Boxen

Michael Conlan: Geldstrafe für Rio-Ausraster

SID
Michael Conlan muss tief in die Tasche greifen

Michael Conlan muss für seinen Ausraster bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro tief in die Tasche greifen. Der Internationale Amateurboxverband AIBA verhängte gegen den 25-Jährigen eine Geldstrafe von umgerechnet rund 9350 Euro.

Conlan hat bereits angekündigt, die Strafe nicht bezahlen zu wollen. Er ist inzwischen ins Profilager gewechselt, dort soll er im kommenden März im New Yorker Madison Square Garden sein Debüt geben.

Conlan hatte im olympischen Viertelfinale der Klasse bis 56 kg einstimmig nach Punkten gegen den Russen Wladimir Nikitin verloren. Die Entscheidung brachte den Bronze-Gewinner von London 2012 so auf die Palme, dass er den Kampfrichtern beide Mittelfinger zeigte und die Verantwortlichen später vor laufender Kamera beleidigte.

"Ich werde nie wieder unter der AIBA boxen. Es ist bekannt, dass sie Betrüger sind. Sie werden immer Betrüger sein. Das Amateurboxen stinkt vom Kern bis zur Spitze", hatte Conlan erklärt.

AIBA-Präsident Wu Ching-Kuo wehrte sich vehement gegen aufgekommene Korruptionsvorwürfe in Rio. Noch während der Spiele aber hatte die AIBA allerdings indirekt Fehlurteile eingeräumt. Als Folge einer Überprüfung wurde entschieden, die betroffenen Kampf- und Ringrichter bei den Spielen nicht mehr einzusetzen.

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