Mittwoch, 13.01.2010

Rallye Dakar

Al-Attiyah macht Boden auf Sainz gut

Die Rallye Dakar ist wieder offen. VW-Pilot Nasser Al-Attiyah sitzt nach dem vierten Platz auf der 11. Etappe seinem führenden Markenkollegen Carlos Sainz im Nacken.

Nasser Al-Attiyah hat Zeit auf Carlos Sainz gut gemacht
© Getty
Nasser Al-Attiyah hat Zeit auf Carlos Sainz gut gemacht

Nasser Al-Attiyah aus Katar und sein Berliner Beifahrer Timo Gottschalk dürfen sich bei der 32. Rallye Dakar wieder berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen. Das Duo im VW-Touareg landete bei der 11. Etappe von Santiago nach San Juan auf Platz vier und konnte den Rückstand auf den Markenkollegen und Gesamtführenden Carlos Sainz und seinen Beifahrer Lucas Cruz (beide Spanien) auf 4:28 Minuten um mehr als die Hälfte verkürzen.

Den Tagessieg auf den 220 Wertungskilometern, die die Fahrer von Chile aus zurück nach Argentinien führte, holte sich der Franzose Guerlain Chicherit und seine schwedische Copilotin Tina Thörner im BMW X3 des hessischen x-raid-Teams. Mark Miller (USA) und Ralph Pitchford (Südafrika) fuhren mit ihrem VW-Touareg und einem Rückstand von 2:50 Minuten auf die Tagessieger auf Platz fünf und bleiben in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 23:50 Minuten auf Platz drei.

Bei den Motorrädern holte sich in 2:44:50 Stunden der Niederländer Frans Verhoeven (BMW) seinen dritten Etappensieg bei der Dakar. Es war der erste Erfolg für den Münchener Autobauer seit der Rückkehr in diesem Jahr. Im Zielsprint hatte Verhoeven einen denkbar knappen Vorsprung von drei Sekunden vor dem Amerikaner Jonah Street (KTM). Mit 2:26 Minuten Rückstand beendete der Norweger Pal Anders Ullevalseter die Wertungsprüfung auf Platz drei.

Cyril Despres (Frankreich/KTM) landete mit einem Rückstand von 4:21 Minuten auf Platz sieben, bleibt jedoch unangefochten Gesamtführender (42:05:10). Sein hartnäckigster Verfolger Ullevalseter konnte den Rückstand nur um kanpp zwei Minuten auf 1: 20:34 Stunden verkürzen. Der spanische Vorjahressieger Marc Coma verlor als Elfter der Etappe 5:08 Minuten auf Spitze.

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