Basketball

Brose Bamberg will trotz Millionenloch "Erfolgsgeschichte fortsetzen"

SID
Brose Bamberg äußerte sich zu der finanziellen Situation des Klubs.
© getty

Brose Bamberg will trotz eines Millionenlochs in der Klubkasse die "Erfolgsgeschichte des Bamberger Basketballs fortsetzen". Dies verkündete der frühere Serienmeister am Freitag in einer Pressemitteilung und nannte weitere Details zu seiner finanziellen Krise. Aufsichtsratsboss Michael Stoschek warf dem mittlerweile entlassenen Geschäftsführer Rolf Beyer im selben Zuge "gravierende Managementfehler" vor.

"Ich habe mit Rolf Beyer über viele Jahre persönlich sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet", wird Stoschek zitiert: "Umso mehr bedauere ich seine gravierenden Managementfehler, die uns zu diesen Konsequenzen gezwungen haben." Dem Klub fehlen laut nun veröffentlichten Angaben zum Ende des Jahres 2018 "Mittel in Millionenhöhe".

Der Tabellenvierte der Basketball Bundesliga (BBL) hatte am Mittwoch bekannt gegeben, dass er nur durch außerplanmäßige finanzielle Hilfeleistungen von der Brose-Gruppe und von Stoschek vor einer Insolvenz bewahrt werden kann. Beyer, dessen Abschied zum Jahresende ohnehin feststand, musste seinen Posten vorzeitig räumen. Er sei "aus allen Wolken gefallen", sagte Stefan Holz, Geschäftsführer der BBL, dem SID am Donnerstag zur Schieflage bei den Franken.

Bereits in der Vorsaison habe es die Geschäftsführung "nicht geschafft, zum Jahresende einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen", heißt es weiter in der Mitteilung vom Freitag. Schon damals hätten Brose und Stoschek den Fehlbetrag ausgeglichen. Auch in Zukunft stehe der Hauptsponsor genauso wie Stoschek hinter dem Bamberger Basketball.

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