Scherbarth knackt Olympia-Norm, Schwanitz und Storl siegen

Holzdeppe verschiebt Comeback

SID
Sonntag, 12.06.2016 | 21:22 Uhr
Holzdeppe hatte sich im Februar einen Anriss des Außen- und Innenbandes zugezogen
© getty
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Der lange verletzte ehemalige Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe muss weiter auf sein Comeback warten. Der 26-Jährige verzichtete am Sonntag aufgrund muskulärer Probleme beim Einspringen kurzfristig auf den Start beim Meeting in seiner Heimatstadt Zweibrücken.

Holzdeppe hatte sich im Februar bei der Hallen-DM einen Anriss des Außen- und Innenbandes im Sprunggelenk sowie der Syndesmose am Absprungbein zugezogen. Der Startverzicht in Zweibrücken war eine Vorsichtsmaßnahme, um seinen Start bei der DM in Kassel am kommenden Wochenende nicht zu gefährden. Spätestens dort wird es für ihn im Kampf um das Rio-Ticket ernst.

Als erster deutscher Stabhochspringer knackte am Sonntag Tobias Scherbarth (Leverkusen) die Olympianorm von 5,70 m. An der nächsten Höhe von 5,81 m scheiterte Scherbarth jedoch. Auch die deutsche Rekordhalterin Silke Spiegelburg (Leverkusen) hat als fünfte deutsche Stabhochspringerin die Olympianorm in der Tasche. Die 30-Jährige übersprang in Zweibrücken die 4,50 m im dritten Versuch.

Schwanitz und Storl siegen

Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz (Thum) hat knapp zwei Monate vor den Olympischen Spielen in Rio unterdessen ansteigende Form bewiesen. Die 30-Jährige kam am Sonntag beim Schwarzwald-Meeting in Schapbach auf 19,41 m und stieß damit nochmals weiter als bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Gotha am Samstag. Bei ihrem Comeback nach neunmonatiger Zwangspause hatte Schwanitz den Wettbewerb mit 19,05 m abgeschlossen. Von ihrer Bestleistung (20,77) ist sie allerdings noch weit entfernt.

Der zweimalige Weltmeister David Storl scheiterte derweil an der 21-m-Marke. Der 25-Jährige siegte mit 20,84 m, kam jedoch nicht an seine beim Meeting in Osterode/Harz Ende Mai erzielte Leistung (21,01 m) heran. Bei seinem Saisondebüt hatte Storl, der im Herbst am Knie operiert wurde, in Halle/Saale für ihn indiskutable 20,25 m gestoßen.

Schwanitz hatte sich nach dem WM-Titel in Peking im vergangenen Jahr ebenfalls am Knie operieren lassen. Zu Beginn der Saison schmerzte die Schulter. Bis Rio wartet noch viel Arbeit auf sie. "Wenn ich nicht der Meinung wäre, dass ich es schaffen kann, dann würde ich keine Wettkämpfe machen", sagte Schwanitz. In der Weltrangliste führt derzeit die Chinesin Gong Lijiao mit 20,43 m.

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