Freitag, 19.12.2014

Euroleague, 10. Spieltag: Roundup

Alba patzt zum Abschluss

Alba Berlin hat zum Abschluss der Vorrunde gepatzt und steht nun im Top 16 einigen echten Brocken gegenüber. Die Bayern haben unterdessen gegen Fenerbahce auch ihr Abschiedsspiel verloren. Außerdem: Real sichert sich den Gruppensieg.

Alba Berlin kassierte zuhause gegen Cedevita Zagreb eine unnötige Niederlage
© getty
Alba Berlin kassierte zuhause gegen Cedevita Zagreb eine unnötige Niederlage

Gruppe A

Real Madrid - Anadolu Efes 90:70 (BOXSCORE)

Beim Duell zwischen Real Madrid und Anadolu Efes ging es um nichts anderes als den Sieg in Gruppe A. Nachdem die Türken das Hinspiel bereits mit 75:73 gewonnen hatten, hätte ein weiterer Sieg den ersten Platz bedeutet.

Dementsprechend motiviert gingen die Gäste die Partie in der spanischen Hauptstadt an, wobei Stratos Perperoglou die ersten 8 Zähler der Gäste zur 8:6-Führung erzielte - am Ende kam der Small Forward als bester Werfer seines Teams auf 11 Punkte.

Es entwickelte sich eine enge Partie mit nur leichten Vorteilen für Madrid, vier Punkte betrug der Vorsprung für die Mannschaft von Trainer Pablo Laso zur Pause. Die Entscheidung fiel erst nach einem 8:0-Run zu Beginn des Schlussabschnitts zugunsten der Hausherren, die in Ioannis Bourousis (19 PTS) und Rudy Fernandez (17 PTS) die besten Werfer stellten.

Nizhny Novgorod - Unics Kazan 78:74 (BOXSCORE)

Zalgiris Kaunas - Dinamo Sassari 80:79 (BOXSCORE)

Für das Top 16 qualifiziert:

Real Madrid

Anadolu Efes

Zalgiris Kaunas

Nizhny Novgorod

Gruppe B

Maccabi Tel Aviv - Unicaja Malaga 81:73 (BOXSCORE)

Obwohl die Ausgangslage vor dem Duell zwischen Maccabi Tel Aviv und Unicaja Malaga klar war - beide sind für die Zwischenrunde sicher qualifiziert - lieferten sich die Akteure eine hart umkämpfte Partie.

Die Hausherren begannen dabei zunächst furios und starteten direkt mal mit einem 14:0-Run in den ersten vier Minuten. Die anschließende Auszeit von Joan Plaza schien allerdings Wirkung gezeigt zu haben und die Gäste kamen bis zur Viertelpause immerhin noch auf vier Zähler zum 22:26 heran.

Die Spanier hatten nun Blut geleckt und konnten das Spiel in der Folge sogar kurzzeitig drehen, wobei Maccabi - angeführt vom überragenden Devin Smith (22 PTS, 9 REB, 6 AST, 3 STL) - am Ende mit einer knappen 41:37-Führung in die Pause ging.

Auch wenn es bis in die letzten Minuten spannend blieb, setzte sich die Mannschaft von Guy Goodes am Ende mit 81:73 durch.

ZSKA Moskau - Limoges CSP 88:56 (BOXSCORE)

ALBA Berlin - Cedevita Zagreb 67:70 (BOXSCORE)

So hatte sich das Alba das letzte Vorrundenspiel wohl kaum vorgestellt. Gegen das bereits ausgeschiedene Zagreb sollte eigentlich ein entspannter Sieg auf dem Weg in die Zwischenrunde eingefahren werden, stattdessen gab es den Schocker - und somit die Hammergruppe: Als Gruppenvierter treffen die Berliner im Top16 nun unter anderem auf Real Madrid und den Titelverteidiger Maccabi Tel Aviv.

Dabei hatte alles gut angefangen, Alba führte beinahe das ganze Spiel über. Vor allem Jamel McLean (16 Punkte), Alex Renfroe (13) und Niels Giffey (11) wussten zu überzeugen. Doch durch ein extrem mieses Schlussviertel, in dem die Berliner nur noch 11 Punkte machten, ging die Partie völlig unnötigerweise noch verloren. Ein 18:2-Run über das dritte und vierte Viertel bescherte Cedevita, bei dem Miro Bilan mit 12 Punkten Topscorer war, den perfekten Abschied aus der Euroleague.

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Für das Top 16 qualifiziert:

ZSKA Moskau

Maccabi Tel Aviv

Unicaja Malaga

Alba Berlin

Die Gruppen A und B

Die Gruppen C und D

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