Leichtathletik

Neuer Dopingskandal: IAAF und USADA ermitteln - Gatlin dementiert

SID
Justin Gatlin wurde bereits zwei Mal wegen Dopingvergehen verurteilt
© getty

100-Meter-Weltmeister Justin Gatlin (USA) hat die neuen Doping-Anschuldigungen gegen sich zurückgewiesen. "Ich nehme keine leistungssteigernden Mittel und habe dies auch nicht getan", erklärte der US-Amerikaner am Dienstag bei Instagram: "Ich war geschockt und überrascht, als ich erfahren habe, dass mein Trainer mit dem Aufkommen dieser Anschuldigungen etwas zu tun hatte. Ich habe ihn gefeuert, sobald ich davon erfuhr."

Laut eines Undercover-Berichts der englischen Tageszeitung The Telegraph hat unter anderem Gatlins Coach Dennis Mitchell, selbst Staffel-Olympiasieger, den Reportern angeboten haben, illegale Substanzen wie Testosteron und Wachstumshormone zu besorgen. Der Berater, Robert Wagner, soll zudem behauptet haben, dass Gatlin selbst leistungssteigernde Mittel angewendet habe - der 35-Jährige bestreitet dies.

Der Telegraph hatte außerdem vermeldet, dass sowohl die US-Anti-Doping-Agentur USADA als auch die unabhängige Integritätskommission (AIU) des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF Ermittlungen gegen den bereits zweimal verurteilten Dopingsünder sowie dessen Trainer und einen Berater aufgenommen hätten.

Gatlin behielt sich derweil rechtliche Schritte vor: "Alle rechtlichen Optionen liegen nun auf dem Tisch und ich werde nicht gestatten, dass andere Personen solche Lügen über mich verbreiten."

IAAF-Präsident Sebastian Coe hatte sich im Telegraph äußerst besorgt über die Enthüllungen gezeigt. "Diese Vorwürfe sind extrem schwerwiegend und ich weiß, dass die AIU im Rahmen ihres Auftrages ermitteln wird", sagte der Brite.

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