Basketball

Beben bei Brose Bamberg: BBL-Boss überrascht - Beyers Frau äußert sich

Von SPOX
Rolf Beyer wurde als Geschäftsführer in Bamberg entlassen.
© getty

Das Beben bei Brose Bamberg hat die BBL-Verantwortlichen kalt erwischt. "Mich hat das vollkommen überrascht, und ich bin gestern Abend aus allen Wolken gefallen", sagte Liga-Boss Stefan Holz am Donnerstag.

Der Geschäftsführer der Basketball Bundesliga bezeichnete es als "nicht nachvollziehbar", dass die Franken ohne Abstimmung mit der BBL in der Öffentlichkeit von einer Insolvenzgefahr bei ihrem Klub berichten.

Nur die zusätzliche Finanzhilfe von Hauptsponsor Brose und Aufsichtsratschef Michael Stoschek habe die Bamberger Basketball GmbH vor einer Insolvenz bewahrt, hieß es am Mittwochabend in einer Mitteilung der Franken.

In diesem Zusammenhang gab Bamberg auch mit sofortiger Wirkung die Trennung von Geschäftsführer Rolf Beyer bekannt. Als Grund führte der Klub "finanzielle Unregelmäßigkeiten" an. Um welche Unregelmäßigkeiten es sich konkret handelt und wie groß der Schaden ist, präzisierte der Verein nicht.

Beyers Frau meldet sich zu Wort

Während sich Beyer selbst noch nicht geäußert hat, meldete sich seine Frau Adriane via Facebook zu Wort: "Ich kenne keinen Menschen, der loyaler und ehrlicher ist als Du. Jeder der anders denkt oder schreibt, sollte sich selbst hinterfragen! Und alle, die Dich wirklich kennen, wissen das. Ich werde immer hinter Dir stehen, denn nur ich weiß, was Du in den letzten Jahren geopfert und geleistet hast. Das, was jetzt passiert, wird Dir in keiner Weise gerecht."

Beyer hatte sein Handy am Donnerstag ausgeschaltet, die Bamberger wollten sich auf Nachfrage nicht weiter äußern.

Beyer sollte seinen Posten eigentlich erst zum Jahresende räumen. Ein Nachfolger steht bereits fest: Anfang 2019 fängt Arne Dirks in Bamberg an, der zuletzt für den Deutschen Volleyball-Verband tätig war.

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