Leichtathletik

Entscheidung über Semenya-Startrecht im Juni

SID
Caster Semenya pocht darauf, wieder starten zu dürfen
© Getty

In der Diskussion um das künftige Startrecht der umstrittenen 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya soll laut IAAF-Präsident Lamine Diack im Juni eine endgültige Entscheidung fallen.

Ende Juni wird es eine Entscheidung um das Startrecht der umstrittenen 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya geben. Das kündigte Lamine Diack, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, beim Auftakt der neuen Diamond League am Freitag in Doha/Katar an.

Semenya, die sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsmerkmale besitzen soll, war 2009 erst drei Monate nach der WM in Berlin als Weltmeisterin bestätigt worden. Derzeit befindet sie sich offenbar in einer Therapie, deren Ziel es ist, ihre männlichen Hormone zu reduzieren. Wenn die Therapie erfolgreich ist, steht ihrem Comeback wohl nichts mehr im Weg.

Art der Entscheidung ungewiss

"Niemand weiß, wie die Entscheidung ausfällt. Darum gibt es auch keine Details", sagte Diack zum Fall der 19-Jährigen, die für den 24. Juni ihr Comeback beim Leichtathletik-Meeting im spanischen Saragossa angekündigt hat.

Dürfte sie starten und wäre erfolgreich, könnte sie in das derzeit 57-köpfige Aufgebot ihres Landes für die Afrika-Meisterschaften vom 28. Juli bis 1. August in Kenias Hauptstadt Nairobi nachrücken.

Die 19-Jährige bezeichnet die Sperre als rechtswidrig. Dies wisse sie nach Rückversicherung bei medizinischen und juristischen Instanzen. Ihrer Meinung nach gebe es keinen Grund, weshalb sie nicht bei Frauenrennen starten dürfe.

Caster Semenya will in Saragossa wieder laufen

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