekströms Analyse: "Die Reifen bauen schnell ab, weil die Geraden so kurz sind und die Reifen nicht abkühlen können." J

etzt hofft der Schwede natürlich auf seine Rennpremiere im Oval. "Wenn ich die Chance bekäme, würde ich zugreifen, vorausgesetzt, Audi erlaubt mir das", sagt Ekström.

"Richtig geil"

Seine Liebe gehört aber nach wie vor dem Audi A4 in der DTM. Ein DTM-Auto sei schon "richtig geil" mit dem vielen Abtrieb und dem Fahrwerk, sagt Ekström. Einen Nascar-Rennwagen bei einem Test zu fahren, sei dagegen nicht ganz so spannend.

Bei der Nascar seien es eher die Rennen, die den ganz großen Reiz ausmachen. Ekström: "Da braucht es 42 Autos auf der Strecke. Mein absoluter Traumwagen wäre ein DTM-Fahrzeug mit der Motorleistung eines Nascar-Autos."

Konzentration gilt der DTM

Doch am Wochenende gilt seine ganze Konzentration zunächst wieder der DTM. Auf Platz fünf der Gesamtwertung ist Ekström der beste Audi-Pilot.

Doch sein Rückstand auf Mercedes-Spitzenreiter Bruno Spengler (Kanada) beträgt vor dem 6. von 11 Saisonrennen schon 19 Punkte. "In Zandvoort müssen wir zurückschlagen.

Vielleicht hilft mir ja das, was ich in den USA beim Nascar-Test gelernt habe", sagt Ekström.

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