Kampf soll in Oberhausen oder Köln stattfinden

Sturm vs. Zbik: Am 13. April

SID
Freitag, 03.02.2012 | 15:31 Uhr
Felix Sturm hat in 40 Kämpfen 36 Mal gewonnen
© Getty
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Die deutschen Box-Fans haben lange darauf gewartet, jetzt ist der Kampf der beiden besten deutschen Mittelgewichtler so gut wie perfekt. WBA-Superchampion Felix Sturm soll am 13. April seinen Titel gegen den Schweriner Sebastian Zbik verteidigen. Das bestätigte das Management des Leverkuseners der Nachrichtenagentur "dapd".

Der Kampf gegen den Ex-Weltmeister des Verbandes WBC soll in Oberhausen oder Köln ausgetragen werden.

Noch fehlt allerdings die offizielle Bestätigung der WBA. Sturms Promotion-Firma und die Hamburger Universum Box-Promotion, bei der Zbik unter Vertrag steht, einigten am späten Donnerstag endgültig über die Rahmenbedingungen für den Kampf.

"Jetzt zählt nicht mehr die große Schnauze"

Sturm hatte Universum im Sommer 2010 nach neun Jahren im Streit verlassen, um sich selbstständig zu machen. "Ich weiß, dass Deutschland auf diesen Kampf gewartet hat. Es ist klar, dass der Kampf gegen einen Universum-Boxer eine ganz besondere Brisanz mit sich bringt", erklärte der 33-Jährige, "und ich bin froh, dass wir alles im Ring klären können."

Sturm trägt seit März 2006 den Mittelgewichtstitel. Er hat in 40 Profikämpfen zweimal verloren und boxte zweimal Unentschieden.

Bei seinen letzten beiden Titelverteidigungen gegen die Briten Martin Murray und Matthew Macklin konnte er nicht überzeugen. Sturm müsste als nächstes eigentlich seine Pflichtverteidigung gegen den Kasachen Gennadi Golowkin bestreiten.

Details müssen noch geklärt werden

Deshalb laufen noch Verhandlungen mit der WBA. "Da gibt es noch einen kleinen Haken, wir müssen noch zu einer Abstimmung kommen", sagte Sturms Sprecher Manfred Meier der "dapd".

Der 29 Jahre alte Zbik hat nur einen von 31 Profikämpfen verloren als er am 4. Juni 2011 bei der Verteidigung seines WBC-Titel dem Mexikaner Julio Cesar Chavez in Los Angeles umstritten nach Punkten unterlag.

"Zbik ist ein sehr guter Boxer, immerhin war er mal Weltmeister", sagt Sturm, "Aber jetzt zählt nicht mehr die große Schnauze, jetzt muss er sich im Ring Mann gegen Mann beweisen."

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