Motorsport

Arne Tode schrammt an der Pole vorbei

SID
Arne Tode verpasst nur knapp eine Überraschung
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Der Heimvorteil hat sich bei Arne Tode am Sachsenring bemerkbar gemacht. In der Moto2-Klasse verpasste der WM-Neuling nur knapp die Pole Position und landete auf Rang zwei.

WM-Neuling Arne Tode hat beim Großen Preis von Deutschland in der Moto2-Klasse eine Sensation nur knapp verpasst. Beim Heimrennen führte der Lokalmatador aus Glauchau das Klassement lange an, ehe der italienische Qualifying-Spezialist Andrea Iannone dem Suter-Piloten die Pole Position wegschnappte.

"Ich fühle mich unglaublich gut. Wir haben das Motorrad nach dem Training noch einmal verbessert, das Team hat einen super Job gemacht", sagte Tode, den das tolle Ergebnis selbst überraschte. "Damit hätte ich nicht gerechnet. Danke an das Team und danke an die Mechaniker", so Tode.

Stefan Bradl startet am Sonntag aus der zweiten Reihe. Der 20-Jährige aus Zahling, der am Freitag im Training gestürzt war, kam auf den siebten Platz. "Ich hatte eine gute Pace.

Zur absoluten Quetschung hat es aber nicht gereicht, weil Toni Elias vor mir gestürzt ist", sagte der Sohn des früheren Vizeweltmeisters Helmut Bradl. Trotz der verpassten Chance war der Suter-Pilot zufrieden: "Ich bin vorne dabei. Wenn ich die Position halten könnte, wäre ich zufrieden."

Elias sichert sich platz drei

Hinter Speed-Up-Pilot Iannone, der in der laufenden Saison zum vierten mal auf Startplatz eins steht, und Tode fuhr der spanische WM-Spitzenreiter Elias (Moriwaki) auf den dritten Platz.

Für Tode ist der Sprung auf Platz zwei das mit Abstand beste Qualifying-Ergebnis seiner Moto2-Karriere. Zuvor hatte der 25-Jährige die beste Platzierung mit Rang acht in Silverstone eingefahren.

Der Australier Anthony West holte für die sächsische Motorradschmiede MZ den 19. Platz. Wildcard-Starter Sascha Hommel (Reichenbach/Vogtland) beendete das Qualifying auf Rang 29.

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