Leichtathletik

Mo Farah läuft 10.000-m-Europarekord

SID
Mo Farah hatte vergangene Woche bereits das Bupa-London-10.000m-Rennen gewonnen
© Getty

Europameister Mo Farah hat beim Leichtathletik-Meeting in Eugene einen Europarekord über 10.000m aufgestellt. Der 28-Jährige gewann das Rennen in 26:46,57 Minuten.

Europameister Mo Farah hat beim Leichtathletik-Meeting in Eugene im US-Bundesstaat Oregon einen Europarekord über 10.000m aufgestellt.

Der 28-Jährige gewann das Rennen in 26:46,57 Minuten und war damit fast sechs Sekunden schneller als der Belgier Mohammed Mourhit am 3. September 1999 in Brüssel (26:52,30).

Die belgische Hauptstadt war am 26. August 2005 auch Schauplatz des 10.000-m-Weltrekordes. Damals lief Äthiopiens Wunderläufer Kenenisa Bekele 26:17,53 Minuten.

Farah: "Ich will eine WM-Medaille"

Die europäische Bestmarke hatte Mo Farah durchaus im Visier. "Ich wusste, dass ich eine Chance habe, den Rekord zu knacken", sagte Farah, der 2010 in Barcelona EM-Gold über die 25-Runden-Distanz gewonnen hatte. Sein eigentliches Ziel aber ist ein anderes.

"Ich will eine WM-Medaille und habe hier gezeigt, dass ich in der Verlosung bin", sagte der in Somalias Hauptstadt Mogadischu geborene Farah, der zuvor eine 10.000-m-Bestzeit von 27:28,86 Minuten hatte. hatte. Die WM findet vom 27. August bis 4. September im südkoreanischen Daegu statt.

Vivian Cheruiyot gewinnt bei den Frauen

In Eugene verwies Mo Farah die Äthiopier Imane Merga (26:48,35) und Josphat Bett (26:48,99) auf die weiteren Plätze. Das 5000-m-Rennen der Frauen entschied Weltmeisterin Vivian Cheruiyot in 14:33,96 Minuten für sich.

Damit verfehlte sie ihre Jahres-Weltbestzeit (14:31,92) nur knapp.

Auf den geplanten Start verzichten musste Weltrekordlerin Tirunesh Dibaba (14:11,15).

Bei der Äthiopierin wurde bei einer Röntgenuntersuchung ein Ermüdungsbruch im rechten Schienbein diagnostiziert.

Neue Weltbestzeit über 25 und 30km

Eine Weltbestzeit über die selten gelaufenen 25 und 30km erzielte der Kenianer Mosos Mosop. Auf der kürzeren Distanz wurde der 30-Jährige in 1:12:25,4 Stunden gestoppt, fünf Kilometer später zeigte die Uhr 1:26:47,4 Stunden an.

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