Leichtathletik

Coe kündigt schnellere Dopingtests an

SID
Sebastian Coe will den Kampf gegen Doping annehmen
© getty

Der neue IAAF-Präsident Sebastian Coe will den Anti-Doping-Kampf in der Leichtathletik forcieren. "Wir wollen in unseren Testverfahren mehr Unabhängigkeit," sagte der Ende August zum Chef des Weltverbands gewählte Brite bei einem Kongress in Neu-Delhi.

Er fügte hinzu: "Zudem streben wir die Einführung schnellerer Testverfahren an. Noch ist die Zeitspanne zwischen Tests und Sanktionen zu lang."

Der zweimalige Olympiasieger über 1500 m hatte die Leichtathletik noch bei der WM in Peking im August als "augenscheinlich saubere Sportart" bezeichnet, sie sei "mehr als Blut- und Urinproben".

Vor der WM in Peking hatten die ARD und die Sunday Times von massiven Dopingproblemen in der kenianischen und russischen Leichtathletik berichtet. Zudem war der Vorwurf der Vertuschung innerhalb der IAAF aufgekommen. In Peking wurden bislang zwei Athleten positiv getestet.

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