Freitag, 13.03.2015

Euroleague, Top 16: Roundup

Fener triumphiert in Piräus

Der FC Barcelona schlägt Champion Maccabi Tel Aviv deutlich und festigt Rang zwei in Gruppe E. Maik Zirbes gelingt mit Crvena Zvezda Telekom Belgrad ein starkes Spiel bei Galatasaray. Fenerbahce gewinnt im griechischen Hexenkessel, Kaunas setzt sich gegen Panathinaikos durch

Nemanja Bjelica war einer der Matchwinner für Fenerbahce
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Nemanja Bjelica war einer der Matchwinner für Fenerbahce

Gruppe E

Galatasaray Liv Hospital - Crvena Zvezda Telekom Belgrad 68:91 BOXSCORE

Das hatte sich Gala höchstwahrscheinlich etwas anders vorgestellt. Einzig im ersten Viertel konnten die Türken mithalten, danach zog Belgrad unaufhaltsam davon. Die Serben zelebrierten ihren Teambasketball geradezu (25 Assists) und hatten ihre Führung so bereits zur Halbzeit auf 17 Punkte ausgebaut.

Es musste sich etwas ändern aus Gala-Sicht. Und es änderte sich. Etwas wenigstens. Denn immerhin das dritte Viertel gestalteten die Türken ausgeglichener, mussten zu Beginn des Schlussabschnitts dann aber endgültig abreißen lassen. Gegen Belgrads starke Defense erspielte sich Galatasaray einfach zu wenige offene Würfe und lag nach schnellen 8 Punkten von Jaka Blazic bereits nach zwei Minuten im vierten Viertel mit 21 Zählern zurück.

Die Entscheidung. Crvena Zvezda brachte das Spiel locker über die Zeit und erfreute sich gleichzeitig an der perfekten Leistung des Maik Zirbes. 5 Würfe nahm der Deutsche, 5 traf er. Am Ende stand Zirbes so bei 12 Punkten. Topscorer der Partie war jedoch Blazic mit 19 Zählern. Durch seinen zweiten Erfolg in Serie hat Belgrad nun drei Siege auf dem Konto und schielt damit wieder schüchtern in Richtung Playoffs.

FC Barcelona - Maccabi Tel Aviv 89:71 (BOXSCORE)

Halbfinalist aus dem Vorjahr gegen den aktuellen Champion. Zweiter gegen den Dritten der Gruppe E. Es hätte ein enges Spiel werden können - und war am Ende doch so deutlich, wie es wohl die wenigsten vermutet hätten. Dabei deutete bereits das erste Viertel an, in welche Richtung es diesmal gehen würde. Barca begann unglaublich konzentriert, verteidigte stark und hatte sich nach den ersten zehn Minuten bereits eine Zehnpunkteführung erspielt.

Zwar fing sich Maccabi im Anschluss, gestaltete das Spiel ausgeglichener, gegen Barcas Ausgeglichenheit hatte der Champion jedoch wenig auszurichten. Gegen Barcas Ausgeglichenheit und gegen Ante Tomic. Immer wieder ließen die Katalanen ihre Offense über ihren Center laufen. Und das aus gutem Grund: Tomic setzt nicht einen Wurf daneben (4/4 FG, 8/8 FT) und legte am Ende ein starkes Double-Double auf (16 Punkte, 12 Rebounds).

Doch nicht nur Tomic, ganz Barcelona hatte Spaß am Wurf diesseits des Perimeters. 71 Prozent der katalanischen Zweier fanden ihren Weg durch die Reuse. Zu viel für Maccabi, das zudem das Duell unter den Brettern verlor (26:32 Rebounds). Tibor Pleiß kam in 12 Minuten auf 2 Punkte (1/1 FG) sowie 4 Rebounds. Durch den Erfolg hat Barca in Gruppe E nun einen Sieg mehr auf dem Konto als Maccabi.

Real Madrid - Alba Berlin 93:62 (BOXSCORE)

Analyse Alba chancenlos bei Real

Zalgiris Kaunas - Panathinaikos Athen 76:70 BOXSCORE

Will Cherry, immer wieder Will Cherry. Erst zog der Playmaker zum Korb und traf. Dann zog er erneut zum Korb, ließ sich foulen und traf - beide Freiwürfe. Es sah gut aus für Zalgiris, richtig gut. Und als DeMarcus Nelson wenig später auch noch wenig cherry'esque zwei Freebies vorne auf den Ring setzte, sah es plötzlich sogar blendend aus.

Zwar verkürze Nikos Pappas 15 Sekunden vor dem Ende noch mal auf vier Zähler, doch Zalgiris brachte das Spiel schlussendlich vor der Linie über die Zeit - und tat Alba Berlin damit einen durchaus ansehnlichen gefallen. Durch die überraschende Niederlage in Kaunas liegt Panathinaikos nämlich weiterhin nur einen Sieg vor dem deutschen Pokalsieger auf Rang vier, dem letzten Playoff-Platz, der Gruppe E.

Diesmal hatten die Griechen einfach zu große Probleme mit ihrem Wurf (33 Prozent 3FG, 41 Prozent FT) und lagen im Grunde von den ersten Minuten an in Rückstand. Dennoch bot sich am Ende die Chance zum Sieg. Dann kam Will Cherry.

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